Nicht nur im Ruhrgebiet brodelt es – auch im gesamten Bundesland Nordrhein-Wesfalen gibt es viele sehenswerte Events, Ausstellungen, Stadtfeste oder Premieren, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten! Wir haben für Sie, liebe Leser, hier die interessantesten Veranstaltungen zusammengestellt.
Verlaufen im Maisfeld
Derzeit wachsen die Maispflanzen den Menschen über den Kopf. Das ist die Gelegenheit für ein besonderes Vergnügen: Auf zweieinhalb Hektar Ackerfläche lockt in Greven das Maislabyrinth seine Besucher an. Bis Mitte September können Besucher täglich ab 15 Uhr nahe des Hallenbads direkt an der Ems noch ihren Orientierungssinn auf die Probe stellen und den schnellsten Weg durch den Irrgarten suchen. Die Wege sind insgesamt mehrere Kilometer lang und können auch mit Kinderwagen und Rollstühlen befahren werden. Besonders geheimnisvoll wirkt das Labyrinth bei Dunkelheit, hierfür können bei Greven Marketing unter der Rufnummer 02571/1300 gesondert Termine gebucht werden. Der Eintritt kostet für Kinder ab fünf Jahren zwei Euro, für Erwachsene drei und Familien zehn Euro.„Zoogeschichten – die Geschichte der Zoos in Europa“
Zoologische Gärten sind auf der ganzen Welt ein Publikumsmagnet. In vielen Ländern gehört ein Zoobesuch zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen: Sechshundert Millionen Besucher jährlich registrierte die weltweite Vereinung aller Zoos und Aquarien (WAZA) in den vergangenen Jahren. Was aber ist das Geheimnis des wilden Tieres, warum wecken Zoos ein derart großes öffentliches Interesse?Die Ausstellung zeichnet in sieben Stationen die europäische Zoo-Geschichte nach – von den Gründungen und Zielsetzungen der ersten zoologischen Gärten bis hin zu den Ansprüchen und Aufgaben heutiger Zoos.
Eine Ausstellung des LWL-Museumsamts Münster in Kooperation mit dem Westf. Pferdemuseum und dem Allwetterzoo Münster.
Zeitraum: 01.08 – 19.09.2010
Stadt Museum Bergkamen
Jahnstr. 31, Museumsplatz
59192 Bergkamen
Kurzbesuch im Bauernleben
Das Bauernhaus-Museum in Bielefeld entführt in das Hofleben vergangener Tage. Die "gute Stube" im Wohnhaus, den Vorratsspeicher und das Backhaus sowie den Bauerngarten können Gruppen auf einer Führung näher betrachten. Hinterher wird selbst Hand angelegt. Buttern oder backen wie in alten Zeiten steht an - je nach Wunsch. Für den Fall, dass das Produkt aus eigener Herstellung nicht so gut schmeckt: Es besteht auch die Möglichkeit, sich im Café zu stärken. Der Besuch im Bauernhaus umfasst eine halbstündige Führung sowie die Mitmach-Aktion und kostet für Gruppen von zehn bis 15 Personen 14 Euro pro Person. Das Angebot ist bis Dezember buchbar bei der Bielefeld Marketing GmbH, Telefon: 0521/516102.ISEA Ruhr zeigt Standpunkte der Medienkunst
Wie klingt ein menschliches Haar? Solche ungewohnten Fragen nach den Phänomenen des Lebens und nach den neuen, digitalen Strukturen der Welt wirft die Ausstellung „Elektronische Atmosphären“ auf. Im Rahmen der ISEA2010 Ruhr, dem Symposium für elektronische Kunst, stellen internationale Medienkünstler in Dortmund und Essen ihre Positionen vor.In Dortmund sind die Arbeiten vom 19. August bis 5. September im Museum für Kunst und Kulturgeschichte, im Kunstverein, in der Galerie im RWE Tower und im Dortmunder U zu sehen. Ausgewählt wurden die Kunstwerke von einer internationalen Jury aus den Beiträgen zum internationalen „Call for Proposals“-Wettbewerb, zu dem die ISEA aufgerufen hatte.
Ausstellung mit Arbeiten von Andrea Terlisten
Sie sind von Eindrücken aus Natur, Literatur sowie Mythologie geprägt und zeichnen sich durch ihre reine Linienführung aus: Die Bilder von Andrea Terlisten. Vom 20. August bis zum 1. Oktober stellt die Künstlerin eine Auswahl ihrer Arbeiten in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek aus.Andrea Terlisten wurde 1967 in Gladbeck geboren. Sie studierte Geschichte und Politik und arbeitet seit dem Jahr 2000 in der Telekommunikationsbranche. Die Künstlerin stellte ihre Werke bereits in Bochum und Hattingen aus. Seit 2009 erledigt sie auch Auftragsarbeiten. Schon als Dreijährige bestaunte Andrea Terlisten gemeinsam mit ihrem Großvater das Wunder, wie mit Hilfe von Papier und Bleistift Träume und Phantasien Gestalt annahmen. Diese Faszination hat sie bis heute nicht verlassen. Nach dem Prinzip „Einfachheit“ gestaltet sie ihre Werke noch immer mit simplen Werkzeugen wie Tusche und Papier und reduziert die Dinge auf ihre Essenz.
Öffnungszeiten der Artothek: dienstags und freitags von 10 bis 19 Uhr.
Camera Obscura: Ausstellung „Landschaftsfotografie“
Eine neue interessante Wechselausstellung in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films trägt den Titel „Landschaftsfotografie“. Gezeigt werden in dem von der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) geführten Museum vom 22. August bis zum 10. Oktober 2010 Fotos von Frank Lüdtke.Zu sehen sind rund 40 Arbeiten des in Mülheim lebenden Fotografen. Frank Lüdtke ist ein Reisender, der auf Motivsuche fernab seiner Heimatstadt ist. Mit der Kamera im Gepäck umkreist er die Welt.
