coejazz.de präsentiert Chris Potter Underground in Coesfeld

Der Förderverein JAZZ in Coesfeld e.V. hat wieder einmal ein Live-Event der Extraklasse im Programm: Am Sonntag, 30. November, spielt Chris Potter mit seinem Lieblings- projekt Underground in der Fabrik in Coesfeld. Das basslose Quartet spielt angesagten funky Electric Jazz, der sich auch schon mal an einen "Radiohead"-Song herantraut.


[Anzeige] Mittlerweile ist der Saxophonist Chris Potter, Jahrgang 1971, vielleicht schon etwas zu alt, bestimmt aber zu bekannt und mit Auszeichnungen und Kritikerhymnen überhäuft, um coejazz.de präsentiert Chris Potter Underground in Coesfeldnoch als "Talent" oder "Rising Star of the Tenor Saxophone" gehandelt zu werden. Früh wurde das Talent des Autodidakten, der seinen ersten Club-Auftritt mit 13 absolvierte, entdeckt und prominent von Marian McPartland und Kenny Werner gefördert. Potter debütierte als Leader mit 21, bekam 1994 seinen ersten "Grammy" und lieferte seither kontinuierlich Alben höchster Spielkultur ab, tourte mit Dave Holland, der Mingus Big Band und arbeitete unter anderem mit John Scofield, Jack DeJohnette und Steely Dan. Chris Potters Einflüsse – allen voran Rollins, Coltrane und Shorter – sind nach wie vor spürbar, Potter hat jedoch schon längst einen eigenen unverkennbaren Sound, eine eigene Stimme auf dem Tenor- und Sopransaxofon entwickelt.

"Underground" ist Potters aktuelles Lieblingsprojekt, seine Wunschband, zusammengestellt nach monatelangen Live-Konzerten mit diversen Musikern. Mit seinem Quartet Underground zelebriert er auf seinem neuesten Album "Follow The Red Line", live aufgenommen im Village Vanguard, eine atemberaubend groovende Marathon-Jamsession, die einem beim bloßen Anhören den Schweiß in Sturzbächen auf die Stirn treibt. Potter und seine nicht minder brillanten Underground-Partner (Craig Taborn am Fender Rhodes, Gitarrist Adam Rogers und Schlagzeuger Nate Smith) erweisen sich als wahre Champions. Ein besseres, spannenderes Live-Album kann man sich im zeitgenössischen Jazz kaum vorstellen. Längst hat sich der bescheiden wirkende Musiker zu einem der bedeutendsten Stilisten des Jazz gemausert, dem schon jetzt ein sicherer Platz im Olymp der besten Jazzsaxophonisten aller Zeiten gebührt (JazzEcho). Bereits vor Jahren konstatierten Kritiker verblüfft, daß Chris Potter mit jedem neuen Album stärker und stärker wird.

Das basslose Quartet spielt angesagten funky Electric Jazz, der sich auch schon mal an einen "Radiohead"-Song herantraut, und hat mit dem famosen Schlagzeuger Nate Smith bereits den nächsten "Rising Star" an Bord.

coejazz.de präsentiert
Chris Potter Underground Sonntag, 30. November 2008, 20 Uhr
Fabrik, Dreischkamp 26, 48653 Coesfeld

Karten:
Vorverkauf: 20,00 Euro
Abendkasse: 23,00 Euro
Reduziert: 10,00 Euro
rmäßigte Karten für Schüler, Studenten und Auszubildende gibt es nur an der Abendkasse.

Mehr Infos auf www.coejazz.de

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