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Was ist los in NRW? Tipps und Termine.

Nicht nur im Ruhrgebiet brodelt es – auch im gesamten Bundesland Nordrhein-Wesfalen gibt es viele sehenswerte Events, Ausstellungen, Stadtfeste oder Premieren, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten! Wir haben für Sie, liebe Leser, hier die interessantesten Veranstaltungen zusammengestellt.


Was ist los in NRW? Tipps und Termine.Die Bandbreite an kulturellen Veranstaltungen, spannenden Ausstellungen, tollen Freizeitmöglichkeiten in NRW ist riesengroß. Daher haben wir hier in dieser Terminübersicht für Sie die großen und kleinen Events in NRW zusammengestellt. Nordrhein-Westfalen ist mit 17,8 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Bundesland in der Bundesrepublik. Gleichzeitig ist NRW eine der kulturell vielfältigsten Landschaften. Entdecken Sie NRW! Wir wünschen viel Vergnügen!

Bitte beachten Sie auch unsere Rubrik "Längerwährende Angebote" am Ende dieses Artikels!

Weitere Events und Termine im Ruhrgebiet finden Sie auch in den folgenden Artikeln:

NOVEMBER

„mommenta münsterland“: Konzertreihe startet in die zwölfte Saison

Klassik und Jazz an außergewöhnlichen Spielorten: Das ist das Erfolgsrezept der Konzertreihe „mommenta münsterland“, die ab dem 7. November 2014 zum zwölften Mal von der GWK-Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit veranstaltet wird. Sieben Konzerte unter anderem in Münster, Dülmen und Stadtlohn stellen dabei selten zu hörende Programme und international gefeierte Musiker vor.

Den Auftakt macht am 7. November das Duo Joncol aus der Schweiz. In der Maschinenhalle von Buddenkotte Apparatebau in Velen stellen die Gitarrenspieler gemeinsam mit dem Perkussionisten Kurt Fuhrmann spanische und lateinamerikanische Komponisten aller Epochen vor. Ein weiterer Höhepunkt des Festivals ist der Auftritt des ARD Musikpreisträgers Premysl Vojta. Der Hornist spielt im Duo mit der Harfistin Sarah Christ am 27. November in der Benediktus-Kapelle in Reken.



"Literatur medial": Video-Inszenierung nähert sich der Dichterin Else Lasker-Schüler

Die Dichterin Else Lasker-Schüler und ihr Mentor Peter Hille waren eines der schillerndsten Paare der Literaturgeschichte. Eine Ausstellung im Kulturgut Haus Nottbeck eröffnet einen neuen Zugang zu Lasker-Schülers erstem Prosawerk in Form einer Video-Inszenierung.

Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 22. November 2014, nähert sich eine Theater-Performance von Regisseur Christian Scholze der legendären Dichterin. Die Uraufführung beginnt um 19.30 Uhr im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde. Die Ausstellung läuft bis zum 18. Februar 2015.



Ausstellung zum Thema Wanderarbeit im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Angebot und Nachfrage bestimmen seit langer Zeit, wo die Menschen Arbeit finden. Angehörige ganz verschiedener Berufsgruppen ziehen für ihre Arbeit von einem Ort oder sogar einem Land zum anderen. Diesem aktuellen Thema widmet sich die Ausstellung "Wanderarbeit. Mensch - Mobilität - Migration. Historische und moderne Arbeitswelten" des LWL-Industriemuseums. Am Samstag (22.11.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um 15 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung in sein Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen ein.



Livesendung des WDR aus dem Glasturm

Kunstvolle Brandspuren mit heißem Glas: Für diese "Brandings" sind Elisabeth Brosterhus und Burkhard Meyer bekannt. Am Dienstag (25.11.) sind die Künstler im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der Arbeit zu sehen. Ab 18.30 Uhr führen sie am Ofen der Glashütte Gernheim das Zeichnen mit glühender Glasmasse auf Papier vor. Dieser Abend wird live vom WDR übertragen. Die Besucher können bei einem Glas Wein der Performance zusehen. Besucher zahlen den üblichen Museumseintritt.



Patchwork, Punsch und Plätzchen

Ab Dienstag (25.11.) zieht wieder der Duft von Punsch und Plätzchen durch den Websaal im LWL-Textilwerk Bocholt. Zum 19. Mal lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab diesem Tag zum Adventsmarkt in sein Industriemuseum ein. Bis Sonntag (30.11.) präsentieren rund 50 Hobbykünstler ihre handgefertigten Kunstgegenstände. Der Eintritt ist frei.



