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Was ist los in NRW? Tipps und Termine.

Nicht nur im Ruhrgebiet brodelt es – auch im gesamten Bundesland Nordrhein-Wesfalen gibt es viele sehenswerte Events, Ausstellungen, Stadtfeste oder Premieren, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten! Wir haben für Sie, liebe Leser, hier die interessantesten Veranstaltungen zusammengestellt.


Was ist los in NRW? Tipps und Termine.Die Bandbreite an kulturellen Veranstaltungen, spannenden Ausstellungen, tollen Freizeitmöglichkeiten in NRW ist riesengroß. Daher haben wir hier in dieser Terminübersicht für Sie die großen und kleinen Events in NRW zusammengestellt. Nordrhein-Westfalen ist mit 17,8 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Bundesland in der Bundesrepublik. Gleichzeitig ist NRW eine der kulturell vielfältigsten Landschaften. Entdecken Sie NRW! Wir wünschen viel Vergnügen!

Bitte beachten Sie auch unsere Rubrik "Längerwährende Angebote" am Ende dieses Artikels!

Weitere Events und Termine im Ruhrgebiet finden Sie auch in den folgenden Artikeln:

DEZEMBER

Weihnachtliche Führungen bei Kerzenlicht und weihnachtlicher Musik

1984 wanderten erstmals 200 Besucher aus Iserlohn und Umgebung durch die romantisch mit Kerzen beleuchtete Dechenhöhle in Iserlohn und lauschten in den größeren Hallen Musikanten, die weihnachtliche Melodien und bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen vortrugen. 2014 findet diese Veranstaltung zum 31. Mal statt.

Für viele Besucher ist es schon feste Tradition geworden, zu Weihnachten die auch im Winter 10 Grad warme Unterwelt aufzusuchen und zum Abschluß; in der Kapellengrotte vor dem "Heilige Familie" genannten Tropfsteingebilde "Oh du fröhliche, ..." anzustimmen. Manchen ersetzt die Höhlenweihnacht mittlerweile sogar den weihnachtlichen Kirchenbesuch. Die Kinder dürfen selbstverständlich ihre St. Martinslaternen (elektr. Beleuchtung !) mitbringen.

Termine
Sonntag 14.12.2014 3. Advent 13.30 - 16.00 Uhr
Sonntag 21.12.2014 4. Advent 13.30 - 16.00 Uhr
Mittwoch 24.12.2014 Heilig Abend 11.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag 25.12.2014 1. Feiertag 13.30 - 16.00 Uhr
Freitag 26.12.2014 2. Feiertag 13.30 - 16.00 Uhr

Preise:
Erwachsene: 8,00 €, Kinder (3-14 Jahre): 5,50 €
Gruppenpreise (ab 20 Personen): Erwachsene: 7,00 €, Kinder (3-14 Jahre): 5,00 €

Einlaß: alle 10 Minuten, Dauer der Führung ca. 50 Minuten
Karten an der Tageskasse oder im Vorverkauf.
Karten im Vorverkauf ab dem 17.11.2014 unter Tel.: 02374/71421 und Samstags und Sonntags von 10.00-16.00 Uhr an der Höhlenkasse. Kartenzahlung ist leider nicht möglich!



Führung durch die Sonderausstellung „Textil.Bild.Kunst. Das textile Wandbild nach 1945“

Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund, Hansastraße 3, findet am Sonntag, 28. Dezember, 13.30 bis 15 Uhr, eine Führung durch die Sonderausstellung „Textil.Bild.Kunst. Das textile Wandbild nach 1945“ statt.

Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Herstellung dieser Tapisserien in der von Irma Goecke (1895-1976) begründeten Nürnberger Gobelin-Manufaktur samt ihren vielfältigen Bezügen zu Dortmund.Darüber hinaus versteht sich die Ausstellung als Beitrag zur Einbindung der textilen Kunst in die allgemeine Kunstentwicklung der Zeit. Das für die Wand bestimmte Bild als Artefakt und die Auseinandersetzung mit der Bildkunst nach 1945 bis in die 1970er Jahre stehen im Mittelpunkt.

Die Teilnahme kostet drei Euro zzgl. Eintritt in Höhe von sechs Euro, ermäßigt drei Euro, Besucher/-innen unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Hansastraße 3
44137 Dortmund :
(0231) 50-25522, mkk@stadtdo.de

JANUAR

25. Internationales Jazzfestival Münster

Jazz-Heroen, Rising-Stars der jungen Generation, musikalische Überflieger, Jazzer mit westfälischem Bezug - das vom städtischen Kulturamt ausgerichtete 25. Internationale Jazzfestival Münster verspricht vom 9. bis 11. Januar aktuellen Jazz in ästhetischer Vielfalt und musikalischer Klangfülle. Zugleich erweist es bei diesem besonderen Jubiläum Musikern der ersten Festivalstunde vom Sommer 1979 Reverenz.

