Prüfer vergolden Pils und Radler aus Bochum

Die Privatbrauerei Moritz Fiege belegt Spitzenplätze im DLG-Qualitätswettbewerb, dem härtesten Biertest der Welt. Bochum im Januar 2011: Dreimal Fiege ganz oben: Beim internationalen Qualitätswettbewerb der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG), der wohl härtesten Bierprüfung der Welt, wurden die Sorten Pils und Radler der Bochumer Privatbrauerei Moritz Fiege mit der Goldmedaille, das Gründer-Bier mit Silber ausgezeichnet.


[JBH] Entsprechend groß war die Freude an der Hugo und Jürgen Fiege Foto: Bettina Engel-AlbustinBochumer Scharnhorststraße. Die Geschäftsführer Jürgen und Hugo Fiege: „DLG- Auszeichnungen geben dem Verbraucher die Sicherheit, dass es sich um Biere besonders hoher Qualität handelt.“ Ein „herzlicher Glückwunsch für die hervorragenden Biere“ erreichte die siegreichen Bochumer Brauer aus dem DLG-Testzentrum Lebensmittel in Frankfurt Ende Dezember 2010/Anfang 2011: „Die Qualität hat die Sachverständigen voll und ganz überzeugt.“ Voraussetzung für die Teilnahme an der internationalen DLG-Qualitätsprüfung Bier ist, dass nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wurde.

Reinheit des Geschmacks als Kriterium

Zehn Sachverständige verkosten von jedem Bier jeweils zwei unterschiedlich alte Proben – natürlich verdeckt. Zwischen der frischen und der älteren Probe darf es keine spürbare Abweichung geben. Reinheit des Geschmacks, Qualität der Bittere, Vollmundigkeit, Frische und Geschmacksstabilität sind die wesentlichen Kriterien, nach denen bewertet wird. Aufwändige Laboranalysen runden das Test-Design ab. Ergänzend dazu bewerten die Prüfer bei Biermischgetränken wie Radler das geschmackliche Zusammenspiel von Limonade und Bier.

Ansporn für Verbesserung

Für die Auszeichnung bedankten sich die Geschäftsführer bei allen Mitarbeitern in der Bierherstellung und der Abfüllung, allen voran beim Ersten Braumeister Gerhard Schröder. Jürgen und Hugo Fiege: „Die drei Medaillen machen uns stolz. Sie dokumentieren nicht nur den Qualitätsanspruch jedes einzelnen Bieres. Sie honorieren gleichzeitig das ununterbrochene Qualitätsstreben unserer Brauerei. Ein Grund zum Ausruhen jedoch sind sie nicht, sondern Ansporn, unsere Braukunst im Herzen des Reviers ständig weiter zu entwickeln und zu verbessern.“

Bildquelle: Bettina Engel-Albustin

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