Akra Boa, Musiker aus Leidenschaft

Schon auf den ersten Blick ist Akra Boa kontrovers. Ein Erscheinungsbild irgendwo zwischen Graf Zahl und Neo. Groß, etwas düster-geheimnisvoll und mit einem charmant-ganovenhaften Grinsen. Bei den ersten Worten ist klar, eine angenehme Sprechstimme hat er schon mal. Keine Voraussetzung dafür, aber trotzdem nicht gerade hinderlich dabei, eine besondere, anrührende und „schöne“ Singstimme zu haben und doch ein gutes Vorzeichen. Eine Vorankündigung – das weiß man dann, wenn man ihn singen gehört hat. Eine einprägsame und sehr eigene Stimme, die einen genauso langen Schatten wirft, wie er selbst. Happy-Bunny-Groove! an Ostern!


Erste Infos werfen ein zur Optik passendes Licht auf den Sänger:Akra Boa, Foto: flashflow people photography Er mag David Bowie. Anne Clark. Nick Cave, Chris Cornell. Young Fathers. Gesaffelstein. Okay. So weit, so rund. So etwa jedenfalls. Spricht man ihn auf die „minimale Ähnlichkeit“ zu Bowie an, reagiert er mit wissendem Gelächter. Zumindest kurz. Einerseits hört er es nicht gerne, andererseits fühlt er eine Art innere Verbundenheit mit ihm. Sozusagen von Chamäleon zu Chamäleon. Filme, die er mag und deren Titelsongs er schätzt, werfen vermeintlich einen weiteren, verstärkenden Lichtstrahl: Cat People, True Blood. Cadillac Records... also doch nicht. Auf seine Tageslichtringe mag er trotzdem nicht verzichten.

Happy-Bunny-Groove!

Ostersonntag - die Eier sind versteckt und hoffentlich auch gefunden - der perfekte Zeitpunkt für Entspannung. Das Team des Hotbike Roadhouse hat Akra Boa eingefangen für eine gepflegte Runde Mucke zu Ostern beim Happy-Bunny-Groove!

Akra Boa mit seiner unverkennbaren, samtig-rauh-berührenden Stimme hat für jeden, der gerne Musik hört, etwas im Repertoire. Ob eigenwillige Interpretationen oder eigene Songs, es ist unmöglich zu widerstehen. Früher oder später summt man mit, klopft mit dem Fuß den Takt und genießt. Das Hotbike ist Motorradtreff und Pub im Grünen, von einem passionierten Motorradfahrer für alle, die Lust haben, zu relaxen. Ob selbst auch Biker, Schrauber oder nicht, jeder Mensch ist hier herzlich willkommen. Harley oder Joghurtbecher, Mountainbike oder Tretroller. Egal wie Ihr unterwegs seid - mit oder ohne Rollen - die Tür ist offen. Bei heißen und kalten Getränken sitzt es sich drinnen urgemütlich und draußen "lauschig". Ab und zu verirrt sich ein Reh, Vögel singen, Wind rauscht in den Bäumen – dort könnt Ihr wunderbar entschleunigen.

Das Roadhouse - ist ab 15 Uhr geöffnet, auf die Ohren gibt's ab ca. 16 Uhr - Ende offen. Je mehr Menschen, desto länger - es hängt ganz von Euch ab. Der Eintritt ist frei(willig), es geht ein Hut 'rum.

Der Heimathafen ist Blues

Bei der Frage nach dem musikalischen Urknall ist etwas passiert: Akra Boa erzählt von sich als 10jährigem, dem plötzlich, wie aus dem Nichts, Muddy Waters in die Seele knallt und der darauf hin Unterricht nimmt: Klassische Gitarre. Spot an: Mahalia Jackson, Curtys Mayfield... alles klar. Es gibt ein Universum, in dem die dunkel-warme Stimme einen Heimathafen hat, sein Name ist Blues und hier schlägt Akras Herz.

In einem anderen Universum singt er Billie Jean als Ballade. Rather Go Blind als Reggae. Personal Jesus als Blues. Wicked Game, Wishing Well, Redemption Song, er wird ihnen durchaus gerecht – sie klingen, wie sie sollen und obendrein nach Akra Boa. Eigenwillig. Spot ON! Und da ist auch noch ein Universum, in dem macht er unter dem Namen Art Of Random zusammen mit seinem Bro Shori Dotco Jazztechno. Ein Leuchtstrahl erfasst verschiedene Fragmente: 4 on the floor, House, Jazz, Funk als groovige Ergänzung seiner unverkennbar soulbluesfunkigen Stimme.

Das Musikerleben

Art Of Randoms Resident Gig in der Mehr Soul geht nicht! Foto: Rolf-D. HitzbleckBar Studio 1 in Düsseldorf, mittwochs. Immer wieder ergänzt um befreundete Musiker – etwas, das er inspirierend findet. Etwas, das Menschen in Bewegung bringt und ihm Spaß macht, dem Sänger und Gitarristen. Harpspieler. Bass geht auch. Sich selbst musikalisch begleiten zu können, das macht's einfacher, das Musikerleben. Das Leben, was seine Leidenschaft ist. Die Liebe zur Musik, die ihn antreibt. Mehr als Kaffee in rauen Mengen.

Am Rande der Galaxie taucht ein weiteres Universum auf. Das, in dem er gerne - auch samt textender Muse - an eigenen Stücken schraubt. Das Trainingscamp des Perfektionisten, denn es ist doch das Unperfekte, dass das Perfekte perfekt macht. There's a HUMMING all around. HEARTBEAT. ALIEN. Schwer zu kategorisieren, aber gut. Auch gerade deshalb. Womit er sich sonst noch gerne befasst: Den technischen Aspekten der Musik, anders gesagt - per DAW in seinem Studio Sounds kreieren, Songs abmischen. Fotos und Videos machen und editieren. Mit 3D-Engines arbeiten. Mit allem möglichen, solange es kreativ ist. Was es noch zu sagen gäbe? 1,94 m. Pflaumenkuchen. Matrix. Sagt Akra. Muss man unbedingt live gehört haben, sage ich. Zweitname Gänsehaut.

Ein befreundeter Musiker schrieb kürzlich (O-Ton): Bei der Stimme könnte er auch eine Inhaltsangabe einer Zahnpastatube singen, es würde sich immer geil anhören! Mehr Soul geht nicht!

Akra Boa

Mehr unter www.facebook.com/akraboa

Fotos: 1) flashflow people photography www.facebook.com/flashflowphotography
2) Rolf-D. Hitzbleck www.facebook.com/thenikonshooter

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