Das BINARIUM

Ob Amiga oder Atari, Tetris oder Supermario, Gameboy oder Gamate – Fans der Retrogeräte wissen wie schwer es ist, die beliebten Sammlerstücke heute noch aufzufinden. Vor allem funktionsfähige Exemplare werden immer seltener. Die Betreiber des BINARIUMS haben es sich zur Aufgabe gemacht eine der größten Sammlungen Deutschlands zusammenzutragen. Im Dezember 2016 hat in Dortmund Huckarde das Museum BINARIUM nun endlich eröffnet.


[ruhr-guide] Wer beim Anblick alter Spielekonsolen und Heimcomputern nostalgisch wird, kann sich über Eröffnung des BINARIUMS Das BINARIUMS, Foto: Christian Ullenboom in Dortmund Huckarde freuen. Das einzigartige Projekt soll Liebhabern alter Unterhaltungstechnik die Möglichkeit geben, eine umfassende Sammlung der beliebten Geräte zu erforschen. Außerdem wird den Besuchern in einer interaktiven Ausstellung die Geschichte der digitalen Kultur näher gebracht. Dabei verfolgt das Museum das ''BEFU''- Prinzip, eine Mischung aus Bilden, Erhalten, Forschen und Unterhalten.

Geschichte des Projekts

Nachdem das Museumsprojekt Anfang 2011 initiiert wurde, fand sich 2014 eine passende Immobilie. Das ca. 2000 qm große Gelände in Dortmund-Huckarde wurde bis 2015 renoviert. 2016 wurde der Name BINARIUM als Marke eintragen.

Viele Attraktionen

Die Faszination für alte Heimcomputer und Konsolen ist vor allem in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. Für viele verkörpern sie einfachere Zeiten oder erinnern an die eigene Kindheit.gamepark, Foto: Museum der Digitalen Kultur Besucher erwartet eine Ausstellung, die die vollständige Entwicklung der Spiel- und Arbeitsmaschinen auf zwei Etagen vorstellt. Die Ausstellungsfläche bietet eine vielseitige Auswahl an Exponaten von Taschenrechnern, Heimcomputern, Spielen, Konsolen, Literatur und sogar Simulatoren. Über 700 Exponate, 250 Telespiele und Spielekonsolen und 200 Heimcomputer werden aus einer Geschichte von 41 Jahren ausgestellt. Bis jetzt gibt es drei Ausstellungen, die zudem die Geburt der Industrie darstellen, den Konsolenkrieg der 80er und 90er und das Spielen im Mikro- und Makrokosmos. Außerdem soll eine Werkstatt zur Restauration von älteren Geräten eingerichtet werden. Das Museum ist darüber hinaus ein Ort für Vorlesungen, Kurse und Seminare über die Einflüsse der digitalen Kultur.

Jeder kann mithelfen!

Da die Betreiber des Museums sich zum Ziel gesetzt haben, eine der größten Sammlungen an Konsolen und Heimcomputern der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sind alle dazu eingeladen, die Sammlung zu ergänzen. Welche Geräte und Medien noch fehlen, kann auf der Website des Museums eingesehen werden. Die immer weiter wachsende Sammlung besteht größtenteils aus Ankäufen und Spenden. Auch Spiele und Literatur werden gerne in die Ausstellung aufgenommen. Die angegeben Exponate befinden sich in den besten Händen und werden nicht weiterverkauft. Auch private Sammler und Kenner können gerne zum Zusammentragen von Informationen beitragen und Kontakt mit dem Museum aufnehmen.

Das BINARIUM

Hülshof 28
44369 Dortmund
0231/53315125
info@retrobude.de

Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch – Freitag: 9 – 17 Uhr
Wochenende: 9 – 18 Uhr
Dienstags geschlossen.

Preise:
Erwachsene: 5 Euro
ermäßigt: 4 Euro
Kinder unter 6 Jahren: frei

Mehr Informationen finden Sie hier:
www.binarium.de

www.facebook.com/MuseumBINARIUM/

Fotos: Christian Ullenboom, Museum der Digitalen Kultur

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