Und Fritz Schmücker, seit 30 Jahren als künstlerischer Leiter in der Verantwortung für die Jazzbiennale, bleibt auch 2015 seiner programmatischen Handschrift treu: Er setzt auf das „Who is Who“ des unbekannten Jazz und auf vertraute Namen, er setzt auf den Flirt mit Kontrasten und Brüchen und damit auf die charakteristische Mischung, die dem Festival seinen unverwechselbaren Ruf eingebracht hat. Gut die Hälfte aller Konzerte mit Musikerinnen und Musikern aus 15 Ländern feiern im Theater Münster ihre Deutschland-Premiere.

Dass Münsters Jazzfestival in dieser Kontinuität zu den Top-Veranstaltungen in Deutschland zählt, ist für Dr. Andrea Hanke nicht zuletzt dem großen Kreis von Sponsoren und Förderern zu verdanken. „Sie halten in einer breiten und verlässlichen Trägerschaft dem Festival die Treue“, unterstreicht die Beigeordnete für Kultur. „Das ist ein Paradebeispiel für das lebendige Engagement für die Kultur in dieser Stadt.“
Der Vorverkauf startet am 15. November.



Im Nationalpark Eifel die Sterne sehen

Im Som­mer war der Nation­al­park Eifel zum ersten Ster­nen­park in Deutsch­land gekürt wor­den, ab kom­men­dem Jahr kön­nen Besucher auf neuen Ster­nen­wan­derun­gen erst­mals das beson­dere Funkeln mit fachkundi­ger Begleitung erleben. Am 16. und 17. Jan­uar 2015 finden die ersten Touren statt.

An ins­ge­samt 14 Ter­mi­nen nimmt ein Köl­ner Astronom Besucher über das Jahr verteilt mit auf eine Tour durch die Dunkel­heit des Nation­al­parks, in der deut­lich mehr Sterne zu sehen sind als ander­swo. So lässt sich etwa die Milch­straße mit bloßen Augen erken­nen, das ist eine Sel­tenheit in Deutsch­land. Zum „Jahr des Lichts“ weist der Experte auf beson­dere Naturschaus­piele am Nachthim­mel hin. Zu Ereignis­sen wie einer Son­nen­fin­ster­nis im März oder einer totalen Mondfin­ster­nis im Sep­tem­ber sind Extra-Angebote geplant.



Bogenbau nach klassischen Vorbildern

In der Reihe der beliebten Bogenbauseminare des Neanderthal Museums in Mettmann steht gleich zu Beginn des neuen Jahres wieder ein Wochenendworkshops auf dem Programm: Am 17./18. Januar und 7./8. Februar (jeweils 9 bis 18 Uhr) haben Interessierte (ab 16 Jahren bzw. 14 Jahren mit Begleitperson) die Wahl zwischen sechs verschiedenen Bogentypen: Gebaut werden kann etwa ein Wikingerbogen (nach einem Fund aus Haithabu, 10. Jahrhundert) samt Pfeilen mit für die Zeit typischen Knochenspitzen oder ein mittelalterlicher Langbogen inklusive Hornenden, selbst gedrehter Bogensehne sowie zwei Pfeilen mit Befiederung und Geweihspitzen.

Aus dem Nydammoor (Dänemark) stammt das Vorbild (4./5. Jahrhundert) für den schlanken Nydambogen mit einer achteckig facettierten Spitze aus Geweih. Entscheiden kann man sich auch für einen alamannischen Langbogen (nach einem Fund aus dem 6. Jahrhundert aus Süddeutschland), einen Steinzeitbogen (Holmegaard-Typ, ca. 8.000 v. Chr.) oder für einen Sudbury-Indianerbogen (Nordamerika, 17. Jahrhundert) jeweils inklusive zweier Pfeile mit Befiederung und Geweihspitzen. Die Teilnahme an den Workshops kostet zwischen 190 und 210 Euro (abhängig vom Bogentyp).

MAI

Europas größtes Schlagzeugfestival in Paderborn

Das siebte Drums´n´Percussion-Festival findet vom 22. bis 25. Mai 2015 im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum statt. Bei Europas größtem Schlagzeugfestival werden einige der weltweit besten Schlagwerker und Percussionisten erwartet.

Ein Konzert und einen Workshop wird Ndugu Chancler geben. Der amerikanische Jazzschlagzeuger und Musikproduzent ist durch Aufnahmen für die Michal-Jackson-Alben "Thriller", "Bad" und "Billy Jean" bekannt geworden. Außerdem zu Gast in Paderborn ist der marokkanische Percussionist Rhani Krija, der seit vielen Jahren mit Sting unterwegs ist. Er spielt beim Eröffnungskonzert mit Hakim Ludin (Konstantin Wecker) und Martin Vendonk (Santana).

Veranstalter des Festivals sind der Verein Drums and Percussion Paderborn e. V. und das Heinz Nixdorf MuseumsForum. Der Vorverkauf begann am 19. November 2014.

LÄNGERWÄHRENDE ANGEBOTE

Bundeskunsthalle Bonn widmet sich Michelangelo und seiner Wirkung

Rubens, Rodin, Cézanne oder Struth: Vom 6. Februar bis 25. Mai 2015 beleuchtet die Bonner Bundeskunsthalle die Wirkung von Michelangelos Arbeiten über fünf Jahrhunderte.



