Ballkünstler und Brauereiexperte

Das Ruhrgebiet entdecken - mit einer Brauereibesichtigung stimmte die Privatbrauerei Moritz Fiege den neuen VfL-Torhüter Jaroslav Drobny auf seine neue Heimat "Ruhrpott" ein. Der Tscheche erwies sich als Experte der Brauereikunst - er startete seine Fußballkarriere in der tschechischen Bierstadt Budweis. Nicht nur deswegen fühlt er sich in Bochum schon fast wie zu Hause.


Bochum (JBH). Herzlich Willkommen im Ruhrgebiet: Mit einer Besichtigung der Privatbrauerei Moritz Fiege ist der neue
Flasche voll? Torhüter Jaroslav Drobny (links) vom VfL Bochum lässt sich von Braumeister Gerhard Schröder die Abfüllanlagen der Fiege-Brauerei genau erklären. Foto: Lichtblick
Flasche voll? Torhüter Jaroslav Drobny (links) vom VfL Bochum lässt sich von Braumeister Gerhard Schröder die Abfüllanlagen der Fiege-Brauerei genau erklären. Foto: Lichtblick
Torwart des VfL Bochum, Jaroslav Drobny, endgültig im "Pott" angekommen. Braumeister Gerhard Schröder führte den Tschechen durch die Ruhrgebietsbrauerei. Bei dem einstündigen Rundgang erwies sich Drobny als Brauereiexperte. Kein Wunder - startete er doch seine Fußballkarriere in der weltberühmten Bierstadt Budweis.

Tief tauchte der Torwart seine Hände in den großen, mit Hopfen gefüllten Holzbottich, schnupperte an dem aromatischen Getreide, schaute sich Brauvorgang und Abfüllanlage an und ließ es sich nicht nehmen, auch ein paar Schlucke des fertigen Produktes zu probieren. "In meiner Freizeit trinke ich gerne mal ein Bier", gibt der Profisportler zu.

Eine Stunde in der Brauerei

Insgesamt eine Stunde lang schlenderte Drobny wissbegierig durch das Bochumer Unternehmen. Seit wann gibt es die Brauerei? Wie viele Angestellte arbeiten hier? Wie viele Flaschen werden täglich befüllt? Braumeister Gerhard Schröder antwortete auf seine Fragen in fließendem Englisch.

Gut in Bochum eingelebt

Zu Beginn der Rückrunde beim VfL Bochum gestartet, hat sich Jaroslav Drobny schon nach wenigen Wochen gut im Ruhrgebiet eingelebt. "Ich fühle mich sehr wohl in Bochum", sagt der 27-Jährige. "Ziemlich viel Verkehr, aber eine tolle Innenstadt." Mannschaftskamerad und Landsmann Pavel Drsek führte ihn schon in so manches Lokal auf der Kortumstraße. Kosmopolit Drobny, der schon in Tschechien, Griechenland und England Fußball spielte: "Ich mag die freundliche Atmosphäre in den Cafés und die lebhaften Straßen mit den vielen Menschen."

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