„Dieses Schwerter Modell wird bundesweit Vorbildfunktion haben“, ist Bürgermeister Böckelühr überzeugt. In der Zwischenzeit erfolgt der Innenausbau in den beiden von der Stadtverwaltung gemieteten Etagen. Wir sind sowohl für die bevorstehende rechtliche Fusion von Arbeits- und Sozialhilfe, die zurzeit unter der Bezeichnung ‚Hartz IV’ diskutiert wird, gewappnet. Ungeachtet dessen profitieren die Bürgerinnen und Bürger von der zentralen Erreichbarkeit und kürzeren Dienstwegen“, sagt Heinrich Böckelühr.
Für die Sozialverwaltung sind rund zwanzig neue Büroräume vorgesehen. Eine gemeinsame Anlaufstelle für die Besucherinnen und Besucher im Bereich der Agentur für Arbeit in der ersten Etage ist bereits fest geplant. Von dort werden Arbeitssuchende wie Sozialhilfeempfänger an die für sie zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter weitergeleitet. Der Rat der Stadt Schwerte hatte in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit den Umzug der Sozialverwaltung in die Immobilie in der City beschlossen.
Drei Räume werden zunächst von der Stadt Schwerte noch frei gehalten. Aus Sicht der Stadt Schwerte ist es denkbar, dass die gegenwärtig in der Friedrich-Kayser-Schule untergebrachte Schuldnerberatung ebenfalls Räumlichkeiten in dem neuen Gebäude anmietet. Träger der Schuldnerberatung, für die der Kreis Unna ab 1.1.2005 zuständig ist, ist der Verein SIGNAL.

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