Magisches für Kinder im LWL-Ziegeleimuseum

Werner Riedinger verzaubert große und kleine Leute mit seinen Kunststücken, lässt sie mitmachen und in seinen Geschichten aus der Welt der Fantasie, der Träume und dem wirklichen Leben die Hauptakteure sein. Regelmäßig macht "Werner der Zauberer" Station im LWL-Industriemuseum. Am Sonntag (23.11.) ist es wieder Zeit für einen Abstecher in das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). "Kinder von 4 bis 99 Jahren" sind zur Vorstellung willkommen. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr. Karten sind nur am Tag der Vorstellung im LWL-Industriemuseum erhältlich und kosten 3 Euro.



Mit Dieter Müller in der Klosterkirche kochen

Früher ertönten auf der Empore der Klosterkirche Hennef-Geistingen imposante Orgelklänge. Heute wird dort exklusive Genusskultur zelebriert: Spitzenkoch Dieter Müller gewährt Interessierten in einem Kochkurs am 29. November 2014 Einblicke in seine kulinarischen Künste. Duo vom Kalb, Balsamicojus und Blumenkohlgemüse sind Bestandteile des 4-Gänge-Menüs, das der vielfach prämierte Profi zusammen mit Hobbyköchen zubereitet.

Die Teilnahme am rund vierstündigen Kurs "Nachhal(l)tig Genießen in sakralem Ambiente" kostet 345 Euro pro Person. Inbegriffen sind ein Aperitif mit Appetizer, Getränke, eine Leihschürze sowie die Rezepte des Abends.

Die im neuromanischen Stil gehaltene dreischiffige Klosterkirche ist 1903 gebaut worden und kann für Kochevents und -kurse unter Profi-Anleitung, aber auch für andere Veranstaltungen und Feiern gebucht werden. Insbesondere die Küche ist geprägt vom Gegensatz zwischen High-Tech und historischen Elementen: Die Fenster und die angedeutete Orgel-Form des Interieurs erinnern an die frühere Nutzung, ein Vollflächen-Induktionskochfeld und eine versenkbare Tischlüftung sind neueste Entwicklungen der heutigen Zeit.



Abhören unter Freunden: Universität Münster zeigt Karikaturen zur NSA-Affäre

Das Haus der Niederlande an der Universität Münster zeigt ab Mittwoch, 12. November 2014, eine Ausstellung mit Karikaturen zur NSA-Affäre. Unter dem Titel "Abhören unter Freunden - das geht gar nicht" präsentieren Karikaturisten aus den Niederlanden zahlreiche Zeichnungen rund um die Enthüllungen von Edward Snowden.

Die Werke wurden vom Amsterdamer "Persmuseum" zusammengestellt und als Wanderausstellung konzipiert. Gezeigt werden sie in Münster im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des Zentrums für Niederlande-Studien bis Januar 2015.



Marktkirche St. Viktor in Schwerte weiht exklusive französische Kern-Orgel ein

Ein außergewöhnliches Instrument bereichert die westfälische Orgellandschaft. In der evangelischen Marktkirche St. Viktor wird am 1. Adventssonntag, 30. November 2014, eine neue Orgel aus der renommierten Werkstatt Kern in Strasbourg eingeweiht. Es ist landesweit die erste Kern-Orgel.
DEZEMBER

Eine Altstadt wird zum Adventskalender

Kun­stvoll gestal­tet ist der bege­hbare Adventskalen­der im his­torischen Stadtk­ern „Alter Flecken“ in Freuden­berg. Kün­stler haben 24 Fen­ster an typ­isch schwarz-weißen Fach­w­erkhäusern mit bild­haften Werken zu Wei­h­nacht­sliedern geschmückt. Vom 1. Dezem­ber 2014 an wird in den frühen Abend­stun­den täglich ein Fen­ster geöffnet. Par­al­lel findet am ersten Dezem­ber­woch­enende der Wei­h­nachts­markt in den Gassen der Alt­stadt statt.

Zwis­chen Wei­h­nachten und Sil­vester wer­den Führun­gen zum Adventskalen­der ange­boten: Am 28. und 30. Dezem­ber 2014 ste­hen zwei Altstadt-Rundgänge mit wei­h­nachtlichem Flair an. Tre­ff­punkt ist das „4Fachwerk Mit­ten­drin Museum“, eine Anmel­dung ist nicht erforder­lich. Das Museum selbst zeigt in einer Wei­h­nacht­sausstel­lun­gen unter dem Titel „Echt. Alles alt“ Erin­nerun­gen an Freuden­berger Künstler.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zu Freuden­bergs Win­ter­pro­gramm gibt es bei der Tourist-Info unter der Tele­fon­num­mer 02734/43164 sowie im Netz.

