Die Absolute Trendsportart im Winter ist das Freeriden – Eine der gefährlichsten Beschäftigungen im Pulverschnee. Bei so viel Neuschnee auf den Bergen freuen sich Skifans über Fahrten durch den tiefen Schnee abseits der Piste. Viele machen sich jedoch nicht bewusst, wie gefährlich Freeriden eigentlich ist: Im letzten Winter starben in den Alpen 125 Menschen allein durch Lawinenverschüttungen. Komplette Sicherheit wird es wahrscheinlich nie geben, doch ist es einen Versuch Wert die Zahl der Toten stark zu senken. Dieses Vorhaben nimmt der Bergsportspezialist MAMMUT mit neuen Sicherheits-Systemen in Angriff.
[ruhr-guide] Die Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen zählt in jedem Winter viele Unfälle von Freeridern, die oftmals
zum Tod führten. Sobald man länger als zehn Minuten unter einer Lawine verschüttet ist, so die Statistik, besteht nur noch eine äußerst geringe Überlebenschance. Ist ein Mensch also erst einmal von der Lawine überrollt, kommt meist jede Rettung zu spät. Was wirklich helfen kann ist Unfallprävention. Der Bergsportspezialist MAMMUT stellt neue Sicherheits-Systeme vor, die Freeridern helfen sollen, gar nicht erst in eine solche Situation zu kommen.
Wichtige Vorbereitung und die neue App
Besonders viel Zeit sollte man beim Skifahren abseits der Piste in die detaillierte Routenplanung investieren. Bei der Planung vorab
und auch bei der Routenkorrektur unterwegs kann die neue MAMMUT Safety App helfen. Leider ist diese, wie auch alle anderen Applications, nur für iPhone-Besitzer nutzbar. Sollte man sich allerdings zu diesen Leuten zählen dürfen, kann man mit der App die aktuelle Lawinengefahr abrufen. Wichtig zur Ermittlung der Gefahr ist beispielsweise die Hangneigung. Beträgt diese mehr als 30° ist die Wahrscheinlichkeit einer Lawinenauslösung hoch. Die Höhe und die Hangausrichtung können ebenfalls mit der App festgestellt werden. Sehr hilfreich sind Links zu sogenannten Lawinenbulletins, die weltweit gepostet werden, und informativen Seiten zum Thema Sicherheitsausrüstung. Die Application wird von MAMMUT kostenlos angeboten und wurde bisher über 250.000 Mal heruntergeladen. Neuerdings wurde das Programm erweitert und der iPhone-Nutzer kann nun die überarbeitete Version downloaden. Das Update beinhaltet die Berechnung der Gefahrenstufe, der Hangneigung und der Exposition, zusammengefasst zum "Risiko Check" und den SOS Button. Beim Drücken dieser Schaltfläche versendet der Nutzer automatisch seine momentane Position anhand von Koordinaten als SMS.
Die schnelle Rettung
Das A und O bei Lawinenverschüttungen ist eine schnelle Rettung, denn je länger ein Mensch unter Schneemassen begraben ist,
desto geringer ist die Überlebenschance. Um also die Zahl der Totbergungen durch Erstickung zu verringern, muss das Finden der Verschütteten erleichtert werden. Das MAMMUT PULSE Barryvox LVS ist in den Aspekten Suchgeschwindigkeit und Handling an einer Spitzenposition unter den Lawinenverschüttetensuchgeräten. Durch drei Antennen kann die Richtung und die Distanz der Verschütteten bestimmt werden. Spezielle Bewegungssensoren merken kleinste Bewegungen, wie zum Beispiel einen Pulsschlag. Durch Updates kann das Gerät immer wieder verbessert werden.
Suchen, Finden, Retten!
Ist der Verschüttete erst einmal gefunden nützt die ganze Technik nichts, wenn er dann nicht geborgen werden kann. Auch hierzu hat MAMMUT spezielle Hilfsmittel entwickelt. Mit einer Sonde muss das Unfallopfer zunächst einmal geortet werden. Dank der tropfenförmigen Spitze stößt die Sonde ohne Komplikationen durch die Schneemassen. Sobald die genaue Position des Verschütteten ermittelt wurde geht, es ans Schaufeln. Hier gilt: Ein Mittelmaß ist das Beste, denn was bringt eine zu schwere Schaufel und was bringt eine zu instabile Schaufel, die zwar leicht ist, aber womöglich bricht? Die MAMMUT Alugator Super Light Schaufel vereint die zwei wichtigen Faktoren. Sie ist leicht und dennoch sehr stabil, da sie aus gehärtetem Aluminium hergestellt wurde.
Wohin mit der ganzen Ausrüstung?
Natürlich in einen Rucksack! Der MAMMUT Nirvana Pro bietet genug Platz um die wichtige Sicherheitsausstattung zu verstauen. Die Fronttasche
ist gut erreichbar, damit Sie im Notfall schnell an die Ausrüstung kommen. Halterungen um Skier oder das Snowboard festzubinden machen den Rucksack besonders wintersporttauglich. Mit einem Volumen von 25 oder 35 Litern finden auch Jacken oder Verpflegung ihren Platz.
Fazit
Die ganze Sicherheitsausrüstung bringt dem Verschütteten und dem Suchenden nichts, wenn der Mensch nicht die psychische Stärke besitzt, im Notfall zu handeln. Viel Üben lautet hier die Devise! Bei der MAMMUT Alpine School können solche Situationen und der Umgang mit der Sicherheitsausrüstung gelernt werden. Sollten Sie also auf den Geschmack kommen, neben der Piste den Berg hinunterzufahren, dann bereiten Sie sich mit diesem Gesamtpaket ausreichend vor, um böse Überraschungen zu vermeiden!(jk)
Bildquelle: MAMMUT | 3rd-eye

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