Wandertour rund um den Sender Langenberg

Eine kleine Rundwanderung um den Sender Langenberg in der Elfringhauser Schweiz. Eine kurze, aber landschaftlich sehr reizvolle und abwechslungsreiche Tour für zwischendurch. Läßt sich beliebig erweitern. Länge der Tour ca. 7 km, einige moderate Steigungen, ca. 180 Höhenmeter im Aufstieg. Teils etwas schlammige Waldwege, in der Hauptsache aber kleine Fahrstraßen. Toller Ausblick über das Ruhrgebiet, auch mit Rädern zu fahren.

[ruhr-guide] Wir starten Der Felderbachunsere Tour am nordwestlich vom Landhaus Huxel gelegenen Wanderparkplatz in der Elfringhauser Schweiz. Es empfiehlt sich, eine Karte mitzunehmen, das Blatt 15 der Wanderkarte NRW im Maßstab 1:25.000 deckt mit den Bereichen Velbert, Baldeneysee und Elfringhauser Schweiz eine Vielzahl sehenswerter Touren ab. Wir laufen die ersten Meter entlang der Felderbachstraße weiter in westliche Richtung und erreichen kurz darauf einen zweiten, inzwischen aufgegebenen Parkplatz. Hier biegt der Weg A1 – unser Wegzeichen für die gesamte Rundtour – rechts in die Auen des Felderbaches ab. Die malerischen Wiesen entlang des Bachlaufes erfreuen sich zu Recht einer gewissen Beliebtheit als Picknickplatz und bieten sich als geradezu an, hier nach der Tour noch etwas zu verweilen. Der Felderbach kommt dem Ideal eines romantischen Bachlaufs wohl ziemlich nahe, auch wenn die nahegelegene L924 etwas das Idyll stört.

Frische Forellen aus eigener Zucht

Entlang einer Weide bei HuxelWir überqueren den Bach auf der Holzbrücke und halten uns anschließend rechts. Immer entlang der Bachwiesen führt uns der Weg auf gerader Strecke bis zu der kleinen Straße am Schnüber. Hier halten wir uns wieder rechts bis zur Felderbachstraße und wandern links am Landgasthaus Huxel vorbei. Hinter dem Landgasthaus finden sich verschiedene Forellenteiche, wer also Lust auf Fisch verspürt, der sollte hier nach der Tour einmal einkehren. Wenige Meter später führt der Weg rechts den Berg hinauf. Vorbei geht es an einer Pferde-Koppel und zwei kleinen Froschteichen. In der Kehre biegt der A1 links ab und weiter geht es – hier etwas steiler – bergan über den kleinen Wurzelpfad. Wer es weniger steil mag, kann wohl auch dem Fahrweg nehmen, auf den wir hier wieder stoßen und dem wir nach links weiter folgen.

Nach einer Kehre erreichen wir bald einen Holzfällerplatz und weiter geht es bergauf, bis kurz darauf rechts an einer Waldwiese der Weg abzweigt, hier ist die Beschilderung etwas unübersichtlicher. Links von uns den Wald, rechts die malerische Wiese laufen wir in Richtung eines weißen Hofes. Hier biegt der Weg links ab, die kleine Straße bis zum Wanderparkplatz und dann weiter rechts die Straße den Berg hinauf. Hier sollte man vorsichtig gehen, da die kleine Straße häufiger von Ausflüglern frequentiert wird, als man zuerst vielleicht glauben mag.

Der Sender Langenberg

Oben an der Kehre öffnet sich zum ersten Mal der Blick auf den Sender Langenberg. Die Der Sender LangenbergSendeanlage auf dem Langenberg bei Velbert besteht aus zwei Sendemasten, 301 und 170 Meter hoch. In Betrieb wurden Sie im Jahre 1927 genommen und bis 1993 war der Sender Langeneberg einer der markantesten Sender im Bereich Mittelwelle. Der WDR sendet von hier aus Fernseh- und Radioprogramme. Oben an den Feldern biegt der A1 links ab und wir umrunden den Sendemast. Von hier aus bietet sich ein fantastischer Blick auf das Ruhrgebiet, am Horizont erkennt man unter anderem die Arena AufSchalke.

An der christlichen Einrichtung stoßen wir wieder auf eine kleine Straße und folgen dieser bis wir auf die Hüserstraße kommen, hier halten wir uns rechts die Hügelkuppe hinauf und wandern am Straßenrand auf die Ansammlung von Häusern der Ortschaft Rommel zu. Nun haben wir den Hauptmast einmal umrundet, während sich vor uns noch einmal eine wunderschöne Aussicht bietet. Links von uns lassen wir den kleineren der beiden Sender liegen und wandern geradeaus am malerischen und sehenswerten Schild des Hauses Flaesdiek in dessen Richtung. Die kleine Straße führt nach einer Rechtskurve den Berg hinab. Hier erwartet uns das Haus Flasdiek mit seiner gepflegten Terrasse und einem tollen Ausblick auf das Tal zu einer Rast. Auf Vorbestellung kann man hier auch eine bergische Tafel bekommen. Ansonsten ist das Haus von morgens bis zum Einbruch der Dämmerung geöffnet. Ein Spielplatz bietet sich für die Kinder an. Nun geht es über den Parkplatz des Hauses weiter auf malerischem Pfad den Berg hinab, bis wir im Tal wieder die Feldbachstraße erreichen. Hier halten wir uns rechts und gelangen so schon bald zum Ausgangspunkt unserer Tour.

Landgasthaus Huxel

Felderbachstraße 9
45529 Hattingen

(pj)

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