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Zoo Dortmund

Der Zoo Dortmund: Im Süden einer der größten Städte der Region, citynah und doch im Grünen, findet sich ein Zoo von Weltrang, der im Ruhrgebiet völlig zu Unrecht etwas im Schatten des Duisburger Zoos und ZOOM steht. In einer naturnahen Parklandschaft mit viel Waldanteil werden im Zoo Dortmund über 1500 Tiere präsentiert.


[ruhr-guide] Der Zoo Dortmund In einer naturnahen Parklandschaft mit viel Waldanteil werden im Zoo Dortmund über 1500 Tiere präsentiertist unbestritten ein Zoo von Weltformat und weltweit führend in der Nachzucht der bedrohten Ameisenbären. Regelmäßig wird im Dortmunder Zoo ein Ameisenbärenbaby geboren! Auch in der Nachzucht der Riesenotter außerhalb Südamerikas nimmt der Zoo Dortmund eine Sonderstellung ein, bislang war es nur dem Zoo Hardenbeck gelungen, Riesenotter in Gefangenschaft zu züchten.

Eingebettet in die hügelige Landschaft südlich des Rombergparks präsentiert der Zoo Dortmund seinen Besuchern auf 28 ha neben den Löwen über 1500 Tiere aus 240 Arten. Der Zoo ist wohl mit Abstand eine der grünsten Anlagen der Region und als Besucher hat man das Gefühl, durch eine Parklandschaft zu flanieren. Dies führt dazu, dass der Zoo nicht so einfach als Rundweg zu begehen ist, da überall kleine Seitenwege abzweigen. So wird der Zoo-Besuch um einiges spannender, da es hinter jeder Ecke eine neue Abzweigung, ein neues Gehege zu entdecken gibt.

Neues Zoo-Highlight - Die Erdmännchen-Anlage

Unter den neugierigen Erdmännchen-Blicken wurden die letzten Handgriffe vorgenommen.
Nun ist das neue Zoo-Highlight, die Erdmännchen-Anlage, fertig und die putzigen Bewohner haben es sich direkt gemütlich gemacht. Denn genau zum Einzug in das neue Heim gab es Nachwuchs - vier Jungtiere erblickten das Licht der Welt. So hat die Erdmännchen-Großfamilie nun genug Platz zum Toben und Erkunden.
Die Besucher dürfen sich auf 13 quirlige Erdmännchen in der neuen Außenanlage freuen. Durch die Bauarbeiten mussten sie nämlich in der letzten Etappe hinter den Kulissen einquartiert werden.
Großzügige Glasscheiben entlang der Anlage geben ungestörte Sicht auf die Tiere. Außerdem gibt es zusätzlich einen in den Besucherweg eingelassenen Glastunnel, der die Anlage rechts und links verbindet. So hat der Besucher auch hier einen Blick auf die Erdmännchen, wenn sie unter den Füßen des Publikums hindurch huschen.

Samtschwarze Giftspritzen neu im Zoo

Im Amazonashaus des Zoos sind Peruanische Samtschrecken neu eingezogen und entwickeln sich zu einer neuen Attraktion im Zoo Dortmund.Bestauenen Sie die über 1500 Tiere im Dortmunder Zoo Sie gehören zur Ordnung der Gespenstschrecken, zu denen die größten lebenden Insekten der Welt gehören. Mit ihrer rabenschwarzen samtigen Farbe haben die Tiere ein fast edles Aussehen. Bei Aufregung oder Bedrohung richten sie ihre feuerroten Hinterflügel auf und verblüffen den Störenfried durch plötzliches Farbleuchten. Übrigens tragen die Tiere auch ihr eigenes "Pfefferspray" mit sich. Werden sie angegriffen, warnen sie nicht nur mit den leuchtend roten Flügeln, sondern sie richten den Hinterleib auf und versprühen ein Wehrsekret, welches unangenehme Wirkungen vor allem auf die Schleimhäute hat. Die Samtschrecken sind in der oberen Etage des Amazonashauses in einem der Schauterrarien zu sehen!

Zoo freut sich über Riesenotter-Nachwuchs im quirligen Dreierpack

Erneut freut sich der Zoo Dortmund, Mergelteichstraße 80, über einen hochwillkommenen Nachwuchs! Drei kleine Riesenotter halten ihre Familie und Pfleger auf Trapp. Das quirlige Dreierpack erblickte am 16. März das Licht der Welt.

