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ExtraSchicht - Die Nacht der Industriekultur 2014

Der Ruhrpott fährt wieder eine Extraschicht! Das Ruhrgebiet ruft am 28. Juni 2014 wieder zum größten Kulturfest in Deutschland. Von 18 Uhr bis 2 Uhr ist bei der ExtraSchicht die Industriekultur wieder erlebbar und lädt zum Staunen und Genießen, aber auch zum Lernen ein.


Archiv: 28.06.2014 [ruhr-guide] Qualmende Schornsteine und KumpelZeche Zollervein die kohlschwarz aus dem Untergrund kommen, prägen schon lange nicht mehr das Erscheinungsbild des Ruhrgebiets, lediglich zwei aktive Zechen gibt es noch. Der Ruhrpott hat sich zu einem schöneren Ort entwickelt und lockt heute mit einem großen künstlerischem Angebot und vielen Partys. Die ExtraSchicht – Nacht der Industriekultur ist die Krönung und bringt auch in diesem Jahr wieder eine interessante Mischung an Angeboten, die Industrie und Kultur mit Spaß und Unterhaltung verband. An 50 Spielorten in 20 Städten finden zahlreiche Events in einer Nacht statt.

ExtraSchicht verwandelt den Ruhrpott in einen Erlebnispark

Das Ruhrgebiet besitzt eine spannende Vergangenheit, Monumente dieser finden sich noch überall. Auch wenn die meisten Zechen schon lange verweist sind und der Ruhrpott längst nicht mehr von der Kohleförderung lebt, sind die Überreste noch immer imposante Denkmäler der Vergangenheit. Wem es am Tage zu langweilig ist, die alten Gebäude zu besuchen und wer lieber noch beim kulturellen Unterricht unterhalten werden möchte, für den kommt die ExtraSchicht wie gerufen.

Mit dabei auch wieder die klassischen Spielorte der Nacht der Industriekultur: Die Zeche Ewald in Herten wird von riesigen Lichtprojektionen bestrahlt und verwandelt sich in einen wunderschönen bunten Erlebnispark. Die Henrichshütte in Hattingen wird mit dem Klavier Festival Ruhr neu belebt und das Umspannwerk in Recklinghausen sorgt mit Hochspannungsversuchen für große Augen.

ExtraSchicht bekommt neue Spielorte

Neben den Klassikern gibt esExtraSchicht auf der Henrichshütte in diesem Jahr auch wieder einige neue Spielorte. Einer davon ist die Siedlung Eisenheim in Oberhausen. Bühnenprogramm, Installationen und sprechende Straßen sind nur ein paar Programmpunkte in dieser Nacht. Auch das rewirpower-STADION wird zum ersten Mal dabei sein. Die Bochumer Symphoniker werden unter der Leitung von Steven Sloane an die Fußballtradition des Ruhrgebiets erinnern. Des Weiteren wird das Schauspielhaus Recklinghausen ihre neuste Spielstätte, die Fördermaschinenhalle auf der Zeche König Ludwig 1/2, vorstellen und der Förderturm Bönen verwandelt sich in einen leuchtenden Klangturm.

„Die Nacht der Industriekultur“ lautet das Motto

Das Motto der diesjährigen ExtraSchicht lautet „Die Nacht der Industriekultur“.Landschaftspark Duisburg-Nord Auch in diesem Jahr gibt es an den knapp 50 Spielorten in 20 Städten viele Künstler aus Europa zu sehen. Sie bringen vom 28. Juni auf den 29. Juni 2014 frischen Wind in die 14. Nacht der Industriekultur. Anlässlich des 20. Jubiläums des Landschaftsparks Duisburg-Nord beginnen die Feierlichkeiten dort bereits um 12 Uhr mit einem Familienfest. Für musikalische Unterhaltung sorgen dort dieses Jahr bekannte Größen wie zum Beispiel Phrasenmäher, Laith Al-Deen oder Pamela Falcon, bis Sie schließlich um 22:45 Uhr ein sicherlich phänomenales Geburtstags-Feuerwerk an den ehemaligen Hochöfen 1 und 2 genießen können.

Fahrten zwischen den Spielorten der Extraschicht sind spannend

160 Shuttle-Busse, aber auch historische Bahnen wie zum Beispiel die historische Ruhrtal-Bahn die Sie in dieser Nacht stilvoll von der Henrichshütte in Hattingen zur Zeche Nachtigall in Witten und wieder zurück chauffiert, werden mit rund 400 Kilometern Linienstrecke alle Spielorte miteinander verbinden. Aber auch Schiffe und Fahrradshuttle sorgen für die optimale Verbindung zwischen den einzelnen Spielorten in der Nacht der Industriekultur. Und auch hier wurde es in den vergangenen Jahren nicht langweilig. Man konnte ExtraSchicht an der Jahrhunderthalleneue Menschen kennenlernen und sich über die verschiedenen Programmpunkte austauschen. In einigen Linien gibt es auch dieses Jahr wieder ein besonderes Zusatzprogramm. Die sogenannten Campuslinie U35 zwischen Bochum Hbf und dem Archäologie-Museum Herne, sowie die Strassenbahnlinien 308/318 werden in diesem Jahr zum "Klassik-Express". So wird Sie zum Beispiel die Violinistin Alexandra Stanoeva bestens auf Ihrer Reise zum nächsten Spielort unterhalten. Erleben Sie die junge Sopranistin Eva-Maria Falk in der Bochumer U35. Oder geben Sie sich im Poetry-Express Linie 107, zwischen Essen Hauptbahnhof und der Zeche Zollverein, Wortakrobaten und Autoren hin, die Sie auf Ihrer Reise zu Ihrem nächsten Kulturereignis begleiten.

Die Tickets zur ExtraSchicht 2014 sind seit dem 12. Mai 2014 im Vorverkauf. Auch Dieses Jahr stehen wieder verschiedene Ticketmodelle zur Auswahl. Wie SIe Ihre Tickets online bestellen können oder wo sich der nächste Ticketshop in Ihrer Nähe befindet erfahren die auf www.extraschicht.de.

ExtraSchicht

Die ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur 2014 hält sicher erneut ihr Versprechen in jeder Hinsicht ein großes Spektakel mit großartiger Unterhaltung und viel Spaß zu sein. Jeder, der gerne eine besondere Nacht erleben will und das Ruhrgebiet liebt, darf dieses Ereignis wirklich nicht verpassen.

ExtraSchicht - Die Nacht der Industriekultur

28. Juni 2014

Eine Nacht
25 Städte
50 Spielorte
2000 Künstler

Tickets im Vorverkauf: Normal: 15 €, Ermäßigt: 12 €
4-Personen-Ticket: 50 €
(12.05 - 27.06.2014)

Tageskasse: 18 €
(28.06.2014)

Freier Eintritt für Kinder unter 6 Jahren!

Fotos: Bild 1 RTG_WAZ FotoPool / Ulrich von Born
Bild 2 Ruhr Tourismus GmbH / Kreklau
Bild 3 Ruhr Tourismus GmbH/ Nielinger
Bild 4 Ruhr Tourismus GmbH/ Schlutius