Monopol Ruhr – Kunst und Kultur 2013

Das Magazin Monopol hat im Januar 2013 eine Sonderausgabe herausgebracht, die sich ausschließlich mit dem Ruhrgebiet beschäftigt! Kunst und Kultur in dieser so vielseitigen Region werden in Monopol Ruhr thematisiert, den Leser erwarten u. a. Stadtrundgänge mit Prominenten oder Personen, Orte und Gegenstände, die aus dem Revier nicht wegzudenken sind. Auf künstlerische und unterhaltsame Weise erfährt man in Monopol Ruhr neue Tipps, die auch dem eingefleischten Ruhri noch etwas Neues bieten mögen.


[ruhr-guide] Ein Berliner Magazin schreibt über das Ruhrgebiet – kann das gut gehen? DieMonopol Ruhr Antwort: ja! Die Sonderausgabe von Monopol, Magazin für Kunst und Leben, liefert eine von vorne bis hinten durchgängige Beschäftigung mit Kultur und Kunst im Pott, die sehr umfangreich und mit Liebe zum Detail ausgefallen ist. Hier zeigt Monopol, dass es schon Erfahrung mit solchen Sondereditionen hat, denn Monopol Ruhr ist mit dem Kunst- und Kulturführer Berlin bereits das zweite seiner Art. Regulär erscheint das Magazin Monopol seit 2004 monatlich und thematisiert zeitgenössische Architektur, Kunst, Mode und Design. Für seine Arbeit hat das Magazin schon viele Auszeichnungen erhalten, mit dem Sonderheft Monopol Ruhr wird sich dies bestimmt bald wiederholen. Ab Januar 2013 ist das Magazin für 8,50 Euro deutschlandweit an Zeitungskiosken sowie im Buchhandel erhältlich.

Außergewöhnliches Magazin für eine außergewöhnliche Region

Nicht nur wird Kunst in Monopol Ruhr thematisiert, auch die Gestaltung des Magazins ist äußerst künstlerisch und liebevoll. Bereits das außergewöhnliche Inhaltsverzeichnis macht Lust, in diesem Heft zu blättern. Im Themenüberblick der etwas anderen Art kommen Menschen zu Wort, die im Revier leben, arbeiten und häufig auch bekannte Persönlichkeiten sind. Zitate oder Fragen an sie umschreiben stellvertretend die einzelnen Kapitel des Magazins.
Besondere Highlights in Monopol Ruhr sind die City-Touren durch ausgewählte Ruhrgebietsstädte. Lokale Prominente zeigen ihre Lieblingsorte, wie z. B. „Tatort“-Ermittler Jörg Hartmann in Dortmund oder Maja Beckmann aus dem Schauspielhaus in Bochum. Eindrucksvoll sind auch die verschiedenen Bildreportagen, die etwa einen Guide durch die Landmarkenkunst oder Architektur des Reviers liefern.

Hintergründig wird es in Monopol Ruhr, wenn Personen und Kulturschaffende, die hier verwurzelt sind und / oder die Kunst im Ruhrgebiet mitgeprägt haben, genauer unter die Lupe genommen werden. Beispiele sind Richard Serra, der mit seinen polarisierenden Stahlkunstwerken für Furore gesorgt hat, oder der Experimentalfilmer Werner Nekes, der in Mülheim rund 40.000 Objekte zur medialen Frühgeschichte gesammelt hat. Zudem wird es spannend, wenn vier private Kunstsammler ihre Haustüren für Monopol Ruhr öffnen, denn die Öffentlichkeit ist hier eher selten zu Gast.

Der große Serviceteil bietet einen Überblick über die Kulturhöhepunkte 2013, stellt Museen, wie z. B. die 20 Ruhrkunstmuseen vor und liefert Tipps zum Ausgehen, Übernachten, Feiern und Essen in der Region.

Monopol Ruhr eignet sich sowohl für Ruhrgebietstouristen als auch für Einheimische. Hintergründe und Kulturtipps kommen in einem ausgewogenen Maß daher, das Lesen ist äußerst kurzweilig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr fair, sodass sich der Kauf der Sonderedition in jedem Fall lohnt.

Monopol Ruhr – Kunst und Kultur 2013

Erscheinungsdatum: 24. Januar 2013
188 S.
8,50 EUR

Bild: Monopol Ruhr / Juno Kunstverlag

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