Deutsches Museum der Digitalen Kultur

Ob Amiga oder Atari, Tetris oder Supermario, Gameboy oder Gamate – Fans der Retrogeräte wissen wie schwer es ist, die beliebten Sammlerstücke heute noch aufzufinden. Vor allem funktionsfähige Exemplare werden immer seltener. Die Betreiber des Deutschen Museums der digitalen Kultur haben es sich zur Aufgabe gemacht eine der größten Sammlungen Deutschlands zusammenzutragen. Eröffnet wird das Museum in Dortmund voraussichtlich im Sommer 2016.


[ruhr-guide] Wer beim Anblick alter Spielekonsolen und Heimcomputern nostalgisch wird, kann sich über die baldige Eröffnung des Deutschen Deutsches Museums der digitalen Kultur, Foto: Christian UllenboomMuseums der digitalen Kultur in Dortmund freuen. Das einzigartige Projekt soll Liebhabern alter Unterhaltungstechnik die Möglichkeit geben, eine umfassende Sammlung der beliebten Geräte zu erforschen. Außerdem wird den Besuchern in einer interaktiven Ausstellung die Geschichte der digitalen Kultur näher gebracht. Dabei verfolgt das Museum das ''BEFU''- Prinzip, eine Mischung aus Bilden, Erhalten, Forschen und Unterhalten.

Geschichte des Projekts

Nachdem das Museumsprojekt Anfang 2011 initiiert wurde, fand sich 2014 eine passende Immobilie. Das ca. 2000 qm große Gelände in Dortmund wurde bis 2015 renoviert. Wer sich für Details des Ausbaus interessiert, kann jetzt schon ein paar interessante Zahlen und Fakten auf der Internetseite des Museums finden. 2016 wurde der Name BINARIUM als Marke eintragen. Das deutsche Museum der digitalen Kultur wird voraussichtlich im Sommer 2016 eingeweiht.

Viele Attraktionen

Die Faszination für alte Heimcomputer und Konsolen ist vor allem in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. Für viele verkörpern sie einfachere Zeiten oder erinnern an die eigene Kindheit.gamepark, Foto: Museum der Digitalen Kultur Besucher erwartet eine Ausstellung, die die vollständige Entwicklung der Spiel- und Arbeitsmaschinen auf zwei Etagen vorstellt. Die Ausstellungsfläche bietet eine vielseitige Auswahl an Exponaten von Taschenrechnern, Heimcomputern, Spielen, Konsolen, Literatur und sogar Simulatoren. Außerdem soll eine Werkstatt zur Restauration von älteren Geräten eingerichtet werden. Das Museum ist darüber hinaus ein Ort für Vorlesungen, Kurse und Seminare über die Einflüsse der digitalen Kultur.

Jeder kann mithelfen!

Da die Betreiber des Museums sich zum Ziel gesetzt haben, eine der größten Sammlungen an Konsolen und Heimcomputern der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sind alle dazu eingeladen, die Sammlung zu ergänzen. Welche Geräte und Medien noch fehlen, kann auf der Website des Museums eingesehen werden. Die immer weiter wachsende Sammlung besteht größtenteils aus Ankäufen und Spenden. Auch Spiele und Literatur werden gerne in die Ausstellung aufgenommen. Die angegeben Exponate befinden sich in den besten Händen und werden nicht weiterverkauft. Auch private Sammler und Kenner können gerne zum Zusammentragen von Informationen beitragen und Kontakt mit dem Museum aufnehmen.

Museum der digitalen Kultur

Mehr Informationen finden Sie hier:
www.binarium.de

www.facebook.com/MuseumBINARIUM/

Fotos: Christian Ullenboom, Museum der Digitalen Kultur

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