Naturkundemuseum Dortmund

Spätestens seit dem Film "Nachts im Museum" sind Museen wieder schwer im kommen! Da ist das Naturkundemuseum Dortmund keine Ausnahme. Kleine Kinder bekommen glänzende Augen beim Anblick von Riesenmuschel, Meteoriten und Tyrannosaurus Rex, aber auch als Erwachsener kann man im Naturkundemuseum Dortmund durchaus noch erstaunliches entdecken. Das Museum ist wegen Sanierung geschlossen. Die Wiedereröffnung erfolgt voraussichtlich Ende 2016.

[ruhr-guide] Wie es sich für ein richtiges Naturkundemuseum Spätestens seit dem Film "Nachts im Museum" sind Museen wieder schwer im kommen!gehört, bietet auch das Dortmunder Naturkundemuseum eine große Bandbreite der verschiedensten Arten und Themen an. Natürlich kann dabei kein Museum der Welt die Artenvielfalt als Ganzes in sein Programm aufnehmen und so findet man im Naturkundemuseum Dortmund hauptsächlich heimische Tierarten und bekommt Antworten auf die Frage nach der "biologischen Systematik", oder auch anders ausgedrückt: Die Entwicklung der Natur vom Einzeller bis zum Säugetier.

Was gibt es zu sehen?

Der Schwerpunkt der in der unteren Ebene des Naturkundemuseums in Dortmund ausgestellten Tiere liegt deutlich auf den heimischen Tierarten. So bekommt man neben seltenen Greifvögeln wie Steinadler oder Seeadler auch viele Tiere des Waldes zu sehen, die in der freien Natur bereits nur noch sehr selten anzutreffen sind. Ergänzt wird dieses Bild durch die hiesigen Bienen- und Wespenarten und ihren beeindruckenden Fähigkeiten in der Kommunikation und als Nestbauer. Dabei ist es sehr interessant, den emsigen Bienen auch im hauseigenen Bienenkasten bei ihrer Arbeit zusehen zu können. In einem Wald-Diorama lernt man im Naturkundemuseum Dortmund dann auch gleich die verschiedenen Pilzarten unserer Wälder kennen und kann so garantiert bei seiner nächsten Waldwanderung einen Steinpilz von einem Fliegenpilz unterscheiden.

Zu einem echten Naturkundemuseum gehören auch immer die Bewohner unserer Meere. Von Muscheln, über Krebse und Seeigeln bis hin zu einem Thunfischskelett gibt es auch etliche kleinere Meeresbewohner und Pflanzen zu bestaunen. Interessant anzusehen ist der chronologische Aufbau eines Schädels Ein weiteres Highlight für Kinder sind die Terrarien, in denen es auch lebende Exemplare von Geckos, Vogelspinnen, Schrecken und Kröten zu entdecken gibt. Der Besucher findet im Naturkundemuseum Dortmund seine Wurzeln im paläoanthro-pologischen Ausstellungsbereich wieder, der sich ausschließlich mit der Evolution des Menschen beschäftigt. Interessant anzusehen ist der chronologische Aufbau der Schädel von Australo pithecus afarensis (Alter 3,8 – 2,9 Millionen Jahre) bis zum Homo Sapiens (Alter 120.000 Jahre – heute) der uns vor Augen führt, wie wir uns über die Jahr-Millionen zum Menschen entwickelt haben.

Der erste Stock des Naturkundemuseums Dortmund gehört den Geowissenschaften, hier findet man neben einer großen Sammlung von Mineralien und Erzen eine paläontologische Abteilung. Dort bekommt der Besucher neben dem Skelett eines eiszeitlichen Höhlenbären auch das des sehr seltenen Messelner Urpferd zu Gesicht. Im Fluoreszenz-Kabinett kann man dann unter UV-Licht, in beeindruckender Weise Bekanntschaft mit Leuchterscheinungen von Mineralen machen, die normalerweise in der Natur nicht zu beobachten sind.Nach einer Sanierung und Neukonzeption haben rund 300 Fische einheimischer Arten einen Platz im Naturkundemuseum gefunden. Die umfangreiche Mineraliensammlung des Naturkundemuseums Dortmund gliedert sich in mehrere Bereiche. Ein Teil beschäftigt sich mit der Systematik der Mineralien. Der regionale Teil zeigt wichtige Sammlungen aus Nordrhein-Westfalen und ein weiterer Bereich eine faszinierende Mineraliensammlung aus Tsumeb, Namibia.

In einem speziellen Mineralienkabinett zeigt das Naturkundemuseum Dortmund eine Auswahl farbenprächtiger Mineralien aus aller Welt, die als Rohstein und einige auch nach ihrer Verarbeitung zum Gebrauchsgegenstand oder als Schmuckstück ausgestellt sind.

Das Süßwasser-Aquarium

Nach einer Sanierung und Neukonzeption haben rund 300 Fische einheimischer Arten einen Platz im Naturkundemuseum gefunden.

Behindertengerechtes Museum

Das Naturkundemuseum Dortmund ist behindertengerecht gestaltet worden, so gibt es neben einem Extraeingang für Rollstuhlfahrer auch einen extra breiten Fahrstuhl. Die Gänge sind breit genug, um auch ohne Probleme überall durchzukommen.

Naturkundemuseum Dortmund

Wegen Sanierung geschlossen!

Anfahrt: Mit dem Navigationsgerät:
Geben sie „Münsterstr. 271,Dortmund“ ein.

Mit Bus und Bahn:
Vom Dortmunder Hbf aus erreichen sie das Museum für Naturkunde mit der Stadtbahnlinie U41 (Richtung "Brechten" und "Brambauer") bis zur Haltestelle „Fredenbaum“. Von dort aus sehen Sie das Museum für Naturkunde schon. Die Fahrt vom Hauptbahnhof dauert ca. 5 Minuten.


(cs)

Fotocredit: Museum für Naturkunde Dortmund

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