Herlinde Koelbl in Oberhausen: Spuren der Macht und andere Bilder

Die Lud­wig­ga­lerie Schloss Ober­hausen gibt Besuch­ern einen Überblick über das Werk von Her­linde Koelbl, einer der wichtig­sten deutschen Fotografinnen. Vom 25. Jan­uar bis 3. Mai 2015 vere­int die Ausstel­lung „Das deutsche Wohnz­im­mer, Spuren der Macht, Haare und andere men­schliche Dinge — Fotografien von 1980 bis heute“ Werke aus allen wichti­gen Schaf­fen­sphasen. Zu sehen sind Arbeiten zu den The­men Kinder, USA, Feiern/Feine Leute, Jüdis­che Porträts, Sex­u­al­ität, Beziehun­gen, Behausun­gen, Schein und Sein, Schrift­steller, Uni­for­men oder ihrer zum Klas­siker gewor­de­nen Langzeit­studie Spuren der Macht.

1991 begann sie diese zunächst auf acht Jahre angelegte Studie, suchte sich fün­fzehn Poli­tik­erin­nen und Poli­tiker sowie Vor­standsvor­sitzende und beobachtete bei ihrem jährlichen Besuch, wie Amt und Ver­ant­wor­tung, öffentliche Aufmerk­samkeit und Erfol­gs­druck die Men­schen verän­derte. Ihre Bilder zu Joschka Fis­cher, Ger­hard Schröder und ins­beson­dere zu Angela Merkel haben für viel Aufmerk­samkeit gesorgt.



Klangbilder - Visuelle Spielarten des Jazz: Ausstellung und Konzertreihe zur Jubiläumsausgabe des Festivals

Münster (SMS) Energiegeladene Saxophon-Soli, überschäumende Spielfreude am Bass oder intime, magische Momente am Piano - die Ausstellung „Klangbilder“ bringt Impressionen aus der Geschichte des Internationalen Jazzfestivals Münster in die Stadthausgalerie. Vom 7. Januar bis zum 8. Februar 2015 laden die Aufnahmen des Fotografen Ansgar Bolle zu einer Entdeckungsreise durch seine visuellen Spielarten des Jazz ein.

Die Fotoausstellung wird flankiert von einer vierteiligen Konzertreihe mit `Hot Spots` auf Jazz-Musikern dieser Stadt. Der Münsteraner Jan Klare, seit den 1980er Jahren international als Saxofonist und Komponist unterwegs, wird das Konzertprogramm mit Auftritten verschiedener Protagonisten der lokalen Szene kuratieren. Auch Klare selbst ist dabei vertreten, als Solist und mit seiner Band „The Dorf“.





Kunst im öffentlichen Raum: Ausstellung würdigt Münsteraner Fotografin Barbara Klemm

Die Fotografin Barbara Klemm zählt zu den bekanntesten Chronistinnen jüngster deutscher Vergangenheit. Als Redaktionsfotografin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung porträtierte sie prominente Persönlichkeiten und prägte die Fotografie in Deutschland seit 1960.

Zum 75. Geburtstag der gebürtigen Münsteranerin präsentiert das Stadtmuseum Münster von Samstag, 6. Dezember 2014, bis zum 25. Januar 2015 ausgewählte Fotoarbeiten Klemms. Die Ausstellung "Barbara Klemm Fotografien: Kunst im öffentlichen Raum" zeigt unter anderem eine Aufnahme der Arbeit von Eduardo Chilliada "Toleranz durch Dialog" auf dem Platz des Westfälischen Friedens.



„Seitensprünge“: rock‘n’popmuseum Gronau präsentiert Werke malender Musiker

Zahlreiche Musiker wie Michael Jackson, Jimi Hendrix oder Phil Collins waren und sind auch als bildende Künstler aktiv. Das rock‘n‘popmuseum Gronau präsentiert vom 13. Dezember 2014 bis Mitte Februar 2015 ihre Bilder in einer Ausstellung: „Seitensprünge - Malende Musiker“.

Die Schau zeigt rund 30 Werke unterschiedlicher Stilrichtungen. Unter den Künstlern sind berühmte Musiker wie Paul McCartney, Slash und John Lennon vertreten. Die Bilder stammen aus der Sammlung des Gronauer Memorabilienhändlers Ralf Zurloh.
Weitere Informationen: http://rock-popmuseum.com/de/ausstellungen/68-seitenspruenge



JOEL MEYEROWITZ RETROSPECTIVE

Die JOEL MEYEROWITZ RETROSPECTIVE im NRW-Forum Düsseldorf zeigt erstmals in Deutschland das gesamte künstlerische Spektrum der US-amerikanischen Fotolegende. Die Premiere entwickelt sich zum Besuchermagneten: In den ersten elf Wochen sahen bereits über 18.500 Kunstinteressierte die Ausstellung mit über 260 Arbeiten aller Werkgruppen aus mehr als 50 Jahren Schaffenszeit.