Die Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 22. August, von 11 bis 16 Uhr in Anwesenheit des Fotografen. Der Eintritt zur Wechselausstellung ist am Eröffnungstag frei, für die Dauerausstellung in der Camera Obscura gilt der übliche Eintritt von 3,50 € für Erwachsene und 2,50 € für Kinder bis 14 Jahren. Geöffnet ist das Museum von mittwochs bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Fotografieren gegen das Verwelken
Herrlich sind sie anzuschauen, die vielen Blumen und Blüten, Farben und Formen. Und dann? Dann sind sie welk. Malerei und Zeichnung waren einst das erste Gegenmittel, um die Schönheit der Pflanzen dauerhaft festzuhalten - bis zur Fotografie. Das Wuppertaler Von der Heydt-Museum holt vom 24. August 2010 bis zum 2. Januar 2011 die Fotografien von Georg Arends aus dem Gärtnereiarchiv. Arends, der von 1863 bis 1952 lebte, war Gründer der Staudengärtnerei Arends, die bis heute existiert. Der Nachwelt hinterließ er einen riesigen Schatz an Pflanzenzeichnungen und vor allem Fotografien auf Glasplattennegativen. Das Museum ließ davon nun neue Abzüge herstellen. Unter dem Titel "Natur wird Kunst - Georg Arends", wird eine Auswahl im Museum ausgestellt. Sie belegt, wie nahe Naturwissenschaften und Kunst in der Geschichte der Pflanzendarstellungen beieinander lagen, und wie das damals junge Medium Fotografie aufgrund seiner Genauigkeit und "Unbestechlickeit" die Zeichnung teilweise ablöste.Action auf dem Wasser - ein spritziges Vernügen
Übers Wasser gehen, das war vor rund 2000 Jahren mal eine Fortbewegungsmöglichkeit, die sich jedoch nicht durchgesetzt hat. Inzwischen hat sich nicht nur das Tempo, sondern auch die Bandbreite der Möglichkeiten weiter entwickelt. Ganz besonders rasant geht es in Nordrhein-Westfalen zu: In keinem anderen Bundesland finden sich so viele Wasserski-Seilbahnen. 13 Anlagen verteilen sich hier auf neun Standorte zwischen Kalletal im Nord-Osten und Brühl im Südwesten. Bundesweit sind es 53 Stück (www.wasserski.de). An der Seilbahn findet alle zehn Sekunden ein neuer Start für eine Wasserskirunde statt, in NRW wird also jede Sekunde ein neuer Wasserskikilometer gefahren.In Langenfeld bei Düsseldorf haben Wasserskifahrer die Wahl zwischen vier Bahnen verschiedener Länge. Anfänger können hier zunächst mit einem Lehrer an den Start gehen, bevor sie sich allein von der Rampe aus ins Vergnügen ziehen lassen. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich bei 30 Kilometer pro Stunde dann auch auf dem Wakeboard versuchen (www.wasserski-langenfeld.de).
Richtig zupacken können Besucher in Minden: Auf der Weser liegt dort eine Schiffmühle, in der Gruppen zwischen zehn und 20 Personen lernen, wie im 18. Jahrhundert Korn zu Mehl gemahlen wurde. Belohnt werden sie dann mit einem "Schiffmüller-Diplom". Doch zunächst geht es nach einer Einführung in Technik und Geschichte ans Handanlegen. Die "Diplomanden" bringen das Wasserrad zum Stehen und setzen den Mahlbetrieb in Gang. Für diesen eineinhalbstündigen Lehrgang beträgt die Diplomgebühr einschließlich Getränke pro Teilnehmer zehn Euro (www.mindenmarketing.de).
Auf den fünf großen Seen im Sauerland können Besucher auf ganz verschiedene Arten ins Schwitzen geraten- und sich dann nach Belieben abkühlen. Grillsport-Freunde etwa können ihrem Hobby mitten auf dem Möhnesee nachkommen. Dort gibt es kleine Inseln mit Elektroantrieb, Donuts genannt, die man zum Sonnenbaden, aber auch für ein Grillfest mieten kann. Ein BBQ-Donut mit Esstisch, Kühlfächern für Getränke und Sonnenschirm kostet für bis zu fünf Personen 35 Euro pro Stunde (www.haus-delecke.de/bbq-donut.html). Speziell um den Nachwuchs kümmert sich die Segelschule Möhnesee, sie bietet Feriencamps für Kinder an; auf dem Programm stehen Segelkurse, Flossbau- und fahrt, Kanutour, Lagerfeuer, Bogenschießen, Schatzsuche, Klettern (www.hoecker-moehnesee.de). Auf dem Diemelsee werden neben Tret- und Ruderbooten auch Speedboote verliehen, mit denen man mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15 Kilometern pro Stunde unterwegs sein kann (www.seerundfahrten-diemelsee.de). Einen Überblick über die fünf großen Seen im Sauerland gibt es im Netz (www.seen-im-sauerland.de).
In der Eifel können sich auch Anfänger im Einer-Kajak auf den Wildwasser-Weg machen. Ein Einführungskurs beginnt mit einer theoretischen und praktischen Einweisung an Land, danach werden die Grundtechniken im Kajakfahren auf dem Heimbacher Staubecken geübt. Im Anschluss steigen die Teilnehmer auf der Rur in die Kajaks und lernen die kleinen Stromschnellen und Kehrwasser des Flusses kennen (www.kanu-petry.de).
Auf dem Aasee in Münster geht es mit nicht nur mit Muskel- sondern auch
mit Wind- oder Sonnenkraft voran. Tretboote, Kanus und Segelboote können
ausgeliehen werden (www.overschmidt.de/Aasee/Bootsverleih;
www.segel-club-muenster.de). Daneben lädt der Wasserbus "Professor
Landois" Passagiere an Bord ein. Das Solarschiff steuert das
Freilichtmuseum Mühlenhof, den Allwetterzoo und das Naturkundemuseum mit
Planetarium an (www.professor-landois.de).