MAI

Europas größtes Schlagzeugfestival in Paderborn

Das siebte Drums´n´Percussion-Festival findet vom 22. bis 25. Mai 2015 im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum statt. Bei Europas größtem Schlagzeugfestival werden einige der weltweit besten Schlagwerker und Percussionisten erwartet.

Ein Konzert und einen Workshop wird Ndugu Chancler geben. Der amerikanische Jazzschlagzeuger und Musikproduzent ist durch Aufnahmen für die Michal-Jackson-Alben "Thriller", "Bad" und "Billy Jean" bekannt geworden. Außerdem zu Gast in Paderborn ist der marokkanische Percussionist Rhani Krija, der seit vielen Jahren mit Sting unterwegs ist. Er spielt beim Eröffnungskonzert mit Hakim Ludin (Konstantin Wecker) und Martin Vendonk (Santana).

Veranstalter des Festivals sind der Verein Drums and Percussion Paderborn e. V. und das Heinz Nixdorf MuseumsForum. Der Vorverkauf begann am 19. November 2014.

LÄNGERWÄHRENDE ANGEBOTE

Phänomen Moondog: Ausstellung zu Recklinghäuser Straßenmusiker und Komponist

Louis Thomas Hardin (1916 - 1999), besser bekannt als Moondog, gilt als einer der kreativsten und exzentrischsten Komponisten, Künstler und Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Fast 25 Jahre lebte der gebürtige Amerikaner als Straßenmusiker in Oer-Erkenschwick und Recklinghausen. Der früh erblindete Autodidakt mit dem Wikingerhelm trat unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik auf und ist in Münster begraben.

Die Ausstellung "Moondogs Candor" im Ausstellungsraum Glasmoog der Kunsthochschule für Medien in Köln zeigt bis zum 20. Dezember 2014 eine Hommage an Moondog und eine Erkundung seines Werks.



25. Internationales Jazzfestival Münster

Jazz-Heroen, Rising-Stars der jungen Generation, musikalische Überflieger, Jazzer mit westfälischem Bezug - das vom städtischen Kulturamt ausgerichtete 25. Internationale Jazzfestival Münster verspricht vom 9. bis 11. Januar aktuellen Jazz in ästhetischer Vielfalt und musikalischer Klangfülle. Zugleich erweist es bei diesem besonderen Jubiläum Musikern der ersten Festivalstunde vom Sommer 1979 Reverenz.

Und Fritz Schmücker, seit 30 Jahren als künstlerischer Leiter in der Verantwortung für die Jazzbiennale, bleibt auch 2015 seiner programmatischen Handschrift treu: Er setzt auf das „Who is Who“ des unbekannten Jazz und auf vertraute Namen, er setzt auf den Flirt mit Kontrasten und Brüchen und damit auf die charakteristische Mischung, die dem Festival seinen unverwechselbaren Ruf eingebracht hat. Gut die Hälfte aller Konzerte mit Musikerinnen und Musikern aus 15 Ländern feiern im Theater Münster ihre Deutschland-Premiere.

Dass Münsters Jazzfestival in dieser Kontinuität zu den Top-Veranstaltungen in Deutschland zählt, ist für Dr. Andrea Hanke nicht zuletzt dem großen Kreis von Sponsoren und Förderern zu verdanken. „Sie halten in einer breiten und verlässlichen Trägerschaft dem Festival die Treue“, unterstreicht die Beigeordnete für Kultur. „Das ist ein Paradebeispiel für das lebendige Engagement für die Kultur in dieser Stadt.“

Der Vorverkauf startet am 15. November.



Picasso-Museum Münster zeigt Werke von Klimt, Schiele und Kokoschka

Drei großen öster­re­ichis­chen Kün­stlern wid­met das Kun­st­mu­seum Pablo Picasso Mün­ster derzeit eine Ausstel­lung: Bis zum 18. Jan­uar 2015 steht bei der Schau „Klimt, Schiele, Kokoschka — Die Ver­führung der Linie“ die zeich­ner­ische Auseinan­der­set­zung mit dem men­schlichen Kör­per im Fokus. His­torische Fotos wer­den mit rund 80 vielfach sinnlich-erotischen Kunst­werken kombiniert.

