"Wenn ich einen Nagel in die Wand haue, um ein Bild aufzuhängen, dann aber merke, dass es nicht passt, dann kann ich den Nagel wieder rausziehen, aber das Loch bleibt." Diesen Satz hat der ausgebildete Mathematiker Mirko Slomka auf seinem Kreuzzug für eine Wiederkehr der philosophischen Arithmetik den verblühenden, den heutigen und zukünftigen Fußballergenerationen ins Stammbuch geschrieben. Wie war die Frage doch gleich?
[ruhr-guide] Der Satz wird
aufgrund seiner universellen Nutzbarkeit sicher Eingang in die Fußballphilosophie finden. Beispielsweise bei einem Manager, der Artenschutz für wertvolle Spieler fordert:
"Wenn die DFL einen Schiedsrichter benennt, um ein Spiel zu pfeifen, wir aber merken, er pfeift nicht für uns, dann kann ich den Verantwortlichen aber sowas von die Luft rauslassen, dass da nur nur noch leere Löcher bleiben."
Bei wirklich großen Trainern (diejenigen, die sich nur selbst entlassen können):
"Wenn ich eintreffe, um die Klasse zu sichern, dann aber merke, dass ich der Allmächtige bin, kann ich reden, was ich will, ohne das Sinn bleibt."
Oder zur latenten Selbsterkenntnis bei Trainern, die gerne wirklich groß wären:
"Wenn ich nicht bald angerufen werde, um Bundestrainer zu werden, dann merke ich trotzdem nicht, dass man mich überall entlassen hat, ohne dass irgendwo ein Loch blieb."
Von Nutzen für an Selbstüberschätzung leidenden Torhütern:
"Wenn ein Verein einen Torhüter verpflichtet, um den weltbesten Keeper im Kader zu haben, dann aber merkt, er ist ein neunmalkluger Fliegenfänger, kann man zwar den Ersatztorwart nominieren, aber der Stinkefuß mit Torwarthandschuhen bleibt."
Sowie ihren Pendants, den Linksaußen:
"Wenn der Superverein Geld ausgibt, um mich Superjungstürmer zu holen ey, dann aber merkt, ich trainier‘ zu wenig, kann der Manager ruhig rummaulen, der Vollidiot ey, aber bei der Nationalmannschaft spiel‘ ich trotzdem."
Er kann auch wichtig werden für alternde Topstars:
"Wenne gutt Stürmer komme, umme zu spiele, danne aber merke, Trainer lasse gutt Stürmer niche spiele, kanne Trainer Finger stecke inne die Riechekolbe, damit niche atme Lufte aus meine Loche...pfffft."
Oder am sonntäglichen Telestammtisch in konsequenter Reduzierung durch postletale Meistertrainer:
"Das Einzige, was ich als erfolgreicher Trainer früher an die Wand genagelt habe, waren die Spieler."
(Lubi)

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