Raritätenbörse auf Zeche Carl

Kuriosa in Form von "Klasse statt Masse" treffen sich zum wiederholten Mal auf Zeche Carl in Essen. Die nunmehr neunte Raritätenbörse ermöglicht einen Einblick in Möbel, Kleidung und Design aus vergangenen Jahrzehnten und wer es sich leisten kann, bringt vielleicht einen wahren Schatz mit nach Hause. Denn statt "Made in China" ist hier wirklich noch Omas alte Teetasse von "vorm Krieg" zu finden. Von den goldenen Zwanzigern über die swinging Sixties bis hin zu den modisch umstrittenen Achtzigern bietet der außergewöhnliche Markt alles, egal ob Actionfigur oder Zigarettenpackung.


Archiv: 20.05.2015 [ruhr-guide] Die Raritätenbörse handelt nicht mit Produkten, Raritätenbörsederen wahres Entstehungsalter allenfalls erst ein paar Monate zurückliegt. Keine frisch geprägten Blechschilder mit einer zarten Spur von künstlichem Rost und keine Jeans mit maschinell abgewetzten und ausgeblichenen Knien. Auf der Raritätenbörse finden sich Originale und Einzelstücke. Es ist eine exklusive Art von Trödelmarkt, die sich zum neunten Mal auf dem Terrain der Zeche Carl unter alten Bäumen und auf Kopfsteinpflaster einfindet. Das Außengelände sowie die ehemalige Maschinenhalle werden dazu vom Veranstalter genutzt, nationale und internationale Händler einzuladen, die ausschließlich Qualitätsware anbieten. Doch nicht nur Käufer sind willkommen. Wer seine eigene Rarität im Keller oder auf dem Dachboden beheimatet und sich nicht sicher ist, wie viel Wert das alte Stück tatsächlich besitzt, kann dies kostenlos von ausgewiesenen Experten auf der Börse schätzen lassen.

Das Angebot der Raritätenbörse

Eindeutig lässt sich das Angebot des Marktes nicht abgrenzen. Bunt istAuf der Raritätenbörse gibt es Kuriosa es, nostalgisch, selten und vielfältig. Dennoch verbindet ein gewisses Flair die verschiedenen Waren. Das Gefühl, dass die Gegenstände Geschichten erzählen könnten über ihr bisheriges Bestehen und ihre Hersteller oder Verfasser. Wie etwa Bestecke und Ablassbriefe. Die Frage, welche Menschen sie benutzten und wie sie mit ihnen umgingen. Mit Bügeleisen, Brillen und Kameras. Die Raritätenbörse birgt so manche Kostbarkeit in jeder erdenklichen Form von Stoff, Papier und Elektronik bis hin zu Glas und Holzschnitt. Militaria, Roboter und Räuchermännchen treffen sich an diesem Pfingstmontag, um vergangene Tage aufleben zu lassen und eventuell zahlungskräftige Käufer zu finden. Denn jede echte Rarität hat auch ihren Preis.

Mehr Lust auf Antiquitäten und Trödel? Hier geht es zu den Flohmärkten und Trödelmärkten im Ruhrgebiet.

10. Raritätenbörse Ruhrgebiet

Pfingstmontag, 25.5.2015
10.00 - 17.00 Uhr
Zeche Carl, Essen
Eintritt: 5 Euro


(sarah bauer)

Bildquelle: raritaetenboerse.com

Empfehlungen