Barockes Lustspiel wird in Dalheim zum Musical
Musik aus alter Zeit, erfrischend dargebracht - das ist die Stärke des Dalheimer Sommers. In diesem Jahr, vom 1. August bis 5. September 2010, steht das Kulturfestival auf dem Gelände des Klosters Dalheim unter dem Motto "Von Zeit zu Zeit" und holt als eigenproduziertes Stück eine Art barockes "Musical" aus der Vergessenheit: "Horribilicribifax" des barocken Lyrikers und Dramatikers Andreas Gryphius. Das Werk kreist um Liebe, Schicksal und Moral vor der Kulisse des Krieges und wird unverändert in Sprache und Handlung auf die Bühne gebracht. Die übrigen zehn der insgesamt 20 Konzerte des Festivalsommers präsentieren Musik aus acht Jahrhunderten. Chorkonzerte aus der Renaissance in der spätgotischen Klosterkirche stehen ebenso auf dem Programm wie barocke Vokalwerke und Stücke für Holzbläser. Erstmals als Spielort genutzt wird auf dem Klostergelände das ehemalige klösterliche Refektorium, hier werden kammermusikalische Aufführungen stattfinden. Weitere Informationen zum Programm und zum Kartenvorverkauf gibt es online sowie unter der Festival-Rufnummer 05292/9319224.Internet: www.dalheimer-sommer.de
Niederrhein Musikfestival: Klassik aus verschiedenen Kulturen
Klassik, Jazz und kubanische Klänge stehen beim internationalen Niederrhein Musikfestivals auf dem Programm. An drei Spielorten, auf Schloss Dyck in Jüchen, in der Langen Foundation und im Zeughaus in Neuss, treten preisgekrönte Ensembles und hochkarätige Solisten auf. Eingerahmt wird die Konzertreihe zum Auftakt am 20. August 2010 mit Musik von Classica Cubana und dem "Virtuosen Abschlusskonzert a la Venezolana" am 12. September 2010. Karten sind im Vorverkauf beim Bürger-Service Center des Rhein Kreises Neuss erhältlich, Telefon: 02131/9281000, sowie im Netz.
Zwei öffentliche Proben geben die Möglichkeit, Musiker bei der Arbeit vor
einem Auftritt mitzuerleben. Termine dafür sind der 25. August auf Schloss
Dyck und der 3. September 2010 in der Veranstaltungshalle Raketenstation in
Neuss-Hombroich. Der Eintritt ist frei.
Roter Teppich für Kunst, Kultur und Lebensart
Am ersten September-Wochenende rollt Münster erneut den roten Teppich für Kunst, Kultur und Lebensart aus. "Schauraum - das Fest der Museen und Galerien" zeigt das kulturelle Potenzial der Stadt und lädt vom 2. bis 5. September mit einem viertägigen Programm zum Kunstgenuss mit allen Sinnen ein.Neu bei Schauraum 2010 ist ein Public-Viewing auf der "Piazza" am Erbdrostenhof, bei dem die besten Münster-Videoclips des Schülerwettbewerbs "Salzstraße filmt" gezeigt werden. Ebenfalls neu: eine Performance des Jugendtheaters Cactus und zum Abschluss der verkaufsoffene Sonntag von 13 bis 18 Uhr in der Innenstadt und im Bahnhofsviertel. Als prominente Schauplätze sind wie immer der "Rote Platz" (Platz des Westfälischen Friedens) und die "Piazza" dabei. Am Samstag öffnen von 16 bis 24 Uhr 48 Museen und Galerien ihre Türen zum kostenlosen Kunstgenuss.
Schauraum ist eine Gemeinschaftsproduktion von Münster Marketing und dem Kulturamt in Zusammenarbeit mit den beteiligten Museen und Galerien, der Initiative Starke Innenstadt (ISI), diversen Stadtviertel-Gemeinschaften und dem langjährigen Partner Sparda-Bank Münster.
Kunstringfahrt nach Köln zur Ausstellung "Roy Lichtenstein - Kunst als Motiv"
Anmelden bis zum 3. September 2010Nach Motiven aus der Comic- und Konsumwelt schuf Lichtenstein Gemälde, die er aus Punkten und Farbflächen zusammensetzte – und wurde damit weltberühmt. In der neuen Ausstellung „Roy Lichtenstein - Kunst als Motiv" im Kölner Museum Ludwig warten noch ganz andere Seiten dieses Künstlers darauf, entdeckt zu werden. Welche das sind, können Kunstinteressierte am Samstag, 11. September 2010, bei der nächsten Kunstringfahrt des Skulpturenmuseum Glaskasten Marl erfahren. Noch sind einige Plätze frei.
Los geht es in Marl-Sinsen um 10 Uhr gen Köln. Um 13 Uhr gibt es dort im Museum Ludwig eine Führung durch die Ausstellung. Gegen 19.30 Uhr wird die Reisegruppe zurück in Marl sein. Im Reisepreis (Kunstringmitglieder 37 €, Nichtmitglieder 40 €) enthalten sind die Bus- und Eintrittskosten sowie die Kosten für die Führung. Anmeldungen sind noch bis zum 3. September unter der Telefonnummer 02365 / 99-2631 möglich.
Design und Handwerk rund um den Aachener Dom
Neue Trends und alte Techniken gibt es auf dem 34. Europamarkt der Kunsthandwerker in Aachen zu bestaunen. Vom 4. bis 5. September 2010 zeigen rund um Dom und Rathaus rund 600 Aussteller Schmuckstücke aus der Gold- und Silberschmiede und andere Pretiosen. Im Vordergrund des traditionellen Marktes steht neben den hochwertigen Entwürfen auch die ausgewiesene Kunstfertigkeit der Aussteller. Vertreten sind Keramiker, Glasbläser, Korbflechter, Hutflechter, Weber und Bildhauer. Der Kunsthandwerkermarkt ist dabei mehr als ein Verkaufsraum, sondern eine Ideenbörse für die aktuellsten Designs und ein Austauschportal für das Fachpublikum. Weitere Informationen stehen online zur Verfügung.In Nümbrecht dreht sich alles um die dolle Knolle
Kartoffeln in allen denkbaren Variationen gibt es bei den Nümbrechter Kartoffeltagen. Vom 5. bis 26. September 2010 servieren lokale Köche zum Beispiel Reibekuchen, Kartoffelsuppe, Rösti und Kartoffelpralinen. Weitere Programmpunkte sind die Kartoffelernte mit Kartoffelfeuer, das Kartoffelfest mit Kartoffel-Schäl-Meisterschaft, die Märchenerzählung "Der Kartoffelkönig" sowie geführte Wanderungen rund um die Kartoffel. Nähere Informationen gibt es bei der Tourist-Info Nümbrecht unter der Rufnummer 02293/909480. Ein Programm-Flyer steht zum Herunterladen im Netz bereit.„Gefühlsmomente“ und „Fantasiewelten“
So nennt sich die Kunstausstellung der Essener Künstlerinnen Angelika Stephan und Helga Sieper, die jeder Kunstfreund vom 07.09.2010 bis 29.10.2010 in der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen, August-Schmidt-Ring 20 in 45665 Recklinghausen, besuchen kann und die ganztägig geöffnet ist.Gezeigt werden eine Vielzahl an großformatigen, abstrakten Bildern mit dem Thema „Gefühlsmomente" sowie Objektkunst, die die Fantasie anregen.(Textstelle gelöscht) Die Künstlerin Angelika Stephan hat sich bei ihren Werken auf das Medium der Malerei spezialisiert und kann nun etwa 80 ihrer beeindruckenden Kompositionen in kräftigen, leuchtenden Farben ausstellen.
