Sonne, Sand und Housemusik: Der Sommer war endlich einmal wieder ins Ruhrgebiet zurückgekehrt und so traf man sich am Sonntagnachmittag, 28. August 2005, zum IBIZA BEACH CLUB am Wittener Beach Sport Center. Mit den besten DJs aus dem Ruhrgebiet stieg die Stimmung mehr und mehr, ob im Liegestuhl oder auf der Tanzfläche.
[ruhr-guide] Nachdem in diesem Jahr schon zu viele Open Air Partys buchstäblich ins Wasser gefallen waren, sah man schon am Morgen
des letzten Sonntags im August ausschließlich blauen Himmel über dem Ruhrgebiet. Am Mittag hatte man dann den Rundruf bei Freunden mit dem Ergebnis erledigt, sich gleich auf nach Witten zu machen. Und die Location hielt, was der Titel der Party versprach: Rund um das Beach Sport Center gab es mit dem feinsten Sand, zahlreichen Liegestühlen, große Bettenlandschaften, Cocktailbars und eine große Tanzfläche ibizenkisches Urlaubsfeeling.
Und schon am Nachmittag war die Stimmung mehr als gut. Mit entblößten Füßen und sehr warmer Sonne auf der Haut machte man es sich gerne direkt im Sand bequem. Mit ihrem zweistündigen DJ-Set lockten zuHouse Rocker schon zur besten Kaffeezeit zahlreiche Partypeople auf die Tanzfläche. Und dort wie auch im ganzen Open Air-Bereich wurde es zusehend
voller. Entspannt wühlten sich die Hände immer tiefer in den Sand und die Cocktails schmeckten an diesem Sommertag doppelt gut.
Schöne Menschen so weit das Auge reichte: Die Ibiza Beach Party des 18Karat sind immer auch Laufsteg für die neuesten Frisuren- und Clubstyles, für aufgepumpte und mit den wildesten Tattoos verschönerte Muskeln, nackter sonnengebräunter mit Piercingschmuck verzierter Haut: Die Szene feiert sich selbst und feiert auch hier in unmittelbarer Nähe von A43 und Kemnader See ihren Körperkult. Aber man ist auch tolerant und so darf auch der unrasierte Schlunz in lediglich ausgewaschener Jeans und ausgeleiertem Shirt mittanzen.
Als um 17.30 Uhr DJ Hooligan an die Plattenteller trat, war die Tanzfläche überfüllt. Mit wie üblich treibenden Housebeats und dem einen oder anderen Ausflug in die härteren Gefilde des Technosound brachte Hooligan die Meute zum Kreischen und Ausflippen. Überall auf dem großen Partygelände wurde getanzt und das Ruhrgebiet fühlte sich tatsächlich beinahe so an wie der Deutschen Partyszene liebste Baleareninsel. Mit
dem für Ende August üblich frühen Einbruch der Dunkelheit stieg das Stimmungsbarometer noch um ein paar Punkte und DJ Moguai betrat das Pult und man merkte es dem Vollblutplattenleger auch nach über 15 Jahren an, dass er den Spaß an seiner Arbeit noch lange nicht verloren hat. Mit seiner souveränen Musikauswahl hatte er die Tanzwütigen schnell in seiner Hand, ließ sie die Arme in die Luft reißen und schreien. Nach mehr. Und mehr gab es dann auch auf der After Beach Club Party im 18Karat.
(sl)

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