Gründerfonds Ruhr auf Zollverein

News-Archiv: News vom 21.3.2018 - Essen/Metropole Ruhr (idr). Der Gründerfonds Ruhr hat heute (19. März) auf dem Gelände des Welterbes Zollverein in Essen offiziell seine Arbeit aufgenommen. Der aktuell rund 34,5 Millionen Euro schwere Fonds wird Risikokapital in Startups im Ruhrgebiet investieren. Mit dem Gründerfonds Ruhr haben der Initiativkreis Ruhr und die NRW.BANK den ersten gemeinsam von Industrieunternehmen und Geldinstituten finanzierten, privatwirtschaftlichen Frühphasenfonds der Region aufgelegt. Im Investitionsfokus stehen innovative, technologieorientierte Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial aus den Branchen Life Sciences und Gesundheit, digitale Wirtschaft, Chemie und neue Werkstoffe, Energie und Industrie sowie Logistik und Handel.

Der Gründerfonds ist einer der zentralen Bausteine der Gründerallianz Ruhr, die gemeinsam vom Initiativkreis Ruhr und den Initiatoren von "Glückauf Zukunft!" getragen wird. In dieser Rolle unterstützen RAG-Stiftung, RAG Aktiengesellschaft und Evonik Industries AG die Allianz in den ersten drei Jahren mit insgesamt 1,5 Millionen Euro. Der Initiativkreis Ruhr bringt seine vielfältigen Gründeraktivitäten ein.

Zu den Projekten zählt auch der erste gemeinsame Data Hub der Wirtschaft für das Ruhrgebiet, der heute anlässlich der Eröffnung des Standortes auf Zollverein ebenfalls vorgestellt wurde. Gründerkoordinator Ruhr Christian Lüdtke baut mit seinem Team den Data Hub als digitale Plattform für Unternehmen auf. Mit den bereitgestellten Daten sollen etablierte Firmen und Startups gezielt neue Lösungen für gemeinsam definierte Anwendungsfälle entwickeln können. Der Hub könnte z.B. durch Bereitstellung, Aufbereitung und Verknüpfung digitaler Rohdaten helfen, Verbrauchsprognosen oder die Netzstabilität zu verbessern. Neben den Initiatoren sind bereits weitere Partner wie die Emschergenossenschaft oder das Haniel-Digitalunternehmen Schacht One GmbH eingestiegen. Interesse an einer Zusammenarbeit haben darüber hinaus z.B. die Contilia Gruppe, die Duisburger Hafen AG und die Thyssenkrupp AG.
Infos unter www.i-r.de

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