“Fantasiewelten“ nennt Helga Sieper ihre Gartenskulpturen, die auch als Lichtobjekte und Brunnen gefertigt sind. Durch perfekte Inszenierung wird der Betrachter in ihren Bann oder vielleicht auch andere Welten gezogen.
Alle Neugierigen und Kunstliebhaber sind nun herzlich zur Vernissage am 07.09.2010 um 19:00 Uhr eingeladen. Der Eintritt ist natürlich frei und wird mit Gesang von Sabrina Zick untermalt. Weitere Infos erhalten Sie unter www.stephanart.de oder Tel. 02361 481-105.
Ein Pharao unter der Sonnenscheibe
Was er tat, war eine Revolution, was blieb, ist eine spannende Epoche: Pharao Echnaton proklamierte im 14. Jahrhundert vor Christus die Sonnenscheibe "Aton" zum einzigen Gott und gründete die Stadt Amarna. Die Ausstellung "Echnaton und Amarna - Ägypten im neuen Licht" im Gustav-Lübcke-Museum Hamm gewährt vom 26. September 2010 bis 30. Januar 2011 ein Blick in diese Zeit. Rund 120 Skulpturen, Reliefs, Stelen und Keramiken zeigen die Vision und Ansprüche des Pharaos, der die monotheistische Religion einführte. "Aton" offenbarte sich für ihn im Licht und durch das Licht, er spendet alles Leben. Erstmals ließ Echnaton Tempel ohne Kultbild bauen, denn die Sonnenscheibe wurde unter freiem Himmel verehrt. Die Schau in Hamm ist eine erheblich veränderte und erweiterte Version der Amarna-Ausstellung in Köln 2008. Weitere Informationen gibt es online. (www.hamm.de/gustav-luebcke-museum)Europas größtes Tangofestival in Wuppertal
Sinnlichkeit und Leidenschaft in Wuppertal: Zum 13. Mal findet hier vom 30. September bis 3. Oktober 2010 das Internationale Tango Festival Wuppertal statt. Erwartet werden bedeutende internationale Künstler aus den Bereichen Musik, Tanz und Show sowie über 1.500 tanzbegeisterte Besucher. Damit gilt es als das größte Festival seiner Art in Europa. Höhepunkt des Festivals ist der Ball Tango Argentino in der im prachtvollen, wilhelminischen Stil erbauten Historischen Stadthalle Wuppertal am 2. Oktober. Auch verschiedene Workshops stehen auf dem Programm. Wer sich nicht bewegt, ist trotzdem eingeladen: Konsequente Nichttänzer können Tango bei Live-Musik und Aufführungen der Tanz-Weltstars erleben. Das gesamte Programm steht im Netz.Herbstzauber auf Schloss Dyck
Der Sommer 2010 wird auf Schloss Dyck mit einem frohen Fest der Farben verabschiedet. Der erste "Schlossherbst" öffnet vom 2. bis 3. Oktober 2010 die Schlosstore. In der idyllischen Umgebung des Englischen Landschaftsgartens mit einem Farbenrausch spätsommerlicher und herbstlicher Blätter- und Blütenfarben werden bei der Auftaktveranstaltung vielfältigste Pflanzenarten und Zubehör angeboten. Die Besucher finden Gräser, Anemonen, Eriken, Astern oder Dahlien für den herbstlichen Garten, können sich aber auch schon auf die Pflanzzeit für das nächste Frühjahr rüsten. Gartenaccessoires wie Kaminöfen, Flechtzäune und Weidenkörbe stehen ebenso zur Auswahl wie frisch geerntete Produkte zum Verzehren und Dekorieren. Für Kinder bietet der Schlossherbst Kürbisschnitzen und eine Rollende Waldschule an, hier lernen die Kleinen hautnah die Bewohner des Waldes kennen.Fürchterlich gruselig: Das Halloween Horror Fest
Wenn es dunkel wird im Ruhrgebiet, kommen die Monster: Der Movie Park Germany in Bottrop bringt seinen Besuchern an 13 Abenden im Oktober das Fürchten bei. Vom 7. bis 31. Oktober 2010 wird an jedem Donnerstag, Freitag und Samstag das Halloween Horror Fest gefeiert, bei dem 250 Monster und Untote Angst und Schrecken verbreiten.Das Halloween Horror Fest im Movie Park Germany ist europaweit das größte und erfolgreichste Halloween Event. Eigens dafür werden über 250 Monster-Darsteller und 200 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, vier zusätzliche, aufwändig gestaltete Horror-Labyrinthe extra installiert und eine eigens produzierte Halloween-Show aufgeführt. Das Grusel-Event bescherte in den letzten Jahren dem Park nicht nur Besucherrekorde von fast 30.000 Besuchern am Tag, sondern auch gleich sechsmal in Folge den Parkscout.de-Award für das "Beste Event des Jahres".
