Paradies in Grün

Laut der Autorin Ursula Stratmann sind Wilde Kräuter zum naschen total „in“. In ihrem Buch „Paradies in Grün“ hat sie über viele verschiedene Wildkräuter aus der Ruhrgebiet berichtet. Unter anderem findet der Leser auf 285 Seiten interessante Rezepte, Geschichten, Rätsel und alle wissenswerten Informationen rund um das Thema Kräuter. Dieses Buch ist für jeden etwas. Veganer, Selbstversorger, Köche und Anfänger auf diesem Gebiet.


[ruhr-guide] Das Taschenbuch Paradies in Grün Paradies in Grün von Ursula Stratmanninformiert über interessante Kräuter, dessen Wirkungen, Herumwerft und Geschichte. Außerdem werden Mythen aufgeklärt und über ein paar interessante Suchweisen berichtet. Viele Farbfotos lockern den Text auf. Besonders hilfreich ist das Kapitel über die Hausapotheke. Manche Kräuter, dir bei und im Vorgarten wachsen, dir wir eventuell noch nie bemerkt haben oder gar für Unkraut gehalten haben, haben Wirkungen wie Medikamente und dazu noch weniger bis keine Nebenwirkungen Salbei zum Beispiel ist ein Alleskönner, es kann als Salbe, Tinktur, Desinfektionsmittel, Zahnpasta oder Tee verwendet werden und soll unter anderem desinfizieren, den Geist erfrischen und gegen Erkältungen vorbeugen, zusätzlich soll der Geruch und Geschmack sehr angenehm und beruhigend wirken. Die Brennesel mag sich als verzehrbares Kraus furchtbar anhören, weil bestimmt jeder schon mal an Brennsesselhaare gekommen ist und den Schmerz kennt. Richtig zubereitet hilft sie allerdings gegen Eisenmangel, Haarausfall, Blasen und Prostata Probleme und Gicht.

Isst gesund und macht Spaß!

Kräuter und Gemüse wachsen nicht nur auf dem Land, man kann sich auch ein kleines Beet im Kleingarten, auf dem Balkon, im Schrebergarten oder im Wintergarten anlegen. So können Sie sich nur selbst versorgen, sondern gleichzeitig auch noch Ihren Garten verschönern. Natur ist gesund! Für ein gesundes Klima sind viele Pflanzen unverzichtbar. Das sollen, laut Ursula Stratmann auch noch manche Einrichtungen entdecken und versuchen sich mit einzubringen, In „Paradies in Grün“ findet man Ursula“s Visionen über ein „grünes“ Altenheim, einen „grünen“ Kindergarten, eine „grüne“ Firma und ein „grünes“ Krankenhaus. Mit grün ist natürlich nicht die Farbe der Gebäude gemeint, sondern die Verbindung mit der Natur. Zum Beispiel einen schönen Garten mit vielen Bäumen, Blumen und Kräutern, in dem man im Sommer oder Herbst zusammen etwas ernten kann. Gartenarbeit ist gesund! Man bewegst sich, ist an der frischen Luft, gut gelaunt und hat danach die Zutaten für eine gesunde und frische Mahlzeit zusammen. Es gibt viele lebendige Beispiele im Ruhrgebiet und in der restlichen Welt. Hier haben wir öffentliche Botanische Gärten, „Ökodörfer“, Stadtfarmen und Gärten, in denen man sich auch nur ein Beet mieten kann.

Regenwürmer sind wichtig.

In Paradies in Grün aus dem Klartextverlag wird auch verdeutlicht, wie wichtig unsere heimischen Tiere für uns sind. Ohne Regenwürmer wäre unsere Erde nicht so schön aufgelockert. Und was für tolle Gartenbewohner Igel doch sind, weil sie Engerlinge, Raupen, Schnecken und Mäuse verzehren. Der unbedenklichste und süßeste Schädlingsbekämpfer!

Gemüse auch im Winter!

Die Natur bietet uns eine wahre Vielfalt an Nahrungsmitteln, die wir nicht nur direkt nach der Ernte genießen können. Die meisten Kräuter und Obst- und Gemüsesorten lassen sich problemlos trocknen oder einfrieren. Es gibt auch genug immergrüne Pflanzen und „winterhartes“ Gemüse, wie zum Beispiel Möhren, Rüben und Feldsalat, die sich in einem Pflanzkasten problemlos auch bei Schnee anbauen lassen.

Fazit

Durch „Paradies in Grün“ kann jeder noch etwas über Kräuter lernen und wird so eventuell selbst inspiriert, gesünder und natürlicher zu essen und zu leben.

Paradies in Grün

Wilde Kräutergeschichten aus dem Ruhrgebiet
288 Seiten, zahlr. farb. Abb.
Broschur, 12,95 €
ISBN: 978-3-8375-1056-0

Foto: Klartext Verlag

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