Noch bis zum 11. Januar 2015 ist die einmalige Ausstellung von einem der wichtigsten Vertreter der „New Color Photography“ sehen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26. Dezember öffnet das NRW-Forum Düsseldorf von 11 bis 20 Uhr seine Türen. Und wer in das neue Jahr mit Fotokunst von Meyerowitz starten möchte, kann diese bereits am Neujahrstag, dem 1. Januar genießen – ebenfalls von 11 bis 20 Uhr. Natürlich hat das Ausstellungshaus am Ehrenhof 2 ansonsten wie gewohnt von Dienstags bis Sonntags von 11 bis 20 Uhr sowie Freitags bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro und ermäßigt 3,50 Euro.

27.09.2014 bis 11.01.2015
NRW-Forum Düsseldorf
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
www.nrw-forum.de



Abhören unter Freunden: Universität Münster zeigt Karikaturen zur NSA-Affäre

Das Haus der Niederlande an der Universität Münster zeigt ab Mittwoch, 12. November 2014, eine Ausstellung mit Karikaturen zur NSA-Affäre. Unter dem Titel "Abhören unter Freunden - das geht gar nicht" präsentieren Karikaturisten aus den Niederlanden zahlreiche Zeichnungen rund um die Enthüllungen von Edward Snowden.

Die Werke wurden vom Amsterdamer "Persmuseum" zusammengestellt und als Wanderausstellung konzipiert. Gezeigt werden sie in Münster im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des Zentrums für Niederlande-Studien bis Januar 2015.



Phänomen Moondog: Ausstellung zu Recklinghäuser Straßenmusiker und Komponist

Louis Thomas Hardin (1916 - 1999), besser bekannt als Moondog, gilt als einer der kreativsten und exzentrischsten Komponisten, Künstler und Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Fast 25 Jahre lebte der gebürtige Amerikaner als Straßenmusiker in Oer-Erkenschwick und Recklinghausen. Der früh erblindete Autodidakt mit dem Wikingerhelm trat unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik auf und ist in Münster begraben.

Die Ausstellung "Moondogs Candor" im Ausstellungsraum Glasmoog der Kunsthochschule für Medien in Köln zeigt bis zum 20. Dezember 2014 eine Hommage an Moondog und eine Erkundung seines Werks.



Picasso-Museum Münster zeigt Werke von Klimt, Schiele und Kokoschka

Drei großen öster­re­ichis­chen Kün­stlern wid­met das Kun­st­mu­seum Pablo Picasso Mün­ster derzeit eine Ausstel­lung: Bis zum 18. Jan­uar 2015 steht bei der Schau „Klimt, Schiele, Kokoschka — Die Ver­führung der Linie“ die zeich­ner­ische Auseinan­der­set­zung mit dem men­schlichen Kör­per im Fokus. His­torische Fotos wer­den mit rund 80 vielfach sinnlich-erotischen Kunst­werken kombiniert.

Angelehnt an die Son­der­ausstel­lung zeigt eine zweite Präsen­ta­tion, dass sich auch Pablo Picasso mit Akt­darstel­lun­gen beschäftigte. Die Schau „nAcKTE — Picas­sos Akte“ präsen­tiert par­al­lel auf der zweiten Etage des Muse­ums Werke aus dem Eigenbe­stand des Hauses.



Das nackte Leben: LWL-Museum für Kunst und Kultur zeigt Werke von Bacon, Freud und Hockney

Die erste Sonderausstellung im neuen LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster widmet sich vom 8. November 2014 bis 22. Februar 2015 der gegenständlichen Malerei in London von 1950 bis 80: Das nackte Leben. Bacon, Freud, Hockney und andere.

120 Arbeiten von 16 Künstlern des 20. Jahrhunderts sind in den neuen Sonderausstellungsräumen im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu sehen. Die Ausstellung vereint große Namen und weniger bekannte Künstler, denen eines gemeinsam ist: Sie malten gegenständlich in einer Zeit, in der die Abstraktion die große aktuelle Kunstströmung war, sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale bei der Vorstellung der Schau.

Die Schau zeigt das Schaffen der Künstler an den Londoner Kunsthochschulen bis hin zu späteren Werken, die heute noch die Kunst beeinflussen. Viele Arbeiten sind erstmals in Deutschland zu sehen, darunter auch einige Leihgaben aus Privatbesitz, die noch nie öffentlich präsentiert wurden.



"Der rennt wie Hennecke" - LWL-Industriemuseum erinnert 25 Jahre nach dem Mauerfall an die "Helden der Arbeit"

25 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das LWL-Industriemuseum an das Ende der DDR und den dortigen Kult um die "Helden der Arbeit". Von Sonntag (9.11.) bis zum 31. Mai 2015 präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe) eine Ausstellung über die Geschichte und Hintergründe der staatlichen Auszeichnung. Neben Orden und Urkunden werden Skulpturen, Propagandaplakate, Banner, Wimpel und Fotos gezeigt.