In den ersten kritischen Wochen nach deren Geburt wurde das Otterhaus für Besucherinnen und Besucher einige Zeit sogar geschlossen, um den Neuankömmlingen, aber vor allem auch der Mutter, die notwendige Ruhe zu gönnen.

Nun sind die kleinen Fischfresser aus dem Gröbsten heraus. Die wärmeren Temperaturen gestatten den Ottern mit dem südamerikanischen Temperament erste Ausflüge auf die Außenanlage, wo sie sich mit ihren älteren Geschwistern austoben können. Da geht es schon mal lautstark und turbulent zu, wenn die Fütterung ansteht oder an heißen Tagen überdimensionale Eiswürfel mit Leckereien für Abkühlung sorgen.


Ein Zoo für die Großstadt

Gegründet wurde der Zoo Dortmund schon im Jahr 1953 durch die "Zoo-Gesellschaft Dortmund e.V.". Schon seit den 30er Jahren hatte es an dieser Stelle ein Wildgehege gegeben,Zoofreunde aufgepasst - im Zoo Dortmund gibt es einiges zu entdecken aber der Großstadt Dortmund fehlte bis dato ein echter Tierpark. So gründeten sich im Jahr 1950 die heutigen Zoofreunde Dortmund und nach nur drei Jahren konnten diese den Dortmunder Bürgern den Zoo präsentieren. Auch heute sind die Zoofreunde Dortmund noch sehr aktiv und haben durch Ihre Aktivitäten dem Tierpark in den letzten Jahren zu einigen herausragenden Attraktionen verholfen.

Vom Regenwald zum Amazonas

Eines der am beeindruckendsten Tierhäuser der regionalen Zoos steht mit Sicherheit in Dortmund: das Regenwaldhaus "Rumah hutan". Wohl selten haben Orang-Utans in einem Zoo mehr Platz zum Leben gehabt, der auch noch so schön gestaltet wurde. Hier ist man in Dortmund bewusst ganz neue Wege gegangen: Auf zwei Ebenen lassen sich die Sumatra-Orang-Utans und Schabrackentapire zum ersten Mal gemeinsam in einem Gehege – bei schönem Wetter auch in dem riesigen, sehr naturnah gestalteten Außenbereich – bewundern. Die ganze Anlage ist dabei hervorragend gestaltet und informiert den Besucher über den Lebensraum des südostasiatischen Regenwaldes. Und das sich die Orang-Utans im Regenwaldhaus wohlfühlen beweist die Geburt der kleinen Eirina am 30. Dezember 2007. Nach über 10 Jahren ist sie nun das insgesamt fünfte Orang-Utan-Baby, das in Dortmund geboren wurde.

Neben dem Regenwaldhaus beeindruckt vor allem das Amazonashaus. Auf drei Ebenen wird hier im Zoo Dortmund die Flora und Fauna des südamerikansichen Regenwaldes gezeigt. Kaum hat man das Gebäude betreten, taucht man im wahrsten Sinne des Wortes in die tropische Atmosphäre des Amazonas ein. Während die untere Etage der Fischwelt vorbehalten ist, wo natürlich die bekannten Piranhas hier nicht fehlen dürfen, finden sich im zweiten Stock Terrarien mit verschiedenen Schildkröten und der größten Schlangenart der Welt, der Grünen Anakonda. Auf der letzten Ebene sind Pfeilgift- oder Baumsteigerfrösche, Königsnattern, Vogelspinnen und Neuweltaffen zu bestaunen.

Schöne Freigehege

Sehr viel Platz haben im Zoo Dortmund auch die Giraffen in ihrem großen Außengehege und dem schön gestalteten Giraffenhaus. Anfang 2008 erblickte hier ein kleiner Giraffenbulle das Licht der Welt.Der Zoo Dortmund kann durchaus mit anderen im Ruhrgebiet mithalten Überhaupt bemerkt man überall viel Liebe zum Detail: So ist es beispielsweise im Otterhaus möglich, über Infrarotkameras die Schlafstätten der Riesenotter zu beobachten ohne diese zu stören. Aber nicht nur die Tierhäuser sind schön gestaltet, auch viele Außengehege bieten den Tieren eine Heimat. Besonders ins Auge fällt hier die herausragend gestaltete Anlage der Siamangs. Überhaupt beeindruckt häufig die Größe der Freigehege. So ist die Anlage für das Rotwild schlichtweg riesig und auch die Kängurus leben im Dortmunder Zoo auf der Australienwiese sehr naturnah.