Der perfekte Pinsel - Chinesische Malerei in Köln
Jetzt strahlen sie wieder in altem Glanz: Nach aufwändigen Restaurierung im Shanghai-Museum können Werke chinesischer Malerei nun erstmalig von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Das Kölner Museum für Ostasiatische Kunst zeigt unter dem Titel "Der perfekte Pinsel. Chinesische Malerei 1300 bis 1900" professionelle Arbeiten von Berufsmalern. Im Unterschied zu den Gelehrten und Beamten, die Malerei und Schreibkunst spielerisch und amateurhaft betrieben, legten die Berufskünstler höchsten Wert auf technische Perfektion. Diese äußerte sich zum Beispiel in der bravourösen Beherrschung der Pinseltechniken, im atmosphärischen Einsatz der Farbe und in gefälligen Sujets, die dem Repräsentationsbedürfnis der Auftraggeber entsprachen. Vom 16. Oktober 2010 bis 29. Februar 2011 sind 30 Bilder aller Gattungen zu sehen. Die Bandbreite reicht von Landschafts- und Figurenmalerei, über Blumen- und Vogelmalerei bis hin zur Porträtmalerei.Kunst im Kölner Hotel
Freunde der Kunst und Architektur kommen in Köln sogar im Schlaf auf ihre Kosten. Im Rheinauhafen gibt es mit dem art'otel cologne ein neues Vier-Sterne-Superior-Hotel, das durch architektonische und künstlerische Besonderheiten besticht. So wartet es etwa mit einem trapezförmigen Grundriss, farbigen Fensterscheiben und viel Kunst im Inneren auf. In den 218 Zimmern und Suiten sowie auf den Fluren des fünfstöckigen Gebäudes sind Werke der koreanischen Künstlerin SEO, eine frühere Meisterschülerin von Georg Baselitz, zu sehen.Auf einer Führung von KölnTourismus können Besucher das im Frühjahr eröffnete Hotel und seine Kunstwerke näher kennen lernen. Auf dem Rundgang sehen sie etwa, dass die Farben der Fenster auch die Innenausstattung der jeweiligen Zimmer bestimmt, sie steigen dem Hotel aufs Dach und machen einen kleinen Abstecher in die Umgebung des Rheinauhafens. Zum Abschluss der rund zweistündigen Tour wird ein Kaffee im Hotel serviert. Die nächsten Termine für die Führung sind 17. Oktober und 5. Dezember 2010. Die Teilnahme kostet zehn Euro inklusive Getränk. Tickets gibt es vorab bei KölnTourismus, Telefon: 0221/22130400. Wer länger im Hotel bleiben möchte, kann ein Zimmer ab 80 Euro pro Nacht buchen. Buchungsanfragen nimmt das art'otel cologne unter der Telefonnummer 0221/801030 entgegen.
TRUST. VERTRAUEN
Vertrauen ist ein wichtiger Faktor in allen menschlichen Beziehungen und es ist die Grundlage zwischenmenschlicher Kommunikation. Wir vertrauen der Gültigkeit von Regeln, Codes und Konventionen und wir setzen Zutrauen in andere. Dasselbe gilt für Medien und technische Systeme,denen wir unsere Wünsche und Sehnsüchte anvertrauen. Man mag zwar nagende Zweifel und Verdächtigungen gegen sie hegen, dennoch fühlen wir einen Drang danach, den Apparaten und ihren Simulakren Glauben zu schenken, wenn wir sie damit betrauen, uns eine gute Geschichte zu erzählen, die Wahrheit zu übermitteln und unser Leben besser, gesund und heil zu machen.Die Gruppenausstellung TRUST. VERTRAUEN folgt den ästhetischen Fluchtlinien dieses Vertrauens, indem sie dessen Status hinterfragt, die Überzeugungen des Publikums herausfordert und es ermutigt, in einen reflektierten Dialog mit Maschinen und Medien zu treten. Die präsentierten Werke verweisen sowohl auf die Begierden als auch auf die ethischen und emotionalen Dilemmata, die mit diesem Vertrauen einhergehen. Von Samstag, dem 31. Juli 2010 bis zum 5. September 2010 ist die Ausstellung im Dortmunder U zu sehen und zu bewundern.
"Neue" Natur als Ort der Kunst
Es waren unwirtliche Orte der Arbeit, der Anstrengung, des Lärms, Drecks und des rein wirtschaftlichen Nutzens: die zahlreichen Flächen der Montanindustrie im Ruhrgebiet. Vielerorts ist das vorbei, hat die Natur längst wieder die Flächen zurückerobert und eine "neue Natur" geschaffen. In dieser wieder gewachsenen Wildnis auf der Gelsenkirchener Zechenbrache Rheinelbe erhält jetzt auch die Kunst ihren Platz. "Rheinelbe - Art in Nature" heißt die Schau auf der 50 Hektar großen Brache, die vom 16. Mai bis 26. September 2010 das Werk von Herman Prigann vorstellt. Die Ausstellung in der Forststation Rheinelbe vom M:AI Museum für Architektur und Ingenierurkunst NRW ist donnerstags bis sonntags kostenlos zu besichtigen. Jeden Sonntag finden Führungen über das Rheinelbe-Gelände statt, auch Fahrradtour und Vollmondführung werden angeboten. Nähere Informationen gibt es online.Internet: www.mai.nrw.de
Die Sammlung O.
"Die Sammlung O." zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen erstmals seit 20 Jahren. Vom 27. Juni bis 9. Januar ist die heterogene Sammlung der ehemals städtischen Galerie ausgestellt. In einer Inszenierung der Konfrontation und des Miteinanders begegnen sich Malerei und Skulptur, Grafik und Kunsthandwerk, Hochwertiges und Kurioses.Infos: www.ludwiggalerie.de
Auf breiten Schultern - 750 Jahre Knappschaft
Das Deutsche Bergbaumuseum präsentiert zusammen mit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See die Ausstellung "Auf breiten Schultern – 750 Jahre Knappschaft" vom 1. Juli bis zum 20. März 2011. Die Schau zeigt die Geschichte der Renten- und Krankenversicherung. Zu sehen sind Kunstwerke, mit denen die Bauten der Knappschaftsorganisationen seit dem 19. Jahrhundert ausgestattet waren, sowie Gegenständen aus dem Berufsleben der Bergleute und ein nachempfundenes Krankenzimmer der 1920er Jahre.
Infos: http://knappschaft-ausstellung.bergbaumuseum.de
Roy Lichtenstein
Die Ausstellung "Roy Lichtenstein - Kunst als Motiv" vom 2.
Juli bis 3. Oktober 2010 zeigt im Kölner Museum Ludwig bisher relativ
unbekannte Seiten des US-amerikanischen Malers. Mit Rasterpunkten im
flächigen Comic-Stil wurde Lichtenstein weltberühmt, im Laufe seines
Schaffens beschäftigte er sich aber auch mit anderen kunsthistorischen
Stilrichtungen. Außerdem griff er Werke anderer Künstler auf, etwa
Picasso, Matisse, Mondrian und Dalí, und interpretierte sie in seinem ganz
eigenen Stil oft ironisch und hintergründig neu. Die Ausstellung des
Museums Ludwig, übrigens im Besitz der größten Pop-Art-Sammlung außerhalb
der USA, zeigt 100 zumeist großformatige Bilder Lichtensteins.
