26. Jugendwettbewerb des Köche-Club Gelsenkirchen

Mit Lachsklösschen, Rotzungenschleifen und Kaktusfeigen-Pudding-Auflauf: Bei diesem Wettbewerb auch für die Restaurant- und Hotelfachkräfte des Berufskollegs Königstraße gab´s wieder kreative Gerichte für die Gourmets.

Insgesamt fünf Köche wirbelten von 9 bis 13 Uhr in der Küche des Berufskollegs, um den geladenen Gästen - den Sponsoren und den Ausbildungsbetrieben - ihr Die Köchesieger des 26. Jugendwettbewerb des Köche-Club Gelsenkirchenselbsterwähltes und kreiertes Drei-Gänge-Menü zu präsentieren. Unter den Augen von drei Juroren zauberten sie Feinschmeckermenüs in so großer Auswahl, dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Von Stress und Nervosität war ihnen nichts anzumerken, es herrschte eine lockere Atmosphäre: "Es macht Spaß hier teil zunehmen", erzählt Sascha Körner vom Restaurant Schloß Horst. "Und die Gerichte werden vorher mehrmals durchgekocht." Vor drei bis vier Wochen begannen die auszubildenden Köche mit ihren Vorbereitungen: die Menüs zusammenstellen, die Ware einkaufen, einen Arbeitsablaufplan erstellen. Zudem holten sie sich Tipps von ihren Ausbildern: "Größtenteils müssen sie es schon selbst machen", erzählt Küchenmeister Andreas End vom Haus Lindemann in Bottrop. "Aber hier und da konnte man schon ein paar Tricks und Tipps geben." Diese scheinen sich ausgezahlt zu haben, denn sein Schützling Björn Sontopski konnte die Jury am Ende überzeugen. Er servierte den Gästen kleine Kräuterquiche, Rotzungenschleifchen gefüllt mit Lachstatar, Zucchini und Wildreis-Basmatimischung sowie eine Kaki-Yoghurtcreme. Neben dem Geschmack der Menüs zählten auch die Arbeitstechnik, die Sauberkeit und die Kreativität für die Abschlussbenotung, so die Juroren Matthias Ruta, Ottmar Jenrich und Hans Joachim Moritz. Nicht weniger zu tun als die Köche hatten die sieben Hotel- und Restaurantfachleute. Neben einer theoretischen Prüfung, in der sie zum Beispiel beantworten mussten, welchen Wein man am besten zu einem bestimmten Gericht serviert, mussten sie die Tische eindecken, Canapees und Flambiergerichte herstellen, Cocktails schütteln und - natürlich - die Gäste bedienen. Auch bei ihnen war von Nervosität nicht viel zu merken, da das Meiste nach ihrer fast dreijährigen Ausbildung schon Routine ist. Angemeldet haben sie sich, ebenso wie die Köche, um schon mal für die Abschlussprüfung im Sommer zu trainieren. "Bei dieser Gelegenheit merkt man, wo man noch Schwächen hat. Und die gilt es dann zu verbessern", sagt Tanja Hüve vom Bahnhof-Bistro. Nicht viel zu verbessern gibt es bei Ayhan Karabacak (Hotel Landhaus Keller in Raesfeld), der in diesem Wettbewerb als Sieger hervorging und den Pleiss Creativpokal gewann.

Neben den Juroren konnten auch die Gäste begeistert werden, die die Spezialitäten mehrmals lobten. "Diese Veranstaltung ist immer eine erfreuliche Abwechslung", betont Jürgen Hitz, Vorsitzender vom Referat Schule. "Den Termin für den Wettbewerb halte ich mir gern frei." Hier nun die Platzierten der Köche
1. Björn Sontopski vom Haus Lindemann in Bottrop
2. Vitali Baal vom Restaurant La botte in Kirchhellen
3. Sascha Singh von den Gelsenkirchener Werkstätten in GE

Die Platzierten bei den gastgewerblichen Berufen
1. Ayhan Karavacak vom Landhaus Keller in Raesfeld
2. Tanja Hüwe vom Bahnhofbistro in Gelsenkirchen
3. Jens Masuch vom Hotel Maritim in Gelsenkirchen

(Heinrich Wächter)

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