Die Schau spiegelt den Aufwand wider, den die Sowjetunion und die DDR unternahmen, um die Bevölkerung mit Hilfe von staatlichen Auszeichnungen für den Wettstreit mit dem Westen zu motivieren. "Die Staaten versuchten, Anschluss an den wirtschaftlichen Vorsprung des Westens zu gewinnen und die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Durch Leistung zum Fortschritt lautete die Devise", erklärte LWL-Museumsleiter Willi Kulke am Dienstag (4.11.) bei der Vorstellung der Ausstellung in Lage.



Paderborn prominent: Handys von Madonna, Beckenbauer und Co.

Dort­munder hat die weltweit größte Samm­lung von Mobil­tele­fo­nen berühmter Per­sön­lichkeiten zusammengestellt
Dick und klo­big sehen viele Exponate aus und den­noch haben sie einen gewis­sen Glanz: Das Heinz Nix­dorf Muse­ums­Fo­rum (HNF) in Pader­born zeigt vom 23. Okto­ber 2014 bis zum 1. März 2015 Handys promi­nen­ter Zeitgenossen, die fast alle mit den Unter­schriften der ehe­ma­li­gen Besitzer verse­hen sind. Darunter finden sich Tele­fone von Bill Clin­ton, Madonna, Clau­dia Schif­fer, Franz Beck­en­bauer, Muham­mad Ali, Michael Schu­macher, Hel­mut Kohl, Papst Benedikt XVI. und Roger Moore.

Von 1991 bis 2010 hat der Dort­munder Heinz Sänger die weltweit größte Samm­lung von Mobil­tele­fo­nen berühmter Per­sön­lichkeiten zusam­mengestellt, eine Auswahl von 65 Mobil­tele­fo­nen ist in Pader­born zu sehen.

In der Ausstel­lung wer­den auch kurze Videos zu sehen sein, in denen Olaf Sänger unter­halt­same Anek­doten über die teil­weise aben­teuer­lichen Samm­lererleb­nisse seines Vaters zum Besten gibt.
Inter­net: www.hnf.de/promialarm



Ausstellung auf Schloss Homburg zeigt Fürsten als Münzfälscher

Im Park lohnen Forsthaus, Mühle und Bäck­erei einen Besuch
Um adelige Geld­fälscher dreht sich eine Ausstel­lung im Ber­gis­chen Land: Auf Schloss Hom­burg in Nüm­brecht zeigt die Ausstel­lung „Fürsten und Falschmünzer“ wie etwa Graf Gus­tav zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein am Ende des 17. Jahrhun­dert seinen Geld­beu­tel ille­gal füllen wollte — und dabei ein großes Risiko eing­ing. Denn das unrecht­mäßige Prä­gen von Münzen oder die Ver­wen­dung von zu wenig Sil­ber galt als Münzfälscherei, die hart bestraft wurde. Vom 22. Okto­ber 2014 bis zum 31. Jan­uar 2015 sind nicht nur Münzen, Münzwaa­gen, Druck­grafiken und Orig­i­nalquellen rund um das Münzwe­sen der Graf­schaft Sayn-Wittgenstein zu sehen, die Ausstel­lung zeich­net zugle­ich die wirtschaft­spoli­tis­chen Prob­leme der Region nach den Wirren des Dreißigjähri­gen Krieges nach. Besucher erhal­ten eine Lupe, um die unter­schiedlichen Münz­bilder der Graf­schaft Sayn-Wittgenstein detail­liert in Augen­schein nehmen zu können.
Inter­net: www.schloss-homburg.de



Glockenhandwerk und Baukultur zum Ausprobieren: Die Türmerin von Mün­ster kommt zu Besuch

Die DASA Arbeitswelt– Ausstel­lung in Dort­mund läutet die Wei­h­nacht­szeit ein. Am 30. Novem­ber 2014, der erste Advent, eröffnet die Ausstel­lung „Heavy Metal“, bei der es nicht nur um schw­eres Met­all und harte Jungs, son­dern auch um Handw­erk und Beruf rund um die Glocke geht. Bis zum 15. März 2015 erfahren Besucher, wie Glocken entste­hen: vom Entwurf auf dem Holzbrett, über den tra­di­tion­sre­ichen Guss bis zu den unter­schiedlich­sten Arten ihrer Nutzung. An Mitmach-Stationen kön­nen Besucher Glöckchen häkeln oder sel­ber Schiller spie­len und sich von der berühmten „Glocke“ inspiri­eren lassen.
Inter­net: www.dasa-dortmund.de



Der Krieg in der Provinz: LWL-Industriemuseum präsentiert Tagebucheinträge von Schulrat Geise

Fast täglich hat der Lagenser Schulrat Fritz Geise während des Ersten Weltkriegs die Ereignisse in seiner Heimatstadt festgehalten. In vier Jahren entstanden zwei Kladden mit 300 beschriebenen Seiten, ergänzt um Fotos und andere Dokumente aus der Heimat und von der Front, die ihm ehemalige Schüler zuschickten. Eine Auswahl dieser Tagebucheinträge präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag (19.10.), unter dem Titel "Der Krieg in der Provinz" in seinem Ziegeleimuseum in Lage.