Internet: www.koelntourismus.de
Fotografie und Rock seit Elvis Presley
Motive aus der Welt der Musik stehen im Fokus einer Ausstellung, die das Museum Folkwang in Essen zeigt. Unter der Überschrift "A Star is Born. Fotografie und Rock seit Elvis Presley" präsentiert die Fotografische Sammlung vom 2. Juli bis 10. Oktober 2010 rund 350 Fotografien, Plattencover, Zeitschriften und Autogrammkarten aus 60 Jahren Rock- und Popgeschichte. Zu sehen sind unter anderem Werke von Ron Galella, Annie Leibovitz, Mark Seliger, Richard Avedon oder Anton Corbijn. Fotografen, die kaum weniger bekannt sind als die Stars, an deren Mythenbildung sie entscheidenden Anteil hatten: Elvis Presley, Little
Richard, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Frank Zappa, David Bowie oder Bands
wie den Rolling Stones und den Beatles bis hin zu den White Stripes und
Coldplay. Glamour-Porträts, journalistische Dokumente von Live-Auftritten,
PR -Material aus den Studios der Plattenfirmen, wie auch Fotografien, die
den Kult um Instrumente und Soundtechniken belegen, vervollständigen die
erste große Ausstellung zu diesem Thema in Deutschland.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Buchung von Gruppenführungen
gibt es im Besucherbüro, das unter der Telefonnummer 0201/ 8845444 zu
erreichen ist.
„Wegmarke kontraste“
Jahresausstellung der Künstlergruppe „Kunstwerkstadt sohle 1“.
Gegensätze spielen in der Kunst eine zentrale Rolle. Ohne Kontraste wäre kein Sehen möglich. Erst durch die Unterschiedlichkeit von Vorder- und Hintergrund, groß und klein, rund und eckig, hell und dunkel ist es uns möglich, Dinge wahrzunehmen. Das Spiel mit den Kontrasten regte die Künstlerwerkstadt „Kunstwerkstadt sohle 1“ an, sich mit diesem Thema intensiv auseinanderzusetzen und ihm eine eigene Ausstellung zu widmen.
Zeitraum: 04.07 – 19.09.2010
Städtische Galerie „sohle 1“
Jahntrasse 31/Museumsplatz
59192 Bergkamen
Kosmen der Stille
"Kosmen der Stille" ist eine Ausstellung in Schloss Cappenberg in Selm betitelt, die vom 4. Juli bis zum 24. Oktober Werke von Günter Haese zeigt. Der documenta-Teilnehmer und Biennale-Künstler arbeitete bis Anfang der 60er Jahre als Zeichner und Grafiker, bevor er sich der kinetischen Kunst zuwandte. Seine Objekte sind zarte Fantasiegebilde aus feinstem Messingdraht, Federn und Spiralen.Infos: www.kulturkreis-unna.de
Kunst des Rheinlands lässt den Westen leuchten
Mit seiner großen Ausstellung "Der Westen leuchtet" vom 9. Juli bis zum 14. Oktober 2010 versucht das Kunstmuseum Bonn eine Bestandsaufnahme der Kunst aus dem Rheinland. Den älteren und bereits international renommierten Künstlern aus der Region wie etwa Joseph Beuys, Tony Cragg, Isa Genzken, Andreas Gursky, Imi Knoebel, Albert Oehlen, Sigmar Polk, Gerhard Richter, Thomas Schütte und Rosemarie Trockel werden die Werke junger Künstler entgegengestellt. Hierbei sind zum Beispiel Thomas Arnolds, Martina Debus, David Hahlbrock und Bernd Kasrtner vertreten. Das Besondere an diesem Ausstellungskonzept in dem von Stararchitekt Axel Schultes erbauten Museum ist, dass die namhaften Künstler der älteren Generation die Auswahl der jungen Künstler selbst getroffen hat. Damit soll ein Zeichen gegen die Allmacht von Kuratoren getroffen werden und die Leistungen der Künstler in den Vordergrund rücken. Führungen durch die Ausstellung finden sonntags um 11 Uhr statt. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es im Netz. www.kunstmuseum-bonn.de"Besetzt!" Eintreten dennoch erwünscht
20 mobile Toilettenhäuschen stehen im Zentrum der Ausstellung "Besetzt!", die vom 23. Juli bis zum 24. Oktober 2010 auf der Emscherinsel in Oberhausen zu sehen ist. Die Schau auf dem Gelände des Stadtsportbundes Oberhausen dreht sich um Sanitärkultur und um den Weg des (Ab-)Wassers. Die Toilettenhäuschen widmen sich diversen Themen: Klo-Geschichte, Film-Klos, Kunst-Klos, Klo-Technik oder Klo-Papier. Das Eintreten bei "Besetzt" ist ausdrücklich erwünscht, von der Benutzung jedoch wird abgeraten. Hintergrund für die ungewöhnliche Ausstellung: Die Emscher und ihre Nebenbäche wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu offenen Abwasserkanälen umgebaut. Heute entwickelt sich im Herzen des Reviers wieder eine ökologisch wertvolle Flusslandschaft.Vor 50 Jahren kam Handwerk in Hagen ins Museum
Alltägliches Handwerkszeug und alte Maschinen im Museum? Noch vor 50 Jahren war das eine Seltenheit im Land. Doch genau damals, 1960, ging das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe an den Start. In der Jubiläumssaison ist neben einigen neuen Angeboten Zeit für einen Blick zurück, auch auf sich selbst. "Museumsreif! Als Handwerk und Technik ins Freilichtmuseum kamen" heißt die Jubiläumsausstellung, die den Aufbau der Einrichtung zeigt. Daneben gibt es Aktionstage, an denen Privatfotos der Besucher aus den Anfangsjahren des Museums zu sehen gibt. Handwerkskunst zeigt auch die Ausstellung "50 Meisterstücke" vom 23. Juli bis 15. September. 50 Kostbarkeiten der Goldschmiedekunst aus Westfalen, vom Eröffnungsjahr 1960 bis heute sind zu sehen.Picknicks mit Programm im Emscher Landschaftspark
Wo die Industrie einst riesige Flächen beanspruchte, sind im Ruhrgebiet längst Grünanlagen und Landschaftskunstwerke entstanden. Grund genug, dort im Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 die Picknickdecken auszubreiten. "Unter freiem Himmel" heißt das Erlebnisprogramm im Emscher Landschaftspark, zu dem bis zum 2. Oktober 50 Events, künstlerische Inszenierungen und Touren die Besucher an 30 Orten einlädt. Bei den drei Ausflugsreihen Kunst-, Erlebnis- und SunsetPicknicks können die Besucher fröhlich picknicken, während zum Beispiel in der Kokerei Hansa Kultur geboten oder am Tetraeder bei Sonnenuntergang zum Tanz gebeten wird.Auch Tourenvorschläge per Rad und zu Fuß sowie Angebote für Familien umfasst das Programm. Der Emscher Landschaftspark besteht aus vielen Einzelparks, die sich durch das Ruhrgebiet ziehen, von Duisburg über Gelsenkirchen und Dortmund bis nach Bergkamen. Sie bieten Natur und Kultur, zum Beispiel den Landschaftspark Duisburg-Nord, den Tetraeder in Bottrop, die Bochumer Jahrhunderthalle und die Halde Hoheward in Herten und Recklinghausen. Weitere Informationen zum Programm gibt es online.
