Damit die Wirbelsäule beweglich bleibt

Moderne Rückenschmerz-Therapie: Damit die Wirbelsäule beweglich bleibt! Beweglichkeit erhalten - Lebensqualität sichern: Das Bochumer St. Josef-Hospital informiert am 23. Januar über moderne Rückenschmerz-Behandlung


(JBH). Volkskrankheit Rückenschmerzen: Schluss mit Rückenschmerzen: Prof. Dr. Christoph von Schulze Pellengahr, Direktor der orthopädischen Universitätsklinik des St. Josef-Hospitals, informiert am 23. Januar in Bochum über moderne  Behandlungsmöglich-keiten bei Rückenschmerzen.Jeder zweite Deutsche über 35 leidet unter Beschwerden und Schmerzen im Rücken. Wenn die konservative Behandlung - Physiotherapie, Muskelaufbautraining oder Schmerztherapie - keinen Erfolg zeigt, bietet sich neben anderen operativen Verfahren die Versorgung der Rückenkranken mit einer künstlichen Bandscheibe an. Hightech-Implantate für die Wirbelsäule helfen, Schmerzen zu lindern und die Mobilität der Patienten zu erhalten. Am Mittwoch, 23. Januar, informiert Prof. Dr. Christoph von Schulze Pellengahr, Direktor der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des St. Josef-Hospitals, im Hörsaalzentrum der Klinik ab 18.00 Uhr über moderne, schonende Rückenschmerz-Therapien.

Seit Oktober 2007 leitet Prof. von Schulze Pellengahr die orthopädische Universitätsklinik am St. Josef-Hospital in Bochum. Im Bereich der operativen Wirbelsäulenbehandlung verfügt er über langjährige Erfahrung. Als Nachfolger von Prof. Dr. Jürgen Krämer, möchte er diesen Schwerpunkt in Bochum weiter ausbauen. "Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule werden aufgrund der demographischen Entwicklung in Deutschland stark zunehmen. Entsprechende Behandlungen werden immer bedeutsamer", sagt der Orthopäde. Pro Monat behandelt die Klinik eine Vielzahl von Patienten mit Wirbelsäulen-Beschwerden. Häufig kommen besonders schonende, minimalinvasive und bewegungserhaltende Therapien zum Einsatz.

Wirbelsäule bleibt beweglich - bei langfristiger Schmerzlinderung

Zu den innovativsten Behandlungsmöglichkeiten zählen im Moment die "Denervierung", bei der die schmerzleitenden Nervenfasern vereist werden, oder die Versorgung des Patienten mit einer künstlichen Bandscheibe. "Beide ergänzen optimal unser Konzept einer bewegungserhaltenden Therapie", sagt Prof. von Schulze Pellengahr. Die künstliche Bandscheibe ersetzt das normalerweise druckelastische Zwischenstück zwischen zwei Wirbeln und übernimmt dessen Funktion - die Wirbelsäule bleibt voll beweglich. Die Effektivität und Sicherheit der Implantate, die seit dem Jahr 2000 in 26 Ländern der Welt verwendet werden, wurde in wissenschaftlichen Langzeitstudien nachgewiesen. Das Hightech-Implantat aus Titan, Qualitätsstahl und Hochleistungskunststoff kann dabei sowohl im Halswirbel- als auch im Lendenwirbelbereich eine langfristige Linderung der Schmerzen erzielen.

Wirbelsäulenexperte gibt Antworten

Im Rahmen eines Patiententages informiert Prof. Dr. Christoph von Schulze Pellengahr über die Möglichkeiten der modernen Rückenschmerz-Therapie. Welche Ursachen haben die chronischen Schmerzen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Für wen ist ein Bandscheibenimplantat geeignet? Wer zahlt den Eingriff? Auf Fragen wie diese wird er bei dem Informationsabend Antworten geben. Eintritt frei.

Foto: St. Josef-Hospital

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