Die Ausstellung zeigt 30 Reproduktionen der Originalprotokolle. Sie sind zusammen mit Transkripten und historischer Einordnung vom 19. Oktober bis zum 31. März in der Villa Beermann zu sehen. Zur Eröffnung um 11 Uhr sind Gäste sind willkommen.



Eiszeitjäger verraten ihre Geheimnisse in Bonn

Neue Ausstel­lung „Eiszeitjäger – Leben im Paradies“ zeigt das Leben in Europa vor 15.000 Jahren
Vor 100 Jahren jubelte die Wis­senschaft über eine Sen­sa­tion: Im Bon­ner Stadt­teil Oberkas­sel wurde ein eiszeitliches Dop­pel­grab ent­deckt, mit den bis heute ältesten gefun­de­nen Überresten mod­erner Men­schen in Deutsch­land. Angesichts dieses Jubiläums zeigt das LVR-Landesmuseum Bonn ab dem 23. Okto­ber 2014 eine neue Ausstel­lung unter dem Titel „Eiszeitjäger – Leben im Paradies“.
Besucher erfahren hier nicht nur the­o­retisch, wie unsere Vor­fahren vor 15.000 Jahren jagten, sich klei­de­ten oder auch aßen. Mit­machange­bote wie Tast­sta­tio­nen, Steinzeit-Memory oder Speer­schleud­ern laden dazu ein, den All­tag der eiszeitlichen Men­schen selbst zu erleben.

Die Schau, die bis zum 28. Juni 2015 läuft, ist nach den neuesten wis­senschaftlichen Erken­nt­nis­sen zusam­mengestellt. Ein inter­na­tionales Team von Wis­senschaftlern ist seit 2008 damit beschäftigt, die 1914 ent­deck­ten Funde aus dem Dop­pel­grab mit den Meth­o­den des 21. Jahrhun­derts zu unter­suchen, um so noch mehr über das Leben der Eiszeitjäger zu erfahren. Das Museum ist dien­stags bis fre­itags sowie son­ntags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Sam­stags öffnet es von 13.00 bis 18.00 Uhr. Der Ein­tritt kostet für Erwach­sene acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Kinder und Jugendliche kom­men kosten­los hinein.



Kunst in Köln: Pop Art und Paul Klee

Lud­wig goes Pop, Paul Klee hat Beziehun­gen nach Fernost
Bunt, mit einem Hauch Fer­nost – so wird der Muse­umsherbst in Köln. Ab 2. Okto­ber 2014 wid­met sich das Museum Lud­wig der Pop Art. Paul Klee und seine Beziehung nach Asien steht ab 18. Okto­ber 2014 im Zen­trum einer Ausstel­lung im Museum für Ostasi­atis­che Kunst. Die Son­der­ausstel­lung „Lud­wig goes pop“ vere­int zum er­sten Mal mehr als 150 Werke aus der Samm­lung des Ehep­aares Peter und Irene Lud­wig, die über die ganze Welt ver­streut ist. Dazu gehören Arbeiten von Andy Warhol, Roy Licht­en­stein, Jasper Johns und Robert Rauschen­berg. Bis zum 11. Jan­uar 2015 sind die zen­tralen Werke der führen­den Pop-Protagonisten zu sehen, dabei wer­den die Werke aus der Köl­ner Samm­lung durch Exponate anderer Museen in Wien, Budapest, Koblenz, Basel, Aachen und Peking ergänzt. Vom 18. Okto­ber 2014 bis 1. Feb­ruar 2015 zeigt das Museum für Ostasi­atis­che Kunst die Schau „Vom Japon­is­mus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten“. Im Zen­trum steht erst­mals Klees Auseinan­der­set­zung mit der ostasi­atis­chen Kunst und Kul­tur. Klee war aber auch Dreh– und Angelpunkt für nach­fol­gende Kün­st­lerin­nen und Kün­stler in Japan. Am Werk von sieben japanis­chen Kün­stlern wird die Wirkungs­geschichte Klees im heuti­gen Japan aufgezeigt.
Inter­net: www.museum-ludwig.de | www.museenkoeln.de



Camille Pissarro: Impressionismus in Wuppertal

Von der Heydt Museum zeich­net seinen Lebensweg und die kün­st­lerische Entwick­lung nach.
„Vater des Impres­sion­is­mus“ ist der Maler Camille Pis­sarro oft genannt wor­den. Eine Ausstel­lung im Von der Heydt Museum Wup­per­tal nimmt diesen Beina­men als Titel und zeigt, wie Pis­sarro und Künstler-Kollegen wie Sis­ley, Monet, Renoir und Cézanne sich gegen­seitig beflügel­ten. Vom 14. Okto­ber 2014 bis 22. Feb­ruar 2015 zeigt die Überblicks-Schau rund 170 Werke dieser Epoche. Im Mit­telpunkt steht Pis­sarro und sein umfan­gre­iches Werk, von dem allein 64 kost­bare Gemälde und 61 Grafiken zu sehen sind. Die Ausstel­lung zeich­net seinen Lebensweg und die kün­st­lerische Entwick­lung nach, in der er sich immer wieder neu ori­en­tierte. Da auch seine Maler-Freunde sehr exper­i­men­tier­freudig waren, stellt das Von der Heydt Museum ihre Bilder denen Pis­sar­ros gegenüber, um das Geflecht der Beziehun­gen zwis­chen den ver­schiede­nen Kün­stlern und Grup­pierun­gen sicht­bar zu machen. So sind auch Werke von Courbet, Cézanne, Manet, Monet, Gau­guin, van Gogh und anderen Kün­stlern dieser Epoche zu sehen.