Angelehnt an die Son­der­ausstel­lung zeigt eine zweite Präsen­ta­tion, dass sich auch Pablo Picasso mit Akt­darstel­lun­gen beschäftigte. Die Schau „nAcKTE — Picas­sos Akte“ präsen­tiert par­al­lel auf der zweiten Etage des Muse­ums Werke aus dem Eigenbe­stand des Hauses.



Das nackte Leben: LWL-Museum für Kunst und Kultur zeigt Werke von Bacon, Freud und Hockney

Die erste Sonderausstellung im neuen LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster widmet sich vom 8. November 2014 bis 22. Februar 2015 der gegenständlichen Malerei in London von 1950 bis 80: Das nackte Leben. Bacon, Freud, Hockney und andere.

120 Arbeiten von 16 Künstlern des 20. Jahrhunderts sind in den neuen Sonderausstellungsräumen im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu sehen. Die Ausstellung vereint große Namen und weniger bekannte Künstler, denen eines gemeinsam ist: Sie malten gegenständlich in einer Zeit, in der die Abstraktion die große aktuelle Kunstströmung war, sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale bei der Vorstellung der Schau.

Die Schau zeigt das Schaffen der Künstler an den Londoner Kunsthochschulen bis hin zu späteren Werken, die heute noch die Kunst beeinflussen. Viele Arbeiten sind erstmals in Deutschland zu sehen, darunter auch einige Leihgaben aus Privatbesitz, die noch nie öffentlich präsentiert wurden.



"Der rennt wie Hennecke" - LWL-Industriemuseum erinnert 25 Jahre nach dem Mauerfall an die "Helden der Arbeit"

25 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das LWL-Industriemuseum an das Ende der DDR und den dortigen Kult um die "Helden der Arbeit". Von Sonntag (9.11.) bis zum 31. Mai 2015 präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe) eine Ausstellung über die Geschichte und Hintergründe der staatlichen Auszeichnung. Neben Orden und Urkunden werden Skulpturen, Propagandaplakate, Banner, Wimpel und Fotos gezeigt.

Die Schau spiegelt den Aufwand wider, den die Sowjetunion und die DDR unternahmen, um die Bevölkerung mit Hilfe von staatlichen Auszeichnungen für den Wettstreit mit dem Westen zu motivieren. "Die Staaten versuchten, Anschluss an den wirtschaftlichen Vorsprung des Westens zu gewinnen und die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Durch Leistung zum Fortschritt lautete die Devise", erklärte LWL-Museumsleiter Willi Kulke am Dienstag (4.11.) bei der Vorstellung der Ausstellung in Lage.



Paderborn prominent: Handys von Madonna, Beckenbauer und Co.

Dort­munder hat die weltweit größte Samm­lung von Mobil­tele­fo­nen berühmter Per­sön­lichkeiten zusammengestellt
Dick und klo­big sehen viele Exponate aus und den­noch haben sie einen gewis­sen Glanz: Das Heinz Nix­dorf Muse­ums­Fo­rum (HNF) in Pader­born zeigt vom 23. Okto­ber 2014 bis zum 1. März 2015 Handys promi­nen­ter Zeitgenossen, die fast alle mit den Unter­schriften der ehe­ma­li­gen Besitzer verse­hen sind. Darunter finden sich Tele­fone von Bill Clin­ton, Madonna, Clau­dia Schif­fer, Franz Beck­en­bauer, Muham­mad Ali, Michael Schu­macher, Hel­mut Kohl, Papst Benedikt XVI. und Roger Moore.

Von 1991 bis 2010 hat der Dort­munder Heinz Sänger die weltweit größte Samm­lung von Mobil­tele­fo­nen berühmter Per­sön­lichkeiten zusam­mengestellt, eine Auswahl von 65 Mobil­tele­fo­nen ist in Pader­born zu sehen.

