Schmelztiegel unterschiedlicher Künstler und Kulturen

News-Archiv: News vom 21.5.2010 - Bochum (idr). Das Schauspielhaus Bochum soll in der ersten Spielzeit unter dem neuen Intendanten Anselm Weber ein Schmelztiegel unterschiedlicher Künstler und Kulturen werden. Entstehen soll "Borops" - die Verbindung zwischen Bochum und Europa. Unter dieses Motto stellt Weber die neue Spielzeit 2010/2011, die heute vorgestellt wurde. Sowohl europäische und internationale Regisseure als auch deutschsprachige Regisseure wie David Bösch oder Roger Vontobel werden die Spielzeit gestalten. Als Gäste kommen u.a. Armin Rohde und Dietmar Bär ans Schauspielhaus. Rohde übernimmt die Titelrolle in Edmond Rostands "Cyrano de Bergerac" in der Inszenierung von Katharina Thalbach.

Starten wird die Saison am Schauspielhaus Bochum am 23. September mit einem langen Eröffnungswochenende. Fünf Premieren stehen an vier Tagen auf dem Programm, darunter Voltaires "Candide" in der Regie des Niederländers Paul Koek, das Kooperationsprojekt "Renegade in Residence", und Shakespeares "Sturm" in der Regio von David Bösch. Als leitender Regisseur wird Bösch mindestens zwei Inszenierungen pro Spielzeit in Bochum erarbeiten. Zweiter Hausregisseur ist Roger Vontobel. Weitere Neuerungen gibt es bei den Namen der Spielstätten: Das TuT heißt ab sofort wieder, wie sein Gründer Peter Zadek es genannt hat, "Theater Unten", die Speisekammer wird in Erinnerung an Tana Schanzara in "Tanas" umbenannt.

Empfehlungen