Der „Zirkus des Horrors" in Dortmund

Horrorfans aufgepasst: Einmal ein atemberaubendes Horror-Szenario hautnah miterleben ... Zombies und Vampire bei nervenaufreibenden Stunts, feuerspeiende Dämonen oder ein unschuldiges Mädchen, das in schwindelerregender Höhe von Gruselgestalten verfolgt wird – das alles in einer schaurigen Horrorfilm-Kulisse. Das geht im „Zirkus des Horrors“, der mit seiner neuen Show "INQUISITION – Die Folterkammer" sein Publikum auf eine erschreckende Weise begeistern will. Besuchen Sie das einzigartige Spektakel in Dortmund!


Archiv: 30.08.2016 [ruhr-guide] Der "Zirkus des Horrors feierte seine Nosferatu, Foto: OMK MEDIA, Oliver M. KlamkePremiere 2013 in Essen. Seitdem begeistert er die Zuschauer mit einer spektakulären Show in der Manege. Auf den Zuschauer wartet eine Artistik-Show der ganz anderen Art: Atemberaubende Stunts und Showeinlagen treffen Grusel-Kulissen, nach bester Horrorfilm-Manier. Gänsehaut und Nervenkitzel werden im Gruselpalast des Zirkusses garantiert.

Zwischen Freddy Krueger und Rotkäppchen

Bereits in der Warteschlange kann von Langeweile nicht die Rede sein.
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Teufelswesen machen ihre Runden durch die Besucher, immer auf der Suche nach Opfern, die sie mit ihren Blicken fesseln oder den Weg entlang kommandieren können. Schreie aus dem Zirkus bereiten darauf vor, was in den nächsten Stunden Programm sein wird. Sobald die Tür geöffnet wird, geht es auch schon los: Die Besucher müssen ein Labyrinth des Schreckens durchqueren. Hier lauern an jeder Ecke Gestalten, die darauf warten, ihren Opfern Angst einzuflößen. So begegnet man unter flackerndem Licht in der Dunkelheit grauenhaften Tiergestalten, einem schaurig-schönen Rotkäppchen oder dem allseits bekannten Freddy Krueger. Man wird mit Kettensägen erschrocken oder sogar verfolgt, bis man das Ende des Labyrinths erreicht hat. Danach bekommt man noch die Gelegenheit, sich mit Popcorn, Bier oder qualmenden Getränken auszurüsten, bevor die Horror-Show beginnt.

Die Schaustätte des zweistündigen Spektakels des Grauens gleicht eher einer riesigen Geisterbahn als einem Zirkuszelt. Nachdem man Platz genommen hat und noch bevor die Show ihren Lauf nimmt, geistern die Kreaturen durch die Reihen. Dass man hier von einer reizenden Dämonen-Dame an die Leine gekettet wird oder plötzlich im Gespräch mit dem Sitznachbarn ein Leichenkopf auftaucht, sollte nicht mehr verwundern.

Nervenkitzel pur beim Zirkus des Horrors

Die Show beginnt und Akrobaten der besonders wagemutigen ArtZirkus des Horrors 2016, Foto: OMK MEDIA, Oliver M. Klamke lassen sich in die hohe Kuppel des Horror-Zirkuszelts emporschleudern, und das in einem Tempo, bei dem jedem Zuschauer schwindelig wird. Bevor man sich von dem Entsetzen erholen kann, geht es weiter im Horror-Programm. Sicher kennt jeder den Seiltanz aus dem herkömmlichen Zirkus. Aber nicht vergessen: Diese Show ist weit entfernt von dem, was man bisher im Zirkus zu sehen bekommen hat! Und haben Sie jemals einen Tanz auf einem gänzlich ungespannten Seil miterleben können? Eine atemberaubende Nummer, die den Puls zum Rasen bringt. Das Todesrad sorgt weiter für hysterische Schreie aus dem Publikum und den totalen Nervenkitzel, denn ob der Akrobat das wagemutige Seilspringen auf den Rädern noch lebend übersteht, weiß keiner bis zum Schluss. Es folgt ein „Spiel mit dem Feuer“, bei dem die schaurig zurechtgemachten Akrobaten einem richtig einheizen, wenn der Teufel persönlich Feuer spuckt und ehe man sich versieht, fliegt ein Stuntman mit seinem Motorrad durch das ganze Zelt.

Zuschauer bleiben nicht verschont

Dank dem Chef der Kreaturen, Nosferatu, bleibt das Publikum Der Zirkus des Horrorsauch während der Showeinlagen nicht verschont. „Was fehlt uns jetzt noch für einen typischen Zirkus?“, fragt er den netten Herren aus der ersten Reihe. „Elefanten.“, antwortet er und bekommt auch schon direkt die Quittung dafür. „Du bist nicht nur hässlich, sondern auch dumm!“, gibt Nosferatu entnervt zurück und macht sich weiter durch das Publikum, bis er seine erhoffte Antwort bekommt – Clowns! Ein Clown darf in einem Zirkus natürlich nicht fehlen und schon folgt der Auftritt eines etwas anderen Possenreißers. Mit dem nötigen Witz sorgt er im Zelt für gute Stimmung und für einen Lacher nach dem anderen. Dabei hilft ihm besonders ein zufällig gewählter Besucher aus dem Zuschauerraum, der für den Rest des Abends sein Opfer sein wird. Dabei wird er als Hündchen an der Leine dem Publikum vorgeführt und in der nächsten Sekunde geht es auch schon zum Messerwerfen. Doch wer denkt, danach endlich seine Ruhe zu haben, wird enttäuscht, denn dafür sorgt der Clown selbstverständlich! Kakerlaken werden von einem zum anderen gereicht oder der benutzte Tampon landet auch schon mal auf dem Schoß.

Nichts für schwache Nerven und kleine Kinder

Sie meinen, Jonglieren sei von gestern und wenig spannend? Der „Zirkus des Horrors“ Zirkus des Horrors 2015 in Essenüberzeugt einem vom Gegenteil. Und wenn sich eine der Schauer-Gestalten Nadeln und andere Gegenstände durch die Haut schiebt, verschlägt es selbst einem eingefleischten Horror-Fan die Sprache. Klingt nicht nach konventioneller Jahrmarkt-Bespaßung und ist es auch nicht. Was unter Anderem auch ein Grund dazu ist, den Jüngsten dieses Schauer-Spektakel nicht zuzumuten, deshalb wird ein Mindestalter von 14 Jahren empfohlen. Der „Zirkus des Horrors“ ist aber keinesfalls nur ein brutaler Höllentrip, sondern bietet moderne, überraschende und mitreißende Unterhaltung. Die Akrobaten aus aller Welt legen Höchstleistungen ab, Tiere gibt es nicht im Ensemble. Am Ende begeben sich alle Stars der Show ins Foyer und stehen für Autogramme und Fotos gerne zur Verfügung!

Einmal im Horrorfilm mit dabei sein und sich vom Unerwarteten fesseln lassen? Dann ist ein Besuch im „Zirkus des Horrors“ nur empfehlenswert.

"Zirkus des Horrors" 2016

Vom 02. - 18. September 2016 in Dortmund
Festplatz Eberstraße / Fredenbaumplatz

Fotos: OMK MEDIA, Oliver M. Klamke

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