Internet: www.emscherlandschaftspark.de
Familiensommer im Eifeler Quellendreieck
Über die Gestaltung des Urlaubs in der Eifel müssen Eltern und Kinder sich keine Gedanken machen. Rund 70 Veranstaltungen, die von Juni bis August im Quellendreieck von Ahr, Urft, Erft und Kyll sowie in Bad Münstereifel stattfinden, sind in einem neuen Faltblatt zusammengestellt. Unter der Überschrift "Eifeler Familiensommer 2010" finden sich Naturerlebnistrips, Feste mit Kinderprogramm, Erlebnisführungen und spezielle Aktionen in Museen. Dazu gehören etwa Erlebnis-Sonntage im Naturzentrum in Nettersheim, an denen es beispielsweise Kräutergeheimnisse oder Fossilien zu entdecken gilt, Aktions-Samstage im Eifelmuseum in Blankenheim, an denen Seife oder Süßigkeiten selbstgemacht werden, sowie dienstags Vorführungen im Eisenmuseum in Jünkerath. Auch eine Karte der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Region ist im Flyer enthalten.Internet: www.eifeler-quellendreieck.de
Mit Familie und Freunden ins Musical
Mit mehreren Freunden, aber für weniger Geld können Musical-Liebhaber in Nordrhein-Westfalen auf ihre Kosten kommen. Für "Starlight Express" in Bochum und "Hairspray" in Köln gibt es jetzt Familiy & Friends-Tickets mit besonderen Rabatten. Vom 6. Juni bis 9. September 2010 können vier Freunde oder fünf Familienmitglieder (mindestens zwei Kinder bis einschließlich 14 Jahre) jeweils eine der Shows ab insgesamt 99 Euro gemeinsam genießen. Damit sind pro Gruppe Einsparungen von bis zu 198 Euro beim Besuch von Starlight Express und bis zu 245 Euro für das Musical Hairspray möglich. Die Tickets sind bei allen Vorverkaufsstellen und bei KölnTourismus erhältlich, Telefon: 0221/221-30400.Internet: www.koelntourismus.de
Landschaftsmalerei für die Welt: Sieben Museen feiern Schirmer
Dieses Projekt ist bislang einzigartig: In sieben Ausstellungshäusern im Rheinland gilt in diesem Jahr alle Aufmerksamkeit einem Maler - Johann Wilhelm Schirmer (1807-1863). Der gebürtige Jülicher fand sich 1827 nicht mehr mit der althergebrachten Malweise ab. Er ging hinaus "vor die Natur" und komponierte eigene, raffinierte Landschaftsbilder, die als Projektionsfläche für Gefühle und Stimmungen dienten, ganz im Sinne der damals hochmodernen Romantik. Mit Carl Friedrich Lessing gründete er dafür auch die Landschaftsklasse der Düsseldorfer Malschule.
Die Verbundausstellung "Johann Wilhelm Schirmer - Vom Rheinland in die
Welt" widmet sich dem Werk Schirmers und seinen Einflüssen auf die
internationale Kunstwelt. Sie setzt sich aus sieben Einzelschauen zusammen
und nutzt Kompetenz und Bestände der Einzelhäuser für eine umfassende
Werkübersicht. Die Ausstellungen finden mit jeweils unterschiedlicher
Dauer und anderen Themenschwerpunkten statt. Es begann am 24. April 2010
das Museum Kunst Palast Düsseldorf, dann folgen das Clemens-Sels-Museum
Neuss, die Städtische Galerie Villa Zander Bergisch-Gladbach, das Museum
Zitadelle Jülich, das LVR-Landesmuseum Bonn und Schloss Drachenburg des
Siebengebirgsmuseums Königswinter. Die letzte der Schirmer-Schauen endet
im Januar 2011. Internet: www.schirmer2010.de
Fundgeschichten - Archäologie in NRW
Ein steinzeitliches Tonidol aus Merzenich als ältestes Gesicht des Rheinlandes, bronzezeitlicher Dolch aus Kamen, ein römischer Reiterhelm aus Xanten, eine karolingische Wassermühle aus Erftstadt - an vielen Stellen in Nordrhein-Westfalen lassen sich Spuren der Vergangenheit finden. Das Römisch-Germanische Museum Köln zeigt vom 19. März bis 14. November 2010 Exponate aus Vor- und Frühgeschichte, Mittelalter, Neuzeit und Moderne, die Besuchern Zugang zu den historischen Wurzeln ihrer Heimatregionen gewähren. "Fundgeschichten - Archäologie in Nordrhein-Westfalen" ist der Titel der archäologischen Landesausstellung, die regelmäßig seit 1990 alle fünf Jahre die neuesten Befunde und Funde der breiten Öffentlichkeit präsentiert.
3D-Installationen zeigen den Einsatz modernster Technik, mit der etwa die
Baugeschichte des Kölner Doms oder die Entwicklung des
Zisterzienserklosters Heisterbach im Siebengebirge anschaulich dargestellt
wird. Ein umfangreiches Programm von Führungen, Vorträgen und Exkursionen
begleitet die Landesausstellung. Immer donnerstags erzählen zum Beispiel
Paläontologen und Archäologen "Fundgeschichten aus 1. Hand".
