100 Jahre Kapelle Petra – Ausstellung zur Indie-Rockband

Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm präsentiert im Februar eine Ausstellung über das musikalisches Phänomen Kapelle Petra. Unter dem Titel „100 Jahre Kapelle Petra – Beklopptenpop im Wandel der Zeit“ zeigt die Schau diverse Exponate der erfolgreichsten Band aus Hamm. Die Ausstellung findet passend zur neuen Albumpräsentation von „The underforgotten Table“ statt. Ein Highlight, das viel Vertrautes entdecken lässt und die Fans begeistern wird! Die Ausstellung ist sowohl für Musikliebhaber als auch Museumsgänger geeignet.


Archiv: 17.02.2016 [ruhr-guide] Die Hammer Rockband Kapelle Petra, bestehend aus Opa, Ficken Schmidt, Siepe und Gazelle, gehen ab Februar on Tour, um ihr neues Album „The underforgotten Table“ zu präsentieren. Passend zur ErscheinungszeitKapelle Petra; Foto: Kapelle Petra / Markus Schmidt des Albums wird Hamms erfolgreichste Indie-Rockband mit einer kleinen Ausstellung museal. Unter dem Titel „100 Jahre Kapelle Petra – Beklopptenpop im Wandel der Zeit“ werden alle Videos der Band und die schönsten Bilder der Kapelle aus „100“ Jahren Geschichte in einem Best of präsentiert. Die Ausstellung wird im Rahmen eines Previews mit Studiokonzert am 16. Februar um 17 Uhr für geladene Gäste eröffnet. Ab Mittwoch beginnt die kleine Studioausstellung „100 Jahre Kapelle Petra“, die bis zum 28. Februar läuft. Eine Ausstellung die viel entdecken lässt und begeistert.

Highlights „100 Jahre Kapelle Petra“

Neben Videos auf einem alten Röhrenfernseher und Bilder, die via Beamer dargestellt werden, bietet „100 Jahre Kapelle Petra“ weitere Highlights der Bandgeschichte. Das Kernstück der Ausstellung sind die Nachbauten von Bühne und Proberaum, der original mit einem Teppich, Sitzecke, einer Stehlampe und weiteren typischen Accessoires, wie zum Beispiel ein Dynacordpult ausgestattet ist. Künstlerisch in Szene gesetzt werden die vier Bandmitglieder Ficken Schmidt, Opa, Gazelle und Siepe dank der Bildhauerin Silke Rehberg. Die Büsten „Kapellenköpfe“ sind ein besonderer Hingucker des musikalischen Gastspiels im Gustav-Lübcke-Museum. Weiterhin können die Gäste verschiedene Instrumente, Konzertklamotten, CDs und Platten sowie einige Devotionalien wie Fan-Schilder oder Stammtischpokale entdecken.

Geburtstag mit Kapelle Petra

Kapelle Petra zählt zu den erfolgreichsten Rockbands in Hamm. Im Jahre 2001 und 2002 wurden die vier Mitglieder als „Hamms beste Band“ betitelt und haben fünf Studioalben herausgebracht. Neben der Ausstellung wird das neue und sechste AlbumSonderausstellung Gustav Lübcke Museum, Foto: Kapelle Petra / Markus Schmidt „The underforgotten Table“ vorgestellt. Die Kapelle Petra ist als ein fleißiges tourendes Quartett bekannt, die besonders bei ihren Liveauftritten für Begeisterung sorgen. Mit ihrem Song „Geburtstag“, eine Drumcomputer-Nummer, die das rituelle Fest der Geburt aufs Korn nimmt, gelang Kapelle Petra der Durchbruch. Spielte in der Vergangenheit die Moderatorin Sarah Kuttner öfters in ihrer eigenen Show auf Viva und MTV das Video der Kapelle Petra, schafften Opa, Ficken Schmidt, Siepe und Gazelle des Weiteren mehrfach in diverse Fernsehsendungen unter anderem Circus HalliGalli. Mittlerweile hat das Video „Geburtstag“ über 2,6 Millionen Klicks und hat eine weitreichende Bekanntheit. So leben die vier Musiker ihren Traum von Rock'n'Roll, wenn sie zwischen dem Beruf, Familie oder andere Herausforderungen des Alltags Zeit finden.

Das sechste Kapelle Petra Album

Mit dem schmissigen und mysteriösen Namen „The underforgotten Table“ bringt Kapelle Petra das sechste Album auf dem Markt. Finanziert durch die Unterstützung treuer Fans – über 30.000 Euro wurden gesammelt – produzierten die vier Hammer Musiker ein Album mit Liedern, in denen Lappalien und Alltagssituationen in mitreißende und clevere Zeilen verpackt werden. Songs wie „Frieden“ oder „Statement“ lassen auchThe underforgotten Table, Foto: Kapelle Petra / Markus Schmidt politische Töne erklingen, die jedoch die Band nicht zu ernst darstellen. „Eigentlich hat sich nichts verändert. Sonst würde es uns nicht mehr geben. Vielleicht ist das Album etwas ,nachdenklicher’ geworden – allerdings im positiven Sinne. Wir haben noch nie so viel über ein Album nachgedacht wie über dieses,“ erklärt Markus Schmidt.

Wer gerne ins Museum geht und ein Fan von cleverer und kreativer Musik ist, der wird in der Ausstellung „100 Jahre Kapelle Petra – Beklopptenpopp im Wandel der Zeit“ auf seine Kosten kommen.

100 Jahre Kapelle Petra

17. bis 28. Februar
Gustav-Lübcke-Museum
Neue Bahnhofstraße 9
59065 Hamm

Öffnungszeiten:
Di. bis Sa. 10.00 - 17.00 Uhr
So. 10.00 - 18.00 Uhr

Eintritt für die Daueraustellung „100 Kapelle Petra“:
5,- € / ermäßigt 2,50 €

Kapelle Petra

Ficken Schmidt – Schlagzeug
Opa – Gesang / Gitarre
Siepe – Bass / Gesang
Gazelle – Lebende Bühnenskulptur

Weitere Informationen finden Sie unter
www.kapelle-petra.de.

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Fotos: Kapelle Petra / Markus Schmidt

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