Der neue Parkway EmscherRuhr

Sie wollen entspannt Fahrrad fahren und dabei die schöne Umgebung genießen? Dann sind Sie auf dem Parkway EmscherRuhr genau richtig. Auf einer rund 30 km langen Strecke vom alten Schiffshebewerk Henrichenburg bis zum Kemnader See können Sie nach Herzenslust radeln.

[ruhr-guide] Nach zwei Jahren intensiver Planung und Bauarbeiten ist nun der nördliche Parkway EmscherRuhrTeil des Parkway EmscherRuhr fertig und kann befahren werden. Im Dezember 2012 erfolgte der erste Spatenstich und am 24. September 2014 wurde der Weg in Anwesenheit der Presse sowie den zuständigen Vertretern der jeweiligen Städte offiziell eröffnet. Der Radweg führt durch die Städte Bochum, Herne und Castrop-Rauxel und konnte mithilfe von Mitteln des Landes sowie der EU realisiert werden. Die Strecke führt über verschiedene Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel Schloss Bladenhorst und durch die Siedlung Teutoburgia in Herne, sowie über den Rhein-Herne-Kanal und erstreckt sich vom Schiffshebewerk Henrichenburg bis zum Kemnader See auf einer Strecke von 30 km.

Kilometerblöcke und Ruheplätze

Viel Platz hat man auf den neuen Streckenabschnitten des Parkway EmscherRuhrs. Die asphaltierten Radwege sind 3,50 Meter breit und haben im Abstand von 500 Metern einen Kilometerblock, der Orientierung bietet. Diese Landmarken werden auch Gabionen genannt und sind einfach drei Meter hohe mit Steinen gefüllte Stahlkörbe. Zudem laden immer wieder Rast- und Ruheplätze zum Verweilen ein und bieten den erschöpften Radfahrern eine schöne Möglichkeit wieder neue Energie zu tanken. Am Weg entlang werden Informationstafeln samt Übersichtsplan aufgestellt. Außerdem werden zur besseren Übersicht über den Verlauf des Parkways am Wegrand Bäume gepflanzt, die ebenfalls als eine Art Wegweiser dienen. Zusätzlich bekommt der neue Radweg auch noch die offiziellen rot-weißen Radverkehrsschilder.

Interessante Sehenswürdigkeiten

Der Parkway EmscherRuhr startet am Schiffshebewerk Henrichenburg. Das alte Hebewerk zieht mit seinem industriellen Charme Jahr für Jahr viele Besucher an. Die Anlage beeindruckt nicht nur durch ihr imposantes Äußeres, sondern auch durch die Technik des alten Schiffshebewerks Henrichenburgs. Weiter geht es über den Rhein-Herne-Kanal, der 2014Der Parkway EmscherRuhr seinen 100. Geburtstag feiert. Am Kanal entlang lässt es bequem am Wasser entlang fahren ohne große Steigungen überwinden zu müssen. Schön anzusehen, doch leider nicht zu besichtigen ist das Schloss Bladenhorst, da es sich in Privatbesitz befindet. Urkundlich erwähnt wurde das majestätische Schloss erstmals im Jahre 1266 und hat seitdem ein paar Mal den Besitzer gewechselt, unter denen auch Ritter und Grafen waren. Auf das Schloss Bladenhorst folgt die Siedlung Teutoburgia, welche früher eine Arbeitersiedlung war. Heute ist es eine schöne und anschauliche Wohngegend, die immer noch den typischen Arbeitercharakter besitzt. Ziel des Parkway EmscherRuhrs ist der Kemmnader Stausee. Dieser ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel und bietet genug Strecke für ausgiebige Spaziergänge.

Der Parkway EmscherRuhr

Wer entspannt Fahrrad fahren und dabei eine schöne Aussicht genießen möchte, ist auf dem Parkway EmscherRuhr genau richtig. Der Weg ist größtenteils eben und asphaltiert, hat wenige Steigungen und nette Rastplätze, die bei gutem Wetter prima für ein Picknick geeignet sind. Allerdings ist an ein paar Stellen Vorsicht geboten. Hier sieht der Weg aus als wäre der Schotter festgedrückt, doch fährt man in normalem Tempo hinein, muss man aufpassen, dass man nicht über den Lenker segelt. Alles in allem ist der Parkway EmscherRuhr jedoch ein schöner, solider Radweg für Jung und Alt.

Parkway EmscherRuhr

Strecke:
Schiffshebewerk Henrichenburg - Kemnader See
Länge: ca. 30 Kilometer

Foto 1: Stadt Bochum, Presseamt, André Grabowski
Foto 2: Laura Dietz

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