Internet: www.museenkoeln.de
Bewegte Bilder im Museum Ludwig
In die internationalen Ausstellungshallen und Sammlungen hat Video- und Filmkunst längst Einzug gehalten. Eine Überblicksausstellung über diese Ausdrucksform zeigt das Kölner Museum Ludwig vom 29. Mai bis zum 31. Oktober 2010. Erstmals seit 30 Jahren wird den Besuchern in der Schau mit dem Titel "Bilder in Bewegung: Künstler & Video/Film" die umfangreiche Film- und Videosammlung des Museums Ludwig zugänglich gemacht.Internet: www.museenkoeln.de/museum-ludwig
Haarsträubende Ausstellung lockt nach Engelskirchen
Wer diese Ausstellung besucht, kann sich als Glatzkopf erleben. Oder, wer bereits über einen breiten Scheitel verfügt, sich wenigstens vorübergehend mit dichter Löwenmähne betrachten: Im Mitmachbereich der neuen Sonderschau "Dauerwelle und Backenbart. HauptSache schön!", die vom 27. Februar bis 5. September 2010 im Schauplatz Engelskirchen des LVR-Industriemuseums zu sehen ist, können Besucher an Übungsköpfen Frisuren selber gestalten, sich mit unterschiedlichen Haarkleidern begutachten oder eigene Haare unter dem Mikroskop beobachten. Aber auch sonst ist der Besuch eine haarige Angelegenheit: Die Ausstellung zeichnet die Kulturgeschichte von Frisur und Kultur nach und ermöglicht ein Flanieren durch die Stil-Epochen anhand wechselnder Frisur- und Rasurmoden. Gezeigt werden unter anderem Bart-, Haarpflege- und Schneidinstrumente; Highlight ist der originalgetreue Nachbau eines Friseursalons der 1950er Jahre mitsamt Original-Einrichtung. Führungen können Interessierte bei kulturinfo rheinland unter der Rufnummer 02234/9921-555 buchen. Internet: www.industriemuseum.lvr.deHercules - ein Kraftprotz als Namenspatron
Kraft und Leistungsfähigkeit - in der antiken Sagenwelt steht niemand so für diese Begriffe wie Herkules. Das Ruhrgebiet berief sich schon früh auf diese Stärke. Als die Kraft der Montanregion durch den Bergbau wuchs und wuchs, wurden sowohl eine Zeche in Essen wie ein Schacht in Witten nach dem jähzornigen Kraftprotz benannt. Genau dort, im Wittener LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, zeigt die Ausstellung "Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal" vom 30. Mai bis 14. November 2010 die verschiedenen Menschen, Unternehmen und Institutionen, die sich auf den Sohn des Zeus berufen.Die Schau, die begleitend zur Ausstellung "Helden" in der Henrichshütte in Hattingen läuft, präsentiert zum Beispiel antike Keramiken, Gold- und Silbermedaillen bekannter Sportler, Hercules-Fahrräder und -Motorräder sowie den Flugsimulator Hercules. Er kann von den Besuchern sogar bedient werden. Zeche Nachtigall ist auch mit dem Fahrrad gut zu erreichen, es liegt direkt am RuhrtalRadweg.
Internet: www.lwl-industriemuseum.de
Meisterwerke über einen Nebendarsteller: den Tisch
Ohne ihn wäre das Stillleben mit Obst nicht zu drapieren, und das Designobjekt Stuhl wäre nur halb so praktisch. Und doch: In der Kunst spielt der Tisch bisher nur eine untergeordnete Rolle. Das wird sich jetzt ändern. Vom 13. Juni bis 12. September 2010 präsentiert die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen eine internationale Auswahl der Kunst mit Tisch und Tischkultur als ihren Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr 2010.
Unter dem Titel "Zu[m] Tisch! Meisterwerke aus der Sammlung Ludwig von der
Antike bis Picasso, von Dürer bis Demand" nähert sich die Schau epochen-
und gattungsübergreifend dem Wesen des Tisches in der Kunst. Sie zeigt
sowohl Meisterwerke, die man auf ihm abstellen kann, wie auch Kunst, die
ihn als Nebendarsteller im Hintergrund abbildet. Verschiedene
Verwendungsmöglichkeiten wie als Altartisch, Esstisch und Studiertisch
werden ebenso thematisiert wie die inneren Zusammenhänge der Tischkultur.
Internet: www.ludwiggalerie.de
Kultur statt Abwasser: Kunst an der Seseke
Als Ausflugsort war die Seseke bisher nicht bekannt. Das wird sich vom 13. Juni bis 26. September 2010 ändern. Streng nach dem Motto der Kulturhauptstadt Ruhr.2010, Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel, wird die Renaturierung des einst als Abwasserkanal missbrauchten Gewässers durch das Kulturprojekt "Über Wasser gehen" ergänzt. Bei diesem Ruhr.2010-Vorhaben wird an 12 Stellen an der Seseke und ihren Zuflüssen im Kreis Unna, östlich von Dortmund, Kunst stattfinden - entweder als dauerhafte Installation oder als zeitlich begrenztes Projekt. So ist eine Holzskulptur ebenso geplant wie das künstliche Bepflanzen einer neuen Flussinsel, die Einrichtung eines Parkabschnitts ebenso wie das Aufstellen von Lichtobjekten zur Inszenierung der Landschaft. Die Geschichte des Gewässers spielt bei den meisten Projekten eine bestimmende Rolle.
Für Besucher werden geführte Bus- und Radtouren, eine Ökologie-Exkursion
und eine Feierabendradtour angeboten. Informationen über die Termine, über
Fahrradverleihstationen in der Nähe und weitere Ausflugstipps stehen online
zur Verfügung.
Internet: www.ueberwassergehen.de
Ferienspaß für Tierfreunde im Münsterland
Tierische Abenteuer und spritziges Wasservergnügen können Familien auf einem Campingplatz in Dülmen erleben. Bei Reitstunden und Ponyreiten kommen dort vor allem große und kleine Pferdefreunde auf ihre Kosten. Denn ein Ausflug zu den Wildpferden im Merfelder Bruch ist ein Highlight des Programms. Zwei Übernachtungen im eigenen Zelt oder Wohnwagen-/mobil inklusive vier Reitstunden und des Besuchs der Wildpferde mit Kaffeetafel kosten für zwei Erwachsene und zwei Kinder 128 Euro. Das eigene Pferd kann mitgebracht werden.
Erlebnisreich verlaufen auch die Ferien auf einem Dülmener Bauernhof mit
Ausflügen ins Freizeitbad und ins Spieleparadies. Das bedeutet Action für
die Kinder beim Füttern der Tiere, auf Wasserrutschen sowie im
Indoor-Spielplatz. Die Eltern können sich in Solebad oder Kneipp-Garten
eine Atempause gönnen. Zwei Übernachtungen in einer Ferienwohnung
inklusive Eintritte, einer Runde Minigolf und einer Stunde Bowling sowie
Verpflegung kosten für zwei Erwachsene und zwei Kinder 215 Euro.
Informationen zur Buchung gibt es unter der Rufnummer 0259/412198 sowie
im Netz.

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