Emscherkunst

News-Archiv: News vom 4.2.2010 - Metropole Ruhr/Gelsenkirchen (idr). Das Kulturhauptstadt-Projekt „Emscherkunst“ wird von der Bezirksregierung Münster mit knapp drei Millionen Euro gefördert. Heute (4. Februar) wurden zwei Zuwendungsbescheide in Höhe von genau 2.881.185 Euro im Pumpwerk der Emschergenossenschaft im Gelsenkirchener Nordsternpark offiziell übergeben. Das Geld kommt aus Förderprogrammen des Landes NRW. Insgesamt wird das Projekt sechs Millionen Euro kosten. Die „Emscherkunst“ verwandelt die Emscher-Insel zwischen Rhein-Herne-Kanal und Emscher im Kulturhauptstadt-Sommer 2010 in einen großen öffentlichen Kunst- und Skulpturenpark. 40 internationale Künstlerinnen und Künstler haben 20 Werke unterschiedlichster Art entwickelt, die es auf der 34 Kilometer langen Fläche zwischen Castrop-Rauxel und Oberhausen zu entdecken gilt. EMSCHERKUNST.2010 eröffnet am 29. Mai und wird 100 Tage zu sehen sein. An acht ungewöhnlichen Ausstellungsräumen wie Schleusen, Industriebrachen oder Kanalufern findet die Garten- und Landschaftskunst ihren Platz. Zu sehen sein wird unter anderem ein versunkener Garten in einem ehemaligen Klärbecken in Bottrop-Ebel, ein Wandmosaik auf einem alten Faulturm in Herne oder ein Kasperletheater auf Reisen. Das Pumpwerk der Emschergenossenschaft im Nordsternpark wird zum Besucherzentrum. Kurator der Schau ist Professor Florian Matzner, München. EMSCHERKUNST.2010 ist ein gemeinsames Projekt von RUHR.2010, Emschergenossenschaft und Regionalverband Ruhr (RVR) mit Unterstützung des Landes NRW. Das Ausstellungsprojekt begleitet den Umbau des Emscher-Systems in der Metropole Ruhr, einem der größten Renaturierungsprojekte der Welt. Die Freiluft-Ausstellung soll als Biennale oder Triennale nach dem Kulturhauptstadt-Jahr 2010 weiter geführt werden. Weitere Informationen unter www.ruhr2010.de/emscherkunst2010

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