Das russische Staatsballett – Schwanensee

Das russische Staatsballett kommt mit dem Klassiker „Schwanensee“ ins Ruhrgebiet. Das Ensemble zeigt zu der Musik von Tschaikowsky ein Ballett voller Perfektion mit fantastischen Kostümen. Lassen Sie sich von den märchenhaften Kulissen und der Synchronität der Bewegungen in eine wunderbare und berührende Welt des Balletts entführen.


Archiv: 23.12.2013 [ruhr-guide] Prinz Siegfried wird an seinem einundzwanzigsten Geburtstag von seiner Mutter dazu aufgefordert, während des Hofballs sich seine zukünftige Frau auszusuchen. Das russische Staatsballett – SchwanenseeEine plötzliche Melancholie führt ihn dazu, auf die Jagd zu gehen. Angekommen am Schwanensee tritt ein weißer Schwan im Mondschein hervor und stellt sich als Prinzessin Odette vor, die vom Zauberer Rotbart verwandelt worden ist. Auch erzählt sie ihm, dass der Fluch erst dann gelöst wird, wenn ihr jemand die ewige Liebe schwört. Der Prinz ist überwältigt von der Prinzessin und verspricht ihr seine Liebe. Alles sieht nach einem glücklichen Ende aus, doch der Zauberer Rotbart hat die beiden belauscht und taucht am Hofball mit Odile, einem schwarzen Ebenbild von Odette, auf. Das es sich nicht um seine Prinzessin handelt weiß der Prinz nicht und hält um Odiles Hand an. Für den Schluss hat Tschaikowsky zwei Varianten komponiert. Einmal ein Happy-End sowie ein trauriges Ende. Der künstlerische Direktor des russischen Staatsballetts Wjatscheslaw Gordejew findet allerdings, dass das Märchen Schwanensee fantastisch ist und ein glückliches Ende verdient hat.

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Der Klassiker unter den Balletten

Unzählige Aufführungen hat es schon gegeben und doch lässt der Zauber dieses Balletts nicht nach. Immer wieder sind die Zuschauer begeistert von den Tänzern, die ihre ganze Leidenschaft in die Rollen stecken. Doch nicht immer war Schwanensee so ein gelungenes und verzauberndes Ballett. Die Uraufführung 1877 war für Tschaikowsky ein Niederschlag. Der damalige Choreograph konnte keinen Bezug zur Musik aufbauen und stellte eine schwache Choreographie auf die Beine. Das führte dazu, dass die Tänzer ihre Chance nutzten und sich selbst in den Vordergrund setzten, so dass das eigentliche Stück in den Hintergrund rückte. 1894 haben Marius Petipa und Lew Iwanow eine gelungene Choreographie zu Tschaikowskys Musik aufgestellt, die noch bis heute besteht. Auch Gordejews hält an der ursprünglichen Version von Schwanensee fest und die Genauigkeit sowie die Professionalität seiner Tänzer machen dies möglich.

Perfektion beim russischen Staatsballett

Zu den besten, die dieses Stück aufgeführt haben, gehört das russische Staatsballett. Es glänzt mit perfekten Bewegungen und einer nicht zu beanstanden Synchronität. Aber neben dem erstklassigen Ballett überzeugt das Ensemble auch mit seinem schauspielerischen Talent und begeistert somit das Publikum. Die St. Petersburger Akademie für Russisches Ballett gehört zu den berühmtesten Instituten für klassischen Tanz in Russland. Trotz des harten Touralltags und dem anstrengenden Training lassen sich die Tänzer nichts anmerken und vermitteln den Zuschauern ein Gefühl der Leichtigkeit.

Ein atemberaubendes Ballett von erstklassigen Tänzern des russischen Staatsballettes aufgeführt, abgerundet mit einer traumhaften Kulisse und wundervollen Kostümen – das verspricht einen glanzvollen Abend, der sich nicht nur für Ballettliebhaber lohnt.

Schwanensee

Essen Philharmonie

27. Dezember 2013
28. Dezember 2013
jeweils um 15.00 und 19.00 Uhr

Einlass: Eine Stunde vor Beginn
Karten von 22 bis 75 Euro (zuzüglich Gebühren)


Foto: www.thomas-ammerpohl.de

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