Die Wuppertaler Schwebebahn

Ein Erlebnis der speziellen Art – die Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn! Ob man nun schon einmal in Wuppertal war, oder nicht – fast jeder kennt das Wahrzeichen der Stadt. Die Fahrt mit der Schwebebahn ist ein besonderes Erlebnis, dass einem nicht nur die Bahn, sondern auch die Stadt auf eine einmalige Weise nahe bringt. Ein Erlebnis für Erwachsene und Kinder, den ganz nebenbei wird man Teil einer tierischen Geschichte.


[ruhr-guide] Selbst wer Station Landgericht Foto: schwebebahn.deglaubt, bisher noch keine Verbindung mit der Schwebebahn gehabt zu haben irrt sich vermutlich, denn wer schon einmal eine Milch mit dem Namen „Tuffi“ getrunken hat, hatte dies bereits. Die Schwebebahn kann auf eine interessante Geschichte zurück blicken, die nicht ohne Grund einer Milch den Namen gab.

Eine historische Geschichte

Am 01.03.1901 wurde die Schwebebahn offiziell eröffnet, bis zum Jahr 1925 hatte sie bereits fast 20 Millionen Fahrgäste transportiert. Vor der offiziellen Eröffnung durfte Kaiser Wilhelm II mit seiner Ehefrau und seinem Gefolge am 24. Oktober 1900 die Schwebebahn zur Reise benutzen. Der Wagen mit der Nummer 5, treffend Kaiserwagen genannt, kann heute noch für spezielle Fahrten gemietet werden. Einen Fahrgast der besonderen Art durfte die Schwebebahn im Jahre 1950 transportieren, als der Zirkuselefant „Tuffi“ eine Reise mit der Schwebebahn unternahm. Nach kurzer Zeit wurde dem Elefanten die Reise mit der Bahn und den versammelten Menschen jedoch zu viel, sodass sie aus dem fahrenden Fahrzeug in die Wupper sprang, was der Elefant glücklicherweise fast unverletzt überstand und die Bahn endgültig weltberühmt machte. An diese Geschichte erinnert noch heute neben unzähligen Souvenirs auch ein Gemälde eines Elefanten zwischen den Stationen Alter Markt und Adlerbrücke, wo Tuffi aus der Bahn sprang. Im Dezember 1974 wurde durch Installierung von Bildschirmen in den Führerständen der Bahn, sowie Kameras auf den Bahnhöfen die Einmann-Zugabfertigung ermöglicht, die Wuppertal als erste europäische Stadt einsetzte.

Von Jahr zu Jahr gewachsen

Beginnend im Jahr 1901 mit der Strecke Kluse – Zoo Döppersberg Foto: schwebebahn.dekamen von Jahr zu Jahr weitere Stationen hinzu. Die heute 13,3 Kilometer lange Strecke der Bahn erschließt sich über 20 Haltestellen, von Wuppertal Vohwinkel bis zum Bahnhof in Oberbarmen und ist somit nicht nur eine Touristenattraktion, sondern dient den Einheimischen als Nahverkehrsmittel. Eine Erneuerung gab es ebenfalls in den Jahren 1972 – 1974. In dieser Zeit wurde als einziger Wagen der Kaiserwagen zur Fahrt beibehalten, die anderen wurden durch modernere Gelenkzüge ersetzt.

Ein festlicher Akt

Jubiläumsfeiern dürfen natürlich auch bei der Schwebebahn als Wahrzeichen der Stadt nicht fehlen. So wurde unter Anderem im Jahr 1976 das 75-jährige Bestehen mit Gästen und Einheimischen festlich gefeiert, sowie das 100-jährige Bestehen mit einem speziellen Festakt, bei dem der damalige NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement eine Rede hielt. Eine weitere Feier wurde veranstaltet, als der Ausbau von Fahrwegen und Bahnhöfen offiziell abgeschlossen war. Am 4. April 2014 schlug der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Michael Groschek zu diesem Anlass einen goldenen Niet ins Gerüst.

Eine besonderes Highlight für zu Hause

Die Bahn ist mittlerweile so beliebt, dass sie sogar im Kleinformat für zu Hause zu erhalten ist – eine ganz besondere Idee für jeden Freund und Liebhaber der Bahn.

Die Wuppertaler Schwebebahn ist eine traditionsreiche Bahn, die jeder mal ausprobieren muss. Sie lädt zu einer Fahrt ein, die nicht nur durch ihre Ihre einzigartige Geschichte und Bauweise beeindruckt.

Wuppertaler Schwebebahn

WSW mobil GmbH
Bromberger Straße 39-41
42281 Wuppertal

Weitere Informationen, sowie Fahrpreise finden Sie unter www.schwebebahn.de

Fotos: schwebebahn.de

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