Dinosaurier in Münster

Die Dinosaurier kehren zurück ins LWL-Naturkundemuseum in Münster. Die neue Dauerausstellung Dinosaurier - Die Urzeit lebt! präsentiert neue Modelle der Urzeittiere und informiert Kinder und Erwachsene über aktuelle Forschungsergebnisse der faszinierenden Spezies und das "Saurierland Westfalen".
LWL-Naturkundemuseum Münster



Toulouse-Lautrec-Ausstellung

Zum fün­fjähri­gen Beste­hen des Emil-Schumacher-Museums in Hagen zeigt das Haus eine umfan­gre­iche Werkschau des franzö­sis­chen Malers und Graphik­ers Henri de Toulouse-Lautrec. Vom 31. August 2014 bis 25. Jan­uar 2015 bietet die Ausstel­lung „Toulouse-Lautrec — Der Meis­ter der Linie in Hagen“ einen Überblick über das druck­graphis­che Gesamtwerk eines der bedeu­tend­sten Kün­stler der Belle Epoque. Er rev­o­lu­tion­ierte das Wer­be­plakat und die Tech­nik der Lithographie.

Mit der Schau im Jahr des 150. Geburt­stages von Henri de Toulouse-Lautrec erin­nert das Schumacher-Museum auch daran, dass Hagen der erste Ort in Deutsch­land war, an dem eine Muse­um­sausstel­lung des Kün­stlers zu sehen war. Hier wurde 1902 das Folk­wang Museum gegrün­det, dessen Jugendstil-Interieur von Henry van de Velden noch heute besichtigt wer­den kann. Gemein­sam mit dem direkt angren­zen­den Osthaus Museum bildet das Emil Schu­macher Museum das Kun­stquartier Hagen.
Infos: www.esmh.de



Lehmbruck Museum feiert 50. Geburtstag

Zum 50. Geburtstag des Duisburger Lehmbruck Museums zeigt das Ausstellungshaus seine Eröffnungsschau von 1964: Vom 14. Juni 2014 bis 18. Januar 2015 ist die Rekonstruktion der ersten Ausstellung zu sehen. Die präsentierten Werke sind Highlights der Sammlung und zugleich bedeutende Beispiele des Surrealismus, des Expressionismus, der konstruktivistischen Skulptur und der Klassischen Moderne. Sie stammen von Künstlern wie Hans Arp, Alexander Calder, Max Ernst, Alberto Giacometti, Pablo Picasso, Auguste Rodin und David Smith. Ausgestellt sind die Werke im frisch sanierten Lehmbruck-Trakt, der ein Jahr lang wegen Renovierungsarbeiten gesperrt war und zum Jubiläum wiedereröffnet wird.



Kunst und Küche in Bergisch Gladbach

Nordrhein-Westfalen ist ein Paradies für Gourmets: Insgesamt 45 Sterne funkeln über 37 Restaurants, das ist deutschlandweit einmalig. Allein zwei exquisite Köche stehen in Bergisch Gladbach am Herd: Im Gourmetrestaurant Vendôme im Schloss Bensberg verwöhnt Drei-Sterne-Koch Joachim Wissler seine Gäste, im Restaurant auf Schloss Lerbach serviert Nils Henkel nur das Beste.

Die Schnittpunkte von Kunst und Küche stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die das Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach plant. Unter der Überschrift „Topf und Deckel – Kunst und Küche“ werden vom 24. Oktober 2014 bis 8. März 2015 Facetten des Kochens aus dem Blickwinkel der Kunst betrachtet. Zu sehen sind Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Installationen sowie Exponate aus dem Küchen-Designbereich, etwa ein „Küchenbaum“ oder die mobile Kochstation „Instant Cooking“.

Zum Begleitprogramm gehören Kochseminare mit Arpad Dobriban und Dieter Fröhlich („Morphologie des Knödels“), kulturwissenschaftliche Vorträge, Lesungen und Kinofilme. Ein Schirmherr der Ausstellung ist Nils Henkel, der zugleich Genussbotschafter für NRW ist.
Internet: www.villa-zanders.de



Unterirdische Regierungsbunker in Kall öffnen für Besucher

Während des Kalten Kriegs herrschte höchste Geheimhaltungsstufe, heute steht der frühere Atombunker der nordrhein-westfälischen Landesregierung in Kall Besuchern offen. Jeden Samstag werden ab 16.00 Uhr zweistündigen Führungen durch den unterirdischen Zufluchtsort angeboten. Besucher erfahren dabei, dass der Ort der Regierung als Ausweichsitz diente. In den 100 Räumen innerhalb der drei Meter dicken Stahlbetonmauern ist daher auch alles zu finden, was nötig war, um von der Außenwelt unabhängig zu sein – technische Einrichtungen wie Funkanlagen, Notstromversorg und Rundfunkstudio ebenso wie Arbeits-, Aufenthalts- und Schlafräume.

