1. Bochumer Senioren-Reisebüro

Die Familien- und Krankenpflege (F.U.K.) Bochum hat das erste Senioren-Reisebüro in Bochum eröffnet. Unter dem Motto "Gut geplant, gut begleitet, gut unterwegs" können ältere Menschen hier aus einem großen Angebot von Urlaubsreisen und Tagesausflügen wählen.

Bochum, am 8. April 2006. Bochum, im März 2006. Mandelblüte auf Mallorca oder eine Kreuzfahrt auf der schönen, blauen Donau: Urlaub macht den Alltag schön - auch für Senioren. Rundum sorglos reisen: Das Team der FUK-Servicereisen - Anne Grennebach, Hermann Bauhuf, Sigrid Fietkau, Ursula Spenner und Leiter Nico Koning (von links) nimmt sich viel Zeit für Beratung und Betreuung.Leider sind ältere Menschen mit der Planung und Organisation einer Reise zuweilen überfordert - Fahrkartenautomaten, Flughäfen und schwere Koffer wecken Ängste. Deshalb hat die Familien- und Krankenpflege Bochum (F.U.K.) unter dem Motto "gut geplant, gut begleitet, gut unterwegs" für reiselustige Revierbürger jenseits der 50 attraktive "Rundum-Service-Urlaubspakete" geschnürt - präsentiert wurden sie am Donnerstag, 9. März, um 15.00 Uhr in Bochums erstem Senioren-Reisebüro an der Feldsieper Straße 19 in Bochum-Hamme.

Rom oder München, Timmendorfer Strand oder Garmisch-Partenkirchen - zwölf verschiedene Reisen hat Nico Koning, Leiter der F.u.K.-Servicereisen nach genauer Prüfung in den Katalog 2006 aufnommen, ergänzt durch Tagesausflüge in die nähere Umgebung. Zielgruppe der Angebote sind Menschen jenseits der 50. Die Preise bewegen sich pro Person zwischen 350 und 1.200 Euro, je nach Dauer, Ziel und Leistungsumfang der Reise. "Unsere Reisen richten sich an mobile Junggebliebene, die nicht allein Urlaub machen möchten und die Sicherheit einer permanenten Reisebegleitung schätzen. Wir sorgen dafür, dass sie ihren Urlaub von der ersten bis zur letzten Minute genießen können", sagt Nico Koning.

Nachfrage riesengroß
Schon jetzt übertrifft die Nachfrage alle Erwartungen: Für eine der ersten Tagesfahrten nach Bad Sassendorf meldeten sich spontan mehr als 60 Teilnehmer an. Einen anderen Ausflug nach Arnsberg buchte eine komplette Seniorenwohnanlage mit 48 Bewohnern, nachdem eine Betreuerin des Hauses den F.U.K.-Katalog beim Friseur gefunden hatten. "Diese Buchungen sind eine Bestätigung, dass wir die Sache gut machen," freut sich Koning.

Ohne Ballast zum Flughafen
Ferien mit F.U.K. beginnen, bevor der erste Koffer gepackt ist: Bei einem Vortreffen nehmen die FuK-Reisebegleiter die Wünsche und Anregungen der Urlauber auf, Die Gruppen sind auf maximal 20 Teilnehmer begrenzt, damit man sich möglichst gut kennenlernen kann. Auch Kofferschleppen gehört der Vergangenheit an. Wer möchte, lässt sein Gepäck am Abend vor Reiseantritt abholen und genießt den Bustransfer zum Flughafen ohne schweißtreibenden Ballast.

Rat und Hilfe am Urlaubsort
Jede Reise wird kontinuierlich ab und bis Bochum-Hauptbahnhof begleitet. Ständig ist ein Ansprechpartner vor Ort, der alle Ausflüge und andere Aktivitäten organisiert. Erlebnis und Begegnung wird groß geschrieben, dafür sorgen attraktive Rahmenprogramme zu den jeweiligen Fahrten. Beim Nachtreffen tauschen die Weltenbummler dann Erinnerungen und Fotos aus. Nicht nur Senioren, sondern auch pflegebedürftige Menschen nutzen das F.U.K.Angebot für eine Fahrt in die Ferien. Aufnahme finden sie - mit oder ohne ihre Angehörigen - in komfortablen "Pflegehotels", zum Beispiel in Bad Pyrmont und Bad Rothenfelde.

INFOKASTEN:

Das neue F.U.K.-Reisebüro ist nur eine von vielen Freizeitaktivitäten, die F.U.K. rund 100 Seniorenhaushalten im Stadtteil Hamme Rahmen einer neuartigen "Revierbetreuung" anbietet. Dazu gehören Computerlehrgänge, Gymnastikkurse und natürlich gemeinsames WM-Gucken mit einem Großbild-TV. Treffpunkt sind die Räume des F.U.K.-Reisebüros. Ziel der Revierbetreuung ist es, nachbarschaftliche Verbundenheit aufzubauen und und der Vereinsamung alter Menschen entgegen zu wirken.

Informationen und Anmeldung:
F.U.K.-Büro, Feldsieper Straße 19
Öffnungszeiten montags - freitags 8.00 - 16.00 Uhr
Telefon 0234 - 3079627
www.fuk-reisen.de

(Susanne Schübel)
Foto: Christoph Kniel / press image

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