Rahmenvereinbarung für Emscherumbau

News-Archiv: News vom 17.3.2010 - Essen (idr). Zwei Milliarden Euro werden in den kommenden Jahren in den Emscherumbau investiert, das Land steuert 400 Millionen Euro bei. Das sieht eine Rahmenvereinbarung vor, die von Emschergenossenschaft und NRW-Umweltministerium heute in Essen unterzeichnet wurde. Sie schafft Planungssicherheit bis 2020. Seit Beginn der 90er Jahre wird das größte Infrastrukturvorhaben der Region von der Emschergenossenschaft geplant und umgesetzt. Dafür wird das System der offenen Abwasserableitungen durch unterirdische Abwasserkanäle ersetzt. 200 von insgesamt 400 Kanalkilometern wurden bereits gebaut, 55 von rund 350 Kilometern Ufer neu gestaltet. 2017 sollen der 51 Kilometer lange große Haupt-Abwasserkanal Emscher von Dortmund-Deusen bis Dinslaken und alle Zubringerkanäle errichtet sein. Der Abschluss der naturnahen Emscherumgestaltung ist für Ende 2020 geplant. Erste Erfolge kann die Emschergenossenschaft bereits verzeichnen: Der Verein Naturfreunde Deutschlands und der Angler- und Gewässerschutzbund NRW zeichnen die Emscher am kommenden Wochenende zur Flusslandschaft 2010/2011 aus. Infos: www.umwelt.nrw.de, www.emschergenossenschaft.de

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