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Deutsches Rock- und Popmuseum in Gronau

Vom Grammophon bis zum Musikcomputer, von Josephine Baker bis zu den Einstürzenden Neubauten: Im rock'n'popmuseum in Gronau erlebt der Fan von Rock- und Popmusik einen Streifzug durch die Geschichte der populären Musik des 20. Jahrhunderts und bekommt zahlreiche Devotionalien berühmter Personen zu sehen.


[ruhr-guide] Pop ist populär – spätestens mit der Kunst Andy Warhols fand Pop auch in die Wissenschaften Einzug und erreichte mit den Das RockPopstars hierzulande einen, wenn auch nicht unbedingt gewollten Höhepunkt. An prominenter Stelle, benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt Gronau, Udo Lindenberg, findet sich nahe der niederländischen Grenze das rock'n'popmuseum. In einer ehemaligen Turbinenhalle präsentiert sich die Geschichte der Rock- und Populärmusik mit einem in Europa einzigartigen Ausstellungskonzept.

Was ist überhaupt Pop?

Wer denkt, dass die Rock- und Popmusik eines der jüngsten Genre der U-Musik sei, wird hier eines besseren belehrt, von den Beatles bis zu den Stonesdenn die Ausstellung beginnt mit Marlene Dietrich, also lange bevor ein Elvis die Mädchen kreischen ließ, die Einstürzenden Neubauten den Presslufthammer schwangen oder eine Britney Spears im Lolita-Look die Welt eroberte. Und hier stellt sich die schwierige Frage nach der Abgrenzung: Was ist überhaupt Pop? Dieser Frage muss der Besucher selbst nachgehen. Die Gitarre symbolisiert in Gronau den Rock, alles andere den Pop. Das Museum ist allemal einen Besuch wert, gibt es doch nicht nur Exponate wie Elvis' Jacke oder den Opel Admiral der Fantastischen Vier zu sehen.

Musik ist hör- und fühlbar

Ein Großteil der Ausstellung im rock'n'popmuseum in Gronau setzt auf die Interaktivität des Besuchers und schlägt damit eine gekonnte Brücke zum Erfolg von Rock und Pop: der Emotionalität. So werden Musikstile unter der Tranceglocke oder im Soundraum nicht nur hör- sondern auch fühlbar, und sein Rhythmusgefühl kann jeder beim Trommeln unter Beweis stellen oder sich an den Computerstationen tiefer gehenden Themen zuwenden. Marlene Dietrich Hier finden sich vor allem Texte über soziokulturelle Zusammenhänge oder Einflüsse auf und aus anderen gesellschaftlichen Bereichen.

Neben der Darstellung der Rock- und Popgeschichte entlang einer Zeitschiene steht das CAN-Studio stellvertretend für den wichtigen Einfluss dieser deutschen Band auf Musiker wie David Bowie oder Brian Eno. Das im rock'n'popmuseum in Gronau aufgebaute Studio wurde 1971 von CAN in der Nähe von Köln bezogen und ist heute weniger ein museales Gedenkstück, sondern ein lebendiges Studio mit einer optimalen Ausstattung.

Exklusive Live-Konzerte

Das rock'n'popmuseum versteht sich aber nicht nur als reine Ausstellung, denn der Ausstellungsraum kann in eine 800 Besucher fassende Halle umgewandelt werden und so werden hier exklusive Live-Programme und Konzerte, Performances oder Kongresse, Seminare und Workshops über die Bühne gehen.

rock'n'popmuseum

Udo-Lindenberg-Platz 1
48599 Gronau
Tel. 02562 - 81 48 0

Öffnungszeiten:
Mi - So 10.00 - 18.00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene: 8,50 €
1 Erwachsener mit Kindern (bis 14 J.): 11,00 €
Familien mit drei Kindern bis 14 Jahre: 19,00 €
Kinder (bis 6 J.): Frei
Ermäßigt: 6,00 €
Gruppen ab 10 Personen: je 7,00 €
Schulkassen: je 3,00 €

Anreise:
Mit dem PKW aus dem Ruhrgebiet erreichen Sie das Rock'n'Popmuseum über die Autobahn A3, Abfahrt Gronau/Ochtrup auf die B54, dann Abfahrt Gronau und den Schildern nach!

(Stand: Mai 2014, Angaben ohne Gewähr)


(sl)