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Müngstener Brücke und Brückenpark Müngsten

Zwischen Solingen und Remscheid findet sich einer der bekanntesten Touristenmagnete der Region: die Müngstener Brücke! Hier spannt sich der eiserne Bogen der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands über das Tal der Wupper und den neuen Brückenpark! Unter der Müngstener Brücke verbinden sich Naturgenuss und Technik, eine Schwebefähre begeistert dabei nicht nur Kinder!


[ruhr-guide] Die filigrane Eisenkonstruktion Malerischer Anblick der Müngstener Brücke über das Tal der Wupperder Müngstener Brücke ist die höchste Einsenbahnbrücke Deutschlands. Erbaut wurde sie zu Zeiten des Kaiserreichs zwischen 1894 und 1897. Die beeindruckende Talbrücke ist 107 Meter hoch und 465 Meter lang. wurden hier verbaut.

Der neue Brückenpark

Die Brücke ist zu jeder Jahreszeit ein Touristenmagnet, auch für Besucher aus dem Ruhrgebiet und vor allem bei Eisenbahnfans in der ganzen Welt bekannt. Dementsprechend voll kann es hier an Wochenenden schon mal werden. Der Brückenpark ist ein Projekt der Regionale 2006, einem Zusammenschluss des Bergischen Städtedreiecks Remscheid, Solingen und Wuppertal. Dieser soll als Kulturlandschaftspark den über 200.000 Besuchern im Jahr ein intensives Landschaftserlebnis vermitteln. Die Parkplätze wurden vor die Tore des neuen Parks verbannt, in der neu gestalteten Ufer- und Auenzone wechseln sich zum Wasser abfallende Abschnitte mit kleinen Klippen, Wiesen zum Picknicken und Spielen mit Wildwiesen und Rückzugsflächen für die Tierwelt ab.

Die Müngstener Brücke wird 2013/2014 saniert!

Bis Dezember 2014 ist die Müngstener Brücke voraussichtlich wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Es ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

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Haus Müngsten

Das neu erbaute Haus Müngsten mit Die Müngstener Brücke: über 5.000 Tonnen Stahl und 950.000 Nietenseiner beeindruckenden rostigen Stahlfassade bietet den Besuchern neben der bergischen Kaffeetafel ein kleines aber feines Speisenagebot vom rustikalen Flammkuchen bis hin zu Maispoulardenbrust auf fruchtigem Lauchgemüse zu akzeptablen Preisen. Im Sommer laden die verschiedenen Außenbereiche zum Verweilen ein. Neben dem Haus Müngsten ist im alten Schaltkotten eine Schmiede untergebracht, in der auch einige außergewöhnliche Kunstgegenstände erworben werden können.

Plattformen und "Balkone" am und über dem Flussufer bieten einen Ausblick auf einen der schönsten Teile der Wupper und eine Schwebefähre setzt Besucher für 1 Euro per Muskelkraft zum anderen Ufer über. Besonders für Kinder ein großer Spaß! Ebenfalls für Kinder spannend inszeniert ist das "Müngstener Rätsel". Sprechende Stahlplatten liefern hier die Antworten. Schwerpunkt des Parks ist das Naturerlebnis und der Naturschutz. Mehrfach im Jahr wird im Brückenpark Müngsten der "Brückenzauber" veranstaltet, bei dem Künstler, Artisten und Musiker zu speziellen Events in den Brückenpark laden. Ein kleiner Minigolf-Platz rundet das Freizeitangebot im Brückenpark Müngsten ab. Die Müngstener Brücke ist ein idealer Startpunkt für zahlreiche Wanderungen. Wer ein paar Meter in Richtung Schloss Burg wandert, wird sehr überrascht sein von dem wildromantischen Tal der Wupper, indem sogar der seltene Eisvogel noch zu sehen ist. Die Fähre ermöglicht auch eine Rundwanderung in Richtung Wupperbrücke und Schloss Burg. Allerdings sollte man die Uhrzeit nicht aus den Augen lassen und sich versichern, bis wann die Fähre noch übersetzt.

Paraden, Blumen und Uniformen

Aber zurück zur Müngstener Die Müngstener Brücke ist ein Startpunkt für zahlreiche WanderungenBrücke und ihrer Geschichte: Die vorbereitenden Arbeiten zum Bau der Stahlkonstruktion begannen schon im Juli 1893, während der eigentliche Baubeginn auf den 26. Februar 1894 datiert ist. Am 22.3.1897 wurden schon die letzten Träger des Bauwerks genietet und vier Monate später war es dann soweit: Am 3.7.1897 überquerte die erste Lokomotive die Wupper in über 100 Metern Höhe! Die offizielle Einweihung der Kaiser-Wilhelm Brücke, benannt nach Wilhelm I., an dessem 100-jährigem Geburtstag die letzte Niet geschlagen wurde, folgte zwölf Tage später am 15. Juli. War zur Eröffnung nur Prinz Leopold als Vertreter des Kaisers erschienen, folgte Kaiser Wilhelm II. zwei Jahre später an die Wupper um die Brücke zu begutachten. Den Zeiten entsprechend wurde dieser Anlass mit Paraden, einer Mmenge Blumen und Uniformen gefeiert. Auch heute erinnert noch eine Tafel am Fuße der Müngstener Brücke an diesen für die Region damals so bedeutenden Tag.

Während die Brücke die Fliegerangriffe der Briten im 2. Weltkrieg relativ unbeschadet überstanden hatte, wäre sie beinah dem Rückzug der deutschen Wehrmacht zum Opfer gefallen: um den Vormarsch der Alliierten zu verzögern, gab General Models den Befehl zur Sprengung. Diese wurde von Offizieren und den Sprengmeistern durch Verzögerungstaktiken verhindert. So blieb die Brücke bis heute funktionstüchtig erhalten.

Die goldene Niet

Eine spannende Anekdote ist die Legende von der "goldenen Niet". Zwischen den 934.456 Nieten der Brücke soll sich eine einzige goldene Niete befinden. Neben diversen "Schatzsuchern" begab sich auch schon ein Kamerateam des WDR auf die Suche. Leider ohne Erfolg …

Tipp: Lesen Sie hierzu auch unsere Artikel über Schloss Burg und die Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke entlang der Wupper.

Müngstener Brücke

Müngstener Brückenweg 71
42659 Solingen

Anfahrt:
PKW: A46 Abf. Sonnborner Kreuz (31) auf L74 in Richtg Solingen/Remscheid, am Ende links auf die B229 Richtung Remscheid (nicht Richtung Müngstener Brücke!) einbiegen, gleich 50 m weiter wieder links auf die neu angelegten Parkplätze). Von dort führt ein Fußweg (ca. 7 Min.) zum Brückenpark, die Einfahrt mit dem PKW in den Brückenweg ist nicht mehr möglich.

Wegen der begrenzten Parkplätze wird an Sommerwochenenden empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen: Regionalzug RB 47 bis Bahnhof Solingen-Schaberg, halbstündlich aus Remscheid, Solingen und Wuppertal, Bus Linie CE 64 (am Wochenende) ab Wuppertal und ab Solingen, Bus Linie 658 (täglich) ab Remscheid.

(pj)