Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein

Schwimmbad auf Zollverein? Badespaß auf dem Gelände eines Weltkulturerbes? Das ist diesen Sommer auch wieder möglich. Das Werksschwimmbad im Kunstwerk wird pünktlich zu den Sommerferien geöffnet. Aus zwei Überseecontainern zusammen geschweißt, wo vor einigen Jahren noch Kohle zu Koks gebacken wurde, steht heute das Werksschwimmbad auf der Zeche Zollverein. Eine ungewöhnliche Location in toller Kulisse! Also, dann ab ins kühle Nass!

Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein, Foto: © Jochen Tack / Stiftung Zollverein [ruhr-guide] Man darf hoffen, dass zur Eröffnung 2018 das Wetter mitspielt und das Werksschwimmbad an der Kokerei auf der Zeche Zollverein auch in dieser Saison den Besuchern so viel Freude bereitet, wie in den letzen Jahren. Vom 14. Juli bis zum 2. September 2018 heißt es dann endlich wieder: Ab in den Container! Das Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein ist wirklich eine Oase in einem längst ausgestorbenen Land der Maschinen.

Kultige Atmosphäre im Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein

Entstanden ist das Werksschwimmbad auf Zollverein im Rahmen des Kunstprojekts "Zeitgenössische Kunst und Kritik" im Jahr 2001 und symbolisiert den Strukturwandel des Ruhrgebiets. Die Frankfurter Künstler Dirk PaschkeDas Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein ist eigentlich ein Kunstprojekt, Foto: Matthias_Duschner und Daniel Milohnic schweißten für ihr Projekt zwei Überseecontainer zu einem großen Pool zusammen. Das Kunstwerk mit deutlichem Mehrwert ruht innerhalb eines Holzgestells, das zugleich auch die Liegefläche bietet. Seit Jahren eine willkommene Abwechslung auf dem Industriegelände, die von jungen und älteren Besuchern gern genutzt wird. Auch ein Bademeister sorgt im Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein dafür, dass die Besucher entspannt baden können. Eine weitere Besonderheit ist, dass in die Wände der beiden Container unterhalb der Wasseroberfläche Löcher gefräst wurden, so dass die Badegäste hinaus und andere Besucher in das Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein hinein schauen können.

Echt typisch Ruhrpott

Die etwas andere Art von Freibad inmitten der rost- und stahlfarbenen Industriekulisse ist ein absolutes Ausflugshighlight im Ruhrgebiet. Direkt neben dem Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein kann man sich nach ausgiebigem Herumtollen mit leckeren Salaten und allerlei anderen kulinarischen Feinheiten stärken. Das Café und Restaurant „die kokerei“ bietet einen fantastischen Ausblick auf die massive Koksanlage und macht die Kaffeepause unvergersslich. Berüchtigt und äußerst schmackhaft ist der traditionelle Bergmannsteller als Mittagsessen, sowieso die frischen Waffeln und Kuchen. Oder doch lieber die klassischen Butterzeit? Dann ab zum Bistro "Butterzeit" auf Schacht XII! Hier wird im Bergmannsstil gespeist, als die erschöfpten Bergleute eine kurze Jause eingelegt haben - Eintopf, Snacks und belegte Brote oder Kaffee und Kuchen.

Kino am Schwimmbad

In diesem Jahr gibt es im Schwimmbad wieder ganz großes Kino. An ausgewählten Kinoabenden gibt es Filme, die das Thema "Kohle und Bergbau" aufgreifen. Die Besucher des Werksschwimmbades können dann nicht nur die Abkühlung im Container-Pool genießen, sondern auch anlässlich der Sonderausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“, Reportagen, Dokumentationen und Spielfilme zum Ende des Zeitalters des Bergbaus im Ruhrgebiet verfolgen.

Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein

14. Juli bis zum 02. September 2018
täglich (bei gutem Wetter) von 12.00 bis 20.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Café / Restaurant "Die Kokerei"
Di. bis So.: 12-20 Uhr
Feiertagen und in den NRW-Schulferien auch Mo. 12-20 Uhr

Bistro "Butterzeit":
Mo–So 10–18 Uhr | an Feiertagen geöffnet

Open Air Kino am Werksschwimmbad
Zeitraum 19.07. – 23.08.2018 an acht Abenden
jeweils 20:30 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr)
Vorstellungen bei jedem Wetter
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, inkl. freiem Eintritt am Vorstellungstag in die Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“

Informationen: Tel. 0201-246810 oder www.zollverein.de

(de)

Fotos: 1 © Jochen Tack / Stiftung Zollverein, 2 Werksschwimmbad/Matthias Duschner

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