Verschweigen darf man natürlich nicht, dass es an vielen Stellen auch im Zoo Dortmund – wie auch in den anderen Zoos der Region – dringenden Handlungsbedarf gibt. So sind manche Gehege der Groß- und Kleinkatzen sehr beengt und auch einige Vogelarten würden sich sicherlich über mehr Platz freuen. Auch die durchgängige Asphaltierung der Wege im Zoo Dortmund ist für die Füße recht anstrengend und nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Auf der anderen Seite bemüht man sich in Zeiten knapper Kassen um Abhilfe und so wurde beispielsweise im Frühjahr 2012 ein neues Nashornhaus fertiggestellt. Auch konnten die Luchse in eine riesige naturbelassene Schlucht umziehen, die so groß ist, dass ein Fernrohr installiert werden musste. Es ist also einiges in Bewegung!

Eine Anlage für die Leoparden

Im Dortmunder Zoo sind auch zwei Amur-Leoparden namens "Timour" und "Kiska" zu Hause.Ein Zoobesuch ist für Kinder ein spannendes Erlebnis Diese Spezies ist leider bereits vom Aussterben bedroht und daher extrem selten, es gibt nur noch höchstens dreißig dieser Tiere in freier Wildbahn. Das heißt, die Unterstützung des Zoos ist dringend gefragt, um diese Art am Leben zu erhalten.
Mittlerweile wurde die runderneuerte Anlage, welche in Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Groß-Dortmund e.V. realisiert wurde, fertiggestellt. Statt der ehemals altmodischen Käfiganlage der siebziger Jahre kommt das neue Gehege nun den modernen Haltungsstandards für Leoparden nach. Für reichlich Platz ist gesorgt - auf der fünf mal größeren Anlage können es sich die Leoparden bei zahlreichen Kletter- und Ruhemöglichkeiten gut gehen lassen. Eine Abkühlung zwischendurch finden die Großkatzen am plätschernden Brunnen. Die Basis für eine erfolgreiche Zucht der vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden wurde hiermit geschaffen.

Der Zoo züchtet schon seit 1985 sehr erfolgreich Amur-Leoparden. Der Kater "Amur", der ebenfalls in Dortmund gehalten wurde, war der älteste in Gefangenschaft lebende Leopard der Welt. Leider verstarb er 2007 im stolzen Alter von 23 Jahren. Man darf also gespannt sein!

Für Kinder ein spannendes Erlebnis

Mitten im Zoo Dortmund wartet auf die Kinder ein schöner Spielplatz, der viel Abwechslung mit Holzgerüsten, einer alten Lokomotive zum Klettern und vier kleinen Baggern bietet. Auch ein Streichelzoo darf natürlich nicht fehlen. Ein kleiner Bauernhof führt darüber hinaus in die heimische Tierwelt ein - sehr süß ist hier das Mäusefenster! Überhaupt ist der Zoo Dortmund aufgrund seiner moderaten Preisgestaltung vor allem bei Familien sehr beliebt.

Wer den Zoo unterstützen möchte, kann entweder eine Patenschaft für ein Tier – dies ist auch schon mit geringen Beträgen möglich – übernehmen oder Mitglied bei den Zoofreunden Dortmund werden. Gegen einen gewissen Jahresbeitrag bekommt man hier einiges geboten, hilft dabei neue Gehege sowie die Anschaffung weiterer Tiere zu finanzieren und hat freien Eintritt in den Tierpark.

Öffnungszeiten

Sommer
(16. März - 15. Oktober)
9 - 18.30 Uhr

Winter
(1. November – 15. Februar)
9 - 16.30 Uhr

Übergangszeiten
(16. Februar - 15. März / 16. - 31. Oktober)
9 - 17.30 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene 7,50 €
Ermäßigt 4,- €
Kinder unter 4 Jahren haben freien Zutritt, ebenso Begleitpersonen von Behinderten
Sozialtarif (Dortmund-Pass InhaberInnen) 2,- €

Familienkarten
1 Elternteil mit max. 4 Kindern 12,50 €
Familien/Eltern mit max. 4 Kindern 20,- €

(Stand: Juli 2013, Angaben ohne Gewähr)

Zoo Dortmund

Mergelteichstr. 80
44225 Dortmund
0231/50-28593
zoo@dortmund.de

Anfahrt

Mit dem Auto über die B54 und die Abfahrt Wellinghofen/Zoo oder mit der Stadtbahn U 49 in Richtung Hacheney bis zur Endstation. Weitere Buslinien: 438, 440, 443, 447, 449.

Weitere Informationen unter zoo.dortmund.de.

Fotos: Zoo Dortmund

(pj)