In der Ausstel­lung wer­den auch kurze Videos zu sehen sein, in denen Olaf Sänger unter­halt­same Anek­doten über die teil­weise aben­teuer­lichen Samm­lererleb­nisse seines Vaters zum Besten gibt.
Inter­net: www.hnf.de/promialarm



Ausstellung auf Schloss Homburg zeigt Fürsten als Münzfälscher

Im Park lohnen Forsthaus, Mühle und Bäck­erei einen Besuch
Um adelige Geld­fälscher dreht sich eine Ausstel­lung im Ber­gis­chen Land: Auf Schloss Hom­burg in Nüm­brecht zeigt die Ausstel­lung „Fürsten und Falschmünzer“ wie etwa Graf Gus­tav zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein am Ende des 17. Jahrhun­dert seinen Geld­beu­tel ille­gal füllen wollte — und dabei ein großes Risiko eing­ing. Denn das unrecht­mäßige Prä­gen von Münzen oder die Ver­wen­dung von zu wenig Sil­ber galt als Münzfälscherei, die hart bestraft wurde. Vom 22. Okto­ber 2014 bis zum 31. Jan­uar 2015 sind nicht nur Münzen, Münzwaa­gen, Druck­grafiken und Orig­i­nalquellen rund um das Münzwe­sen der Graf­schaft Sayn-Wittgenstein zu sehen, die Ausstel­lung zeich­net zugle­ich die wirtschaft­spoli­tis­chen Prob­leme der Region nach den Wirren des Dreißigjähri­gen Krieges nach. Besucher erhal­ten eine Lupe, um die unter­schiedlichen Münz­bilder der Graf­schaft Sayn-Wittgenstein detail­liert in Augen­schein nehmen zu können.
Inter­net: www.schloss-homburg.de



Glockenhandwerk und Baukultur zum Ausprobieren: Die Türmerin von Mün­ster kommt zu Besuch

Die DASA Arbeitswelt– Ausstel­lung in Dort­mund läutet die Wei­h­nacht­szeit ein. Am 30. Novem­ber 2014, der erste Advent, eröffnet die Ausstel­lung „Heavy Metal“, bei der es nicht nur um schw­eres Met­all und harte Jungs, son­dern auch um Handw­erk und Beruf rund um die Glocke geht. Bis zum 15. März 2015 erfahren Besucher, wie Glocken entste­hen: vom Entwurf auf dem Holzbrett, über den tra­di­tion­sre­ichen Guss bis zu den unter­schiedlich­sten Arten ihrer Nutzung. An Mitmach-Stationen kön­nen Besucher Glöckchen häkeln oder sel­ber Schiller spie­len und sich von der berühmten „Glocke“ inspiri­eren lassen.
Inter­net: www.dasa-dortmund.de



Der Krieg in der Provinz: LWL-Industriemuseum präsentiert Tagebucheinträge von Schulrat Geise

Fast täglich hat der Lagenser Schulrat Fritz Geise während des Ersten Weltkriegs die Ereignisse in seiner Heimatstadt festgehalten. In vier Jahren entstanden zwei Kladden mit 300 beschriebenen Seiten, ergänzt um Fotos und andere Dokumente aus der Heimat und von der Front, die ihm ehemalige Schüler zuschickten. Eine Auswahl dieser Tagebucheinträge präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag (19.10.), unter dem Titel "Der Krieg in der Provinz" in seinem Ziegeleimuseum in Lage.

Die Ausstellung zeigt 30 Reproduktionen der Originalprotokolle. Sie sind zusammen mit Transkripten und historischer Einordnung vom 19. Oktober bis zum 31. März in der Villa Beermann zu sehen. Zur Eröffnung um 11 Uhr sind Gäste sind willkommen.



Eiszeitjäger verraten ihre Geheimnisse in Bonn

Neue Ausstel­lung „Eiszeitjäger – Leben im Paradies“ zeigt das Leben in Europa vor 15.000 Jahren
Vor 100 Jahren jubelte die Wis­senschaft über eine Sen­sa­tion: Im Bon­ner Stadt­teil Oberkas­sel wurde ein eiszeitliches Dop­pel­grab ent­deckt, mit den bis heute ältesten gefun­de­nen Überresten mod­erner Men­schen in Deutsch­land. Angesichts dieses Jubiläums zeigt das LVR-Landesmuseum Bonn ab dem 23. Okto­ber 2014 eine neue Ausstel­lung unter dem Titel „Eiszeitjäger – Leben im Paradies“.
Besucher erfahren hier nicht nur the­o­retisch, wie unsere Vor­fahren vor 15.000 Jahren jagten, sich klei­de­ten oder auch aßen. Mit­machange­bote wie Tast­sta­tio­nen, Steinzeit-Memory oder Speer­schleud­ern laden dazu ein, den All­tag der eiszeitlichen Men­schen selbst zu erleben.

