Ruhr in Love 2006

Juni 2006 - der Pott kocht über! Zur Techno-Kirmes im Ruhrgebiet brannte die Wiese. Bei strahlendem Sonnenschein und schweißtreibenden Beats war die größte Technoparty des Ruhrgebiets ein voller Erfolg. Clubs, Veranstalter, Plattenlabels, Booking-Agenturen, Radiosender und Magazinverlage luden zum Tanze und das Partyvolk aus dem ganzen Lande kam in den OlgaPark Oberhausen. Die Bildergalerie ist online!


Archiv: 25.06.2006 [ruhr-guide] High Noon im Ruhrgebiet: Ab 12 Uhr Ruhr in Love 2006mittags tummelten sich die Technofreunde auf den Wiesen, in den Gewässern und natürlich auf den Dancefloors des weitläufigen Areals im Schatten von Gasometer und Förderturm. Auch wenn die tropischen Temperaturen eigentlich nach einem Schattenplatz verlangten, war das Motto: "Schlapp machen gilt nicht!" Seit der Ruhr in Love muss der Ruhrstädter im Technosommer nicht mehr nach Berlin fahren - House-, Techno- und Trance gab es in geballter Ladung an einem einzigen Tag, in 12 Stunden.

Die Macher und Gestalter der verschiedenen Floors hatten sich eine Menge einfallen lassen, um das Partyvolk bestens zu unterhalten. Da gab es den kleinen Dancefloor mitten auf der Wiese, einen Ruhrpotthimmel voller Diskokugeln, den obligatorischen Tanz unterm Tarnnetz und sogar eine kleine Beachlocation. Und so abwechslungsreich wie der Look der Ruhr in Love 2006Veranstaltung daher kam, war auch das musikalische Programm der Ruhr in Love. Mehr als 300 DJs aus dem ganzen Lande und darüber hinaus die immer wieder gern ins Ruhrgebiet kommen und noch lieber unter freiem Himmel auflegen. Da sprang der Funken schnell über, doch wie immer bei so einem Großevent fiel die Auswahl schwer: Vom Bochumer Exhibition oder dem Chism Club aus Duisburg, den Rhein-Piraten oder dem ortsansässigen Future Radio, vom Bocholter Hexenhouse bis zu Partysan NRW! Ab 16 Uhr gab es aber für viele nur noch einen Floor, der zählte: die Großbildleinwand, um das Spiel Deutschland - Schweden beim Achtelfinale der Fußball-WM nicht zu verpassen.

Doch wer bei all der Fußballbegeisterung auch unter den Freunden der elektronischen Tanzmusik nun mit einem Stimmungstief auf den Floors rechnete, wurde spätestens auf dem Mixery-Floor eines Besseren belehrt. Hier sorgte Frank Ruhr in Love 2006Sonic schon am Nachmittag für den perfekten Sound, brachte die Stimmung zum Überkochen und wurde von seinen Fans bejubelt wie zeitgleich Lukas Podolski auf dem Fußballplatz. Das Line-Up der Ruhr in Love war mehr als beachtlich und schließlich hatte man nur 12 Stunden Zeit, diesen Tag zu feiern. So hielt es den Partyfreund stets nur kurz auf den Bierbänken der Getränkestände, nach einer kurzen Pause auf der Wiese ging es direkt weiter zum nächsten Höhepunkt.

Es ging Trepp auf, Trepp ab durch den OlgaPark. Die Exhibition-DJs versorgten das Partyvolk mit feinsten Ruhr in Love 2006Housebeats, auf dem Floor von Nox-Events gab es wunderbare Elektro- Sounds gewürzt mit Klassikern der 80er Jahre, doch die Mehrheit der Liebenden aus dem Ruhrgebiet war vom großen Mixery Floor mehr als begeistert. Ein wahres Soundfeuerwerk entzündete Bad Boy Bill aus Chicago zur Primetime des Festivals und putschte die Menge mit schweißtreibendem Techno an den Rand der Ekstase. Und noch weiter. Da flogen Arme in die Luft, da war es selbst im knappsten Bikini noch zu heiß!

Zum Finale setzte die Ruhr in Love leider wieder viel zu früh an - für 20 Uhr war das Supermodel unter den DJs, Tom Novy, angesagt. Dieser verspätete sich aber ein wenig und so kam man noch ein bißchen länger Mixery Floor bei der Ruhr in Love 2006in den Genuss vom bösen Buben Bill aus den Staaten. Diese Stimmung zu steigern war nicht einfach, doch Herr Novy rockte die Ruhr in Love in bewährter Manier, in der kleinen Arena vor der Bühne bebte das Revier sichtlich und das bei inzwischen beinahe erträglichen Temperaturen.

Dass 12 Stunden lange nicht genug sind, weiß jeder, der einmal mit dem Virus Techno infiziert wurde und so pilgerten die Partypeople nach dem Ende des Liebestanzes in die über 20 Szene-Clubs und Party-Locations in ganz NRW und machten die Nacht zur wildesten Partynacht des Jahres. Auch am nächsten Morgen noch lächelt das Revier: über den Einzug "unserer Jungs" ins Viertelfinale und die vielen schönen Stunden im Kreise der Familie. In den OlgaPark ist nach dem Reinigungskommando nun wieder die Ruhe eingekehrt, bis zur nächsten Ruhr in Love 2007.

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Ruhr in Love

Samstag, 24. Juni 2006

OlgaPark

46117 Oberhausen-Osterfeld

(sl)

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