Samstags, 16.00 Uhr | Eintritt: Erwachsene 10 Euro | Kinder bis 14 Jahre: 5 Euro | Eine Anmeldung vorab ist erforderlich | Für Gruppen werden nach Absprache auch Termine an anderen Wochentagen vereinbart. Da die Temperatur im Bunker bei gerade einmal sieben Grad liegt, werden dicke Kleidung und feste Schuhe empfohlen
Mehr Infos unter www.ausweichsitz-nrw.de



„Zeitreise — Vom Urk­nall zum Men­schen“

Eine neue Show im Plan­e­tar­ium Mün­ster nimmt Besucher mit auf eine große Expe­di­tion: Unter der Überschrift „Zeitreise — Vom Urk­nall zum Men­schen“ ver­folgt sie die Spur der Evo­lu­tion im All und auf der Erde. Ab 1. August 2014 wird das im Museum für Naturkunde unterge­brachte Plan­e­tar­ium des Land­schaftsver­ban­des Westfalen-Lippe zur Zeit­mas­chine. Dann kön­nen Besucher ab neun Jahren erleben, wie die Milch­straße, die Sonne und die Erde ent­standen oder wie sich das Leben entwick­elte. Stern­ex­plo­sio­nen und Ein­schläge von Kome­ten auf der Erde sind ebenso Teil der 48-minütigen Geschichte wie Dinosaurier und andere Wesen der Urzeit.

Die Show bein­hal­tet neueste wis­senschaftliche Erken­nt­nisse zur Entwick­lung und Evo­lu­tion des Son­nen­sys­tems und der Erde. Eigens kom­ponierte Musik und speziell angepasste Ton-Effekte kom­men ebenso zum Ein­satz wie com­put­er­gener­ierte 360-Grad-Filme. Rund zwei Jahr haben die Vorar­beiten für diese Show gedauert, die in Mün­ster pro­duziert und in Koop­er­a­tion mit den Plan­e­tarien Bochum, Augs­burg, Berlin, Jena, Kiel, Mannheim, Nürn­berg, Osnabrück und Wolfs­burg hergestellt wurde.



Brueghel-Bilder in Paderborn: Werke einer Malerdynastie

Das vielfältige Schaf­fen der Brueghel-Familie sowie der wichtig­sten Kün­stler in ihrem Umkreis steht im Mit­telpunkt einer Ausstel­lung in Pader­born. Vom 21. Feb­ruar bis 21. Juni 2015 führt sie mit weit über 100 Gemälden, Zeich­nun­gen und Druck­graphiken durch vier Gen­er­a­tio­nen des Wirkens der flämis­chen Maler­dy­nas­tie. Ausstel­lung­sort ist die Städtis­che Galerie in der Rei­thalle am Schloss Neuhaus.

Das the­ma­tis­che Spek­trum der Schau ist breit gefächert: Von den „Sieben Tod­sün­den“ des Hierony­mus Bosch, dem großen Vor­bild des Pieter Bruegel d. Ä., über Flus­sland­schaften und Gen­reszenen von Vater und Sohn Pieter, Alle­gorien und Sinnbilder, mythol­o­gis­che und christliche Darstel­lun­gen, Früchte– und Blu­men­stil­lleben bis zu den sub­tilen Zeich­nun­gen von Dör­fern, Städten und Häfen.



Caritas: Diözesanmuseum Paderborn zeigt Kunst zum Thema Nächstenliebe

Von den Gemälden Raffaels bis zur Videokunst Bill Violas: Die Ausstellung "Caritas: Nächstenliebe von den frühen Christen bis zur Gegenwart" zeigt vom 23. Juli bis 13. Dezember 2015 im Diözesanmuseum Paderborn künstlerische Positionen zur christlichen Barmherzigkeit.
Die Ausstellungsstücke stammen von Leihgebern weltweit; darunter sind die vatikanischen Museen, die British Library und das Metropolitan Museum in New York. So ist unter anderem die älteste erhaltene Handschrift des neutestamentlichen Hohen Liedes der Liebe (1 Korinther 13) in Paderborn zu sehen. Die Schau fällt in das Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen des Caritasverbandes für das Erzbistum. So dokumentiert sie auch die Tradition und Entwicklung des Wohlfahrtsverbandes.
Weitere Informationen: http://www.caritas-paderborn.de/41852.asp?id=43709&page=1&area=dicvpad



(Alle Angaben ohne Gewähr)
Quelle: NRW-Tournews, Westfalen Heute, idr-News