Die Schau, die bis zum 28. Juni 2015 läuft, ist nach den neuesten wis­senschaftlichen Erken­nt­nis­sen zusam­mengestellt. Ein inter­na­tionales Team von Wis­senschaftlern ist seit 2008 damit beschäftigt, die 1914 ent­deck­ten Funde aus dem Dop­pel­grab mit den Meth­o­den des 21. Jahrhun­derts zu unter­suchen, um so noch mehr über das Leben der Eiszeitjäger zu erfahren. Das Museum ist dien­stags bis fre­itags sowie son­ntags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Sam­stags öffnet es von 13.00 bis 18.00 Uhr. Der Ein­tritt kostet für Erwach­sene acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Kinder und Jugendliche kom­men kosten­los hinein.



Kunst in Köln: Pop Art und Paul Klee

Lud­wig goes Pop, Paul Klee hat Beziehun­gen nach Fernost
Bunt, mit einem Hauch Fer­nost – so wird der Muse­umsherbst in Köln. Ab 2. Okto­ber 2014 wid­met sich das Museum Lud­wig der Pop Art. Paul Klee und seine Beziehung nach Asien steht ab 18. Okto­ber 2014 im Zen­trum einer Ausstel­lung im Museum für Ostasi­atis­che Kunst. Die Son­der­ausstel­lung „Lud­wig goes pop“ vere­int zum er­sten Mal mehr als 150 Werke aus der Samm­lung des Ehep­aares Peter und Irene Lud­wig, die über die ganze Welt ver­streut ist. Dazu gehören Arbeiten von Andy Warhol, Roy Licht­en­stein, Jasper Johns und Robert Rauschen­berg. Bis zum 11. Jan­uar 2015 sind die zen­tralen Werke der führen­den Pop-Protagonisten zu sehen, dabei wer­den die Werke aus der Köl­ner Samm­lung durch Exponate anderer Museen in Wien, Budapest, Koblenz, Basel, Aachen und Peking ergänzt. Vom 18. Okto­ber 2014 bis 1. Feb­ruar 2015 zeigt das Museum für Ostasi­atis­che Kunst die Schau „Vom Japon­is­mus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten“. Im Zen­trum steht erst­mals Klees Auseinan­der­set­zung mit der ostasi­atis­chen Kunst und Kul­tur. Klee war aber auch Dreh– und Angelpunkt für nach­fol­gende Kün­st­lerin­nen und Kün­stler in Japan. Am Werk von sieben japanis­chen Kün­stlern wird die Wirkungs­geschichte Klees im heuti­gen Japan aufgezeigt.
Inter­net: www.museum-ludwig.de | www.museenkoeln.de



Camille Pissarro: Impressionismus in Wuppertal

Von der Heydt Museum zeich­net seinen Lebensweg und die kün­st­lerische Entwick­lung nach.
„Vater des Impres­sion­is­mus“ ist der Maler Camille Pis­sarro oft genannt wor­den. Eine Ausstel­lung im Von der Heydt Museum Wup­per­tal nimmt diesen Beina­men als Titel und zeigt, wie Pis­sarro und Künstler-Kollegen wie Sis­ley, Monet, Renoir und Cézanne sich gegen­seitig beflügel­ten. Vom 14. Okto­ber 2014 bis 22. Feb­ruar 2015 zeigt die Überblicks-Schau rund 170 Werke dieser Epoche. Im Mit­telpunkt steht Pis­sarro und sein umfan­gre­iches Werk, von dem allein 64 kost­bare Gemälde und 61 Grafiken zu sehen sind. Die Ausstel­lung zeich­net seinen Lebensweg und die kün­st­lerische Entwick­lung nach, in der er sich immer wieder neu ori­en­tierte. Da auch seine Maler-Freunde sehr exper­i­men­tier­freudig waren, stellt das Von der Heydt Museum ihre Bilder denen Pis­sar­ros gegenüber, um das Geflecht der Beziehun­gen zwis­chen den ver­schiede­nen Kün­stlern und Grup­pierun­gen sicht­bar zu machen. So sind auch Werke von Courbet, Cézanne, Manet, Monet, Gau­guin, van Gogh und anderen Kün­stlern dieser Epoche zu sehen.



Dinosaurier in Münster

Die Dinosaurier kehren zurück ins LWL-Naturkundemuseum in Münster. Die neue Dauerausstellung Dinosaurier - Die Urzeit lebt! präsentiert neue Modelle der Urzeittiere und informiert Kinder und Erwachsene über aktuelle Forschungsergebnisse der faszinierenden Spezies und das "Saurierland Westfalen".
LWL-Naturkundemuseum Münster



Toulouse-Lautrec-Ausstellung

Zum fün­fjähri­gen Beste­hen des Emil-Schumacher-Museums in Hagen zeigt das Haus eine umfan­gre­iche Werkschau des franzö­sis­chen Malers und Graphik­ers Henri de Toulouse-Lautrec. Vom 31. August 2014 bis 25. Jan­uar 2015 bietet die Ausstel­lung „Toulouse-Lautrec — Der Meis­ter der Linie in Hagen“ einen Überblick über das druck­graphis­che Gesamtwerk eines der bedeu­tend­sten Kün­stler der Belle Epoque. Er rev­o­lu­tion­ierte das Wer­be­plakat und die Tech­nik der Lithographie.

Mit der Schau im Jahr des 150. Geburt­stages von Henri de Toulouse-Lautrec erin­nert das Schumacher-Museum auch daran, dass Hagen der erste Ort in Deutsch­land war, an dem eine Muse­um­sausstel­lung des Kün­stlers zu sehen war. Hier wurde 1902 das Folk­wang Museum gegrün­det, dessen Jugendstil-Interieur von Henry van de Velden noch heute besichtigt wer­den kann. Gemein­sam mit dem direkt angren­zen­den Osthaus Museum bildet das Emil Schu­macher Museum das Kun­stquartier Hagen.
Infos: www.esmh.de



Lehmbruck Museum feiert 50. Geburtstag

Zum 50. Geburtstag des Duisburger Lehmbruck Museums zeigt das Ausstellungshaus seine Eröffnungsschau von 1964: Vom 14. Juni 2014 bis 18. Januar 2015 ist die Rekonstruktion der ersten Ausstellung zu sehen. Die präsentierten Werke sind Highlights der Sammlung und zugleich bedeutende Beispiele des Surrealismus, des Expressionismus, der konstruktivistischen Skulptur und der Klassischen Moderne. Sie stammen von Künstlern wie Hans Arp, Alexander Calder, Max Ernst, Alberto Giacometti, Pablo Picasso, Auguste Rodin und David Smith. Ausgestellt sind die Werke im frisch sanierten Lehmbruck-Trakt, der ein Jahr lang wegen Renovierungsarbeiten gesperrt war und zum Jubiläum wiedereröffnet wird.



Kunst und Küche in Bergisch Gladbach

Nordrhein-Westfalen ist ein Paradies für Gourmets: Insgesamt 45 Sterne funkeln über 37 Restaurants, das ist deutschlandweit einmalig. Allein zwei exquisite Köche stehen in Bergisch Gladbach am Herd: Im Gourmetrestaurant Vendôme im Schloss Bensberg verwöhnt Drei-Sterne-Koch Joachim Wissler seine Gäste, im Restaurant auf Schloss Lerbach serviert Nils Henkel nur das Beste.

Die Schnittpunkte von Kunst und Küche stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die das Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach plant. Unter der Überschrift „Topf und Deckel – Kunst und Küche“ werden vom 24. Oktober 2014 bis 8. März 2015 Facetten des Kochens aus dem Blickwinkel der Kunst betrachtet. Zu sehen sind Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Installationen sowie Exponate aus dem Küchen-Designbereich, etwa ein „Küchenbaum“ oder die mobile Kochstation „Instant Cooking“.

Zum Begleitprogramm gehören Kochseminare mit Arpad Dobriban und Dieter Fröhlich („Morphologie des Knödels“), kulturwissenschaftliche Vorträge, Lesungen und Kinofilme. Ein Schirmherr der Ausstellung ist Nils Henkel, der zugleich Genussbotschafter für NRW ist.
Internet: www.villa-zanders.de



Unterirdische Regierungsbunker in Kall öffnen für Besucher

Während des Kalten Kriegs herrschte höchste Geheimhaltungsstufe, heute steht der frühere Atombunker der nordrhein-westfälischen Landesregierung in Kall Besuchern offen. Jeden Samstag werden ab 16.00 Uhr zweistündigen Führungen durch den unterirdischen Zufluchtsort angeboten. Besucher erfahren dabei, dass der Ort der Regierung als Ausweichsitz diente. In den 100 Räumen innerhalb der drei Meter dicken Stahlbetonmauern ist daher auch alles zu finden, was nötig war, um von der Außenwelt unabhängig zu sein – technische Einrichtungen wie Funkanlagen, Notstromversorg und Rundfunkstudio ebenso wie Arbeits-, Aufenthalts- und Schlafräume.

Samstags, 16.00 Uhr | Eintritt: Erwachsene 10 Euro | Kinder bis 14 Jahre: 5 Euro | Eine Anmeldung vorab ist erforderlich | Für Gruppen werden nach Absprache auch Termine an anderen Wochentagen vereinbart. Da die Temperatur im Bunker bei gerade einmal sieben Grad liegt, werden dicke Kleidung und feste Schuhe empfohlen
Mehr Infos unter www.ausweichsitz-nrw.de



„Zeitreise — Vom Urk­nall zum Men­schen“

Eine neue Show im Plan­e­tar­ium Mün­ster nimmt Besucher mit auf eine große Expe­di­tion: Unter der Überschrift „Zeitreise — Vom Urk­nall zum Men­schen“ ver­folgt sie die Spur der Evo­lu­tion im All und auf der Erde. Ab 1. August 2014 wird das im Museum für Naturkunde unterge­brachte Plan­e­tar­ium des Land­schaftsver­ban­des Westfalen-Lippe zur Zeit­mas­chine. Dann kön­nen Besucher ab neun Jahren erleben, wie die Milch­straße, die Sonne und die Erde ent­standen oder wie sich das Leben entwick­elte. Stern­ex­plo­sio­nen und Ein­schläge von Kome­ten auf der Erde sind ebenso Teil der 48-minütigen Geschichte wie Dinosaurier und andere Wesen der Urzeit.

Die Show bein­hal­tet neueste wis­senschaftliche Erken­nt­nisse zur Entwick­lung und Evo­lu­tion des Son­nen­sys­tems und der Erde. Eigens kom­ponierte Musik und speziell angepasste Ton-Effekte kom­men ebenso zum Ein­satz wie com­put­er­gener­ierte 360-Grad-Filme. Rund zwei Jahr haben die Vorar­beiten für diese Show gedauert, die in Mün­ster pro­duziert und in Koop­er­a­tion mit den Plan­e­tarien Bochum, Augs­burg, Berlin, Jena, Kiel, Mannheim, Nürn­berg, Osnabrück und Wolfs­burg hergestellt wurde.



Brueghel-Bilder in Paderborn: Werke einer Malerdynastie

Das vielfältige Schaf­fen der Brueghel-Familie sowie der wichtig­sten Kün­stler in ihrem Umkreis steht im Mit­telpunkt einer Ausstel­lung in Pader­born. Vom 21. Feb­ruar bis 21. Juni 2015 führt sie mit weit über 100 Gemälden, Zeich­nun­gen und Druck­graphiken durch vier Gen­er­a­tio­nen des Wirkens der flämis­chen Maler­dy­nas­tie. Ausstel­lung­sort ist die Städtis­che Galerie in der Rei­thalle am Schloss Neuhaus.

Das the­ma­tis­che Spek­trum der Schau ist breit gefächert: Von den „Sieben Tod­sün­den“ des Hierony­mus Bosch, dem großen Vor­bild des Pieter Bruegel d. Ä., über Flus­sland­schaften und Gen­reszenen von Vater und Sohn Pieter, Alle­gorien und Sinnbilder, mythol­o­gis­che und christliche Darstel­lun­gen, Früchte– und Blu­men­stil­lleben bis zu den sub­tilen Zeich­nun­gen von Dör­fern, Städten und Häfen.



Caritas: Diözesanmuseum Paderborn zeigt Kunst zum Thema Nächstenliebe

Von den Gemälden Raffaels bis zur Videokunst Bill Violas: Die Ausstellung "Caritas: Nächstenliebe von den frühen Christen bis zur Gegenwart" zeigt vom 23. Juli bis 13. Dezember 2015 im Diözesanmuseum Paderborn künstlerische Positionen zur christlichen Barmherzigkeit.
Die Ausstellungsstücke stammen von Leihgebern weltweit; darunter sind die vatikanischen Museen, die British Library und das Metropolitan Museum in New York. So ist unter anderem die älteste erhaltene Handschrift des neutestamentlichen Hohen Liedes der Liebe (1 Korinther 13) in Paderborn zu sehen. Die Schau fällt in das Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen des Caritasverbandes für das Erzbistum. So dokumentiert sie auch die Tradition und Entwicklung des Wohlfahrtsverbandes.
Weitere Informationen: http://www.caritas-paderborn.de/41852.asp?id=43709&page=1&area=dicvpad



(Alle Angaben ohne Gewähr)
Quelle: NRW-Tournews, Westfalen Heute, idr-News