50 Dinge – die man über den Fußballwesten wissen muss

Oder 50 Gründe, warum die Welt des Fußballs so groß ist und so viele Menschen in seinen Bann zieht. Sonntags geht es ins Stadion, gar keine Frage oder am Samstag wird um 18 Uhr Bundesliga geschaut und nichts anderes! In seinem neuen Buch fasst der Sportjournalist Sven Pistor, den fast jeder WDR2 Hörer kennt, die dramatischsten, kuriosesten und schönsten Fußballmomente der Liga in NRW so gut es geht zusammen. Für ihn ist es klar: „Das Herz des Fußballs schlägt im Westen!“ Der ruhr-guide verlost ein Exemplar!


[ruhr-guide] Fußball ist ein Stück Heimat, dagegen ist wohl kaum etwas einzuwenden. Wenn man fragt, ob jemand Fan eines bestimmten Sven Pistors neues Werk, Foto: Becker Joest Volk VerlagVereins ist, bekommt man meistens eine schnelle Antwort, sei es aus Überzeugung, aus Sympathie zu dem Verein, den tollen Spielern oder einfach weil man in einer bestimmten Fußballmetropole lebt. Fast keiner kann sich dem Thema Fußball entziehen, denn er ist präsent in den Medien, im Gespräch an der Eckkneipe oder auf der Arbeit. Beim Fußball passiert immer etwas und ab und zu auch kuriose Ereignisse, unfassbare Aufholjagden oder dramatische Entscheidungen. Genau diese einmaligen und unvergesslichen Momente hat Sven Pistor in seinem Buch gesammelt. Es ist eine Ode an den Fußball im Westen.

Tief im Westen

Das Buch „50 Dinge - die man über den Fußballwesten wissen muss“, ist ein Sammelsurium von Geschichten, mit persönlicher Note des Autors. Pistor referiert meist mit Begeisterung