Was kann es schöneres geben als an einem freien Tag eine der schönsten Seiten des Ruhrgebiets im Stil der 50- und 60er Jahre zu entdecken – Die RuhrtalBahn bietet dieses einmalige Erlebnis an. Entdecken Sie das Ruhrgebiet und seine aufregenden Landschaften aus einer ganz besonderen Perspektive. Einfach eine Fahrkarte kaufen, einsteigen und genießen!
[ruhr-guide] Eigentlich
verbinden die meisten Menschen mit Zugfahrten Verspätungen, Hektik an den Bahnsteigen und in die Jahre gekommene Regionalbahnen, die nicht zum Verweilen einladen. Doch es geht auch anders: Die Ruhrtalbahn macht das Zugfahren zu einem erholsamen Erlebnis. Entlang der Ruhr von Hattingen bis Hagen schlängeln sich auf drei Strecken an allen Frei-, Sonn- und Feiertagen die liebevoll restaurierten Züge durch die eindrucksvolle Landschaft und versetzen den Fahrgast in eine andere Zeit.
Neben der Basisstrecke Linie R "Ruhrtal" zwischen dem Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen und dem Hauptbahnhof Hagen und der Linie T "Teckel" zwischen Herdecke und Ennepetal-Kluterthöhle verbindet der "Zechenexpress" zwei weitere Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Ruhrgebiet: Die Zeche Zollern in Dortmund und die Zeche Nachtigall in Witten.Mit Unterstützung der Stadt Dortmund wird der Besuch der beiden ehemaligen Zechen Zollern und Nachtigall an jedem vierten Samstag im Monat von März bis Oktober zu einem kleinen Abenteuer. Die Entdeckungstour beginnt oder endet wahlweise mit dem Besuch des Museums für Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus der Zeche Zollern, dem Besucherbergwerk Nachtigallstollen der Zeche Nachtigall oder dem Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen.
Geschichte aktiv erleben
Beide LWL-Industriemuseen
laden den Besucher ein, sich ein Bild vom harten Arbeitsalltag der Bergleute im Ruhrgebiet um die Jahrhundertwende zu machen. Im Gegensatz zur Musterzeche Zollern, die hinter ihrem beeindruckenden schlossartigen Bau beispielhaft das harte Leben unter Tage erklärt, kann der Museumsgast der Zeche Nachtigall bei einer Führung selbst die Atmosphäre des Kohleabbaus in einem Steinkohleflöz erleben. Auf dem Gelände der Zeche Zollern fährt zusätzlich zwischen 11 Uhr und 16 Uhr eine Grubenbahn.Nach den ersten faszinierenden Eindrücken zum Thema Bergbau vor 200 Jahren geht es dann per nostalgischem Zug jeweils in die entsprechend entgegensetzte Richtung durch grüne Landschaften im Stil der 50- und 60er Jahre weiter. Der Weg führt vorbei an Hattingen, Dortmund und Schwerte, um nur einige Haltestellen zu nennen. Der "Zechenexpress" erweitert das Angebot, über nostaligischen Strecken der RuhrtalBahn die LWL-Museen zu erreichen. Der Preis beträgt für die Hin- und Rückreise der gesamten Strecke 14 € für Erwachsene und 30 € für die ganze Familie. Die beiden Zechen bieten dem Besucher somit noch zwei weitere Möglichkeiten, per RuhrtalBahn neben dem Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen und dem Freilichtmuseum Hagen Industriekultur zu erleben.
Erweiterung der Strecke "Teckel"
Die Verlängerung
der Strecke "Teckel" bis nach Herdecke, die zur Saison 2009 in Betrieb genommen wurde, erweitert das Angebot. Besonders urig ist die Überfahrt über das Viadukt. Das Brückenbauwerk führt die Gleise in 30 Metern Höhe über die Ruhr. "Gerade mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 brauchen wir solche Angebotspakete, um die Region für Touristen aus nah und fern noch attraktiver zu machen", sagte LWL-Direktor Dr. Wolfang Kirsch zur Marketingvereinbarung zwischen LWL, RuhrtalBahn und den beteiligten Kommunen in Dortmund.
Der Ausbau des Streckennetzes der RuhrtalBahn ist eine Bereicherung für den Tourismus im Ruhrgebiet.
Die vielen Kombinationsmöglichkeiten, die der Linienverkehr dem Erholungssuchenden und dem Bahnliebhaber bietet, sind so vielfältig, dass je nach Tagesplan noch auf andere Verkehrsmittel des Umweltverbandes umgestiegen werden kann. Ob man die Entdeckungsreise per Schiff, Boot, Rad oder zu Fuß fortsetzt, entscheidet allein der Gast.
Die RuhrtalBahn ist als Bestandteil der touristischen Angebote im Ruhrgebiet einzigartig und mit Sicherheit einen Ausflug wert. Die vielen Haltestellen der Strecken laden den Fahrgast zu einem ganz individuell gestalteten Tag ein. Wie gesagt: Was kann es schöneres geben als das Ruhrgebiet gemütlich bei einer nostalgischen Zugfahrt zu erkunden!
RuhrtalBahn GmbH
Postfach 021158002 Hagen
www.ruhrtalbahn.de
Fahrtage 2010
Linie R "Ruhrtal"Schienenbus: 1. Mai - 17. Oktober jeden Fr und So (nicht an Tagen mit Dampfzugbetrieb!) Zusätzliche Fahrtage: 2. April, 17./18. April, 3. Juni, 18. September und 1. November
Dampfzug: 4. April, 2.+13. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 1. August, 5. September und 3. Oktober
Linie T "Teckel"
Schienenbus: 4. April, 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 1. August, 5. September und 3.
Oktober
Linie Z "Zechenexpress"
Schienenbus: 27. März, 24. April, 22. Mai, 26. Juni, 24. Juli, 28. August, 25.
September und 23. Oktober
(bs)
Fotos: RuhrtalBahn

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