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LWL-Freilichtmuseum Hagen

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen liegt im idyllischen Mäckingerbachtal am Rande des Sauerlandes. Nur wenige Autominuten von Hagen entfernt, präsentiert es auf ca. 42 ha einen Streifzug durch die Geschichte des Handwerks der letzten Jahrhunderte. Ganz neu: Mitmachaktionen wie Papierschöpfen oder Nägel schmieden!


[ruhr-guide] Das Westfälisches Freilichtmuseum HagenLWL-Freilichtmuseum Hagen wurde 1960 als Westfälisches Freilichtmuseum Hagen gegründet und präsentiert das bäuerliche und städtische Handwerk vergangener Jahrhunderte in der Region - vom Leben und Arbeiten im Hauberg über die Schmiedekunst bis hin zum traditionellen Kaufmannsladen. Das Freilichtmuseum in Hagen ist besonders für Familien eines der Highlights im Revier. Aber nicht nur - jeder historisch und besonders technisch interessierte Leser sollte sich das Freilichtmuseum nicht entgehen lassen! Entlang des Mäckingerbaches reihen sich die historischen Werkstätten und Wohnhäuser aneinander, immer wieder unterbrochen von großen Teichen, deren Wasser die Mühlräder in Bewegung setzt. So ist das Freilichtmuseum in Hagen nicht nur sehr informativ, sondern auch landschaftlich sehenswert.

Handwerker live erleben

Ungefähr 60 rekonstruierte Handwerksbetriebe Das Freilichtmuseum in Hagen ist besonders für Familien eines der Highlights im Revierkönnen besichtigt werden, wobei in 20 Werkstätten sogar produziert wird. Hier hat der Besucher die Möglichkeit, den Fertigungsprozess zu verfolgen, teilweise mit Hand an zu legen oder Fragen zu stellen. So können Sie beispielsweise einem Schmied dabei zu sehen wie ein Bohrer entsteht oder in einer anderen Schmiede den Fertigungsprozeß einer Sichel beobachten - während eindrucksvoll die mit Wasserkraft angetriebenen, riesigen Schmiedehämmer auf das glühende Metall schlagen. Auch können die Besucher vor Ort erleben, wie Seile oder nach alter Tradition Druckwerke entstehen.

Keine Frage bleibt unbeantwortet

Ob Eisen- oder Holzverarbeitung, Papierherstellung, Druck oder Bäckerei - keine Frage bleibt im LWL-Freilichtmuseum Hagen unbeantwortet. So zeigt Entlang des Mäckingerbaches reihen sich die historischen Werkstätten und Wohnhäuser aneinanderbeispielsweise ein Garten die verschiedenen pflanzlichen Rohstoffe, die früher als Grundlage der Papiergewinnung dienten. Zwei größere Siedlungen dominieren das Museum. Im unteren "Dorf" finden sich die unterschiedlichsten Schmieden, während sich im oberen Bereich alte Kaufmannshäuser, eine Bäckerei, ein Kolonialwarenhandel, eine Schnapsbrennerei oder auch Wirtshaus um einen Dorfplatz gruppieren.


Mitmachaktionen

Jeden Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr darf alt und jung mit Hand alegen. Dort kann man sich am Nägel schmieden, drucken und Papier schöpfen versuchen. Zudem gibt es jeden 2. Sonntag im Monat eine Kinderführung. Diese Aktionen sind im Eintritt inbegriffen.

Immer wieder gibt es im LWL-Freilichtmuseum auch Sonderausstellungen. Ein Museumspädagogisches Angebot mit vielfältigen Aktionen rundet die Palette ab. Somit ist das LWL-Freilichtmuseum Hagen besonders auch für Kinder geeignet. Sogar standesamtliche Trauungen können in einem der nostalgischen Fachwerkhäuser vollzogen werden.

Tipp: Die waldreiche Umgebung lädt zu Spaziergängen ein. Besuchen Sie doch auch die nahe gelegene Haspertalsperre.

LWL-Freilichtmuseum Hagen

Mäckingerbach
58091 Hagen
Infoband 02331-78 07-44
Auskunft / Vermittlung
02331-78 07 0

Öffnungszeiten:
1.4.-31.10.2009
täglich ab 9 Uhr, außer montags sowie an allen Feiertagen
Einlass bis 17 Uhr, Häuserbesichtigung bis 17.30 Uhr, sonntags bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise:
Kinder (bis 6 J.): frei
Jugendliche (bis einschl. 17. J.): 2,00 €
Ermäßigungsberechtigte: 3,00 €
Gruppen ab 16 Pers.(Erwachsene): 4,00 €
Erwachsene: 5,00 €
Familien-Tageskarte: 11,00 €
(Stand: April 11, Angaben ohne Gewähr)

Anfahrt
PKW: A 45, Abf. Hagen-Süd (12), rechts Volmeabstieg, links Volmetalstr., links Eilper Str., links Selbecker Str., links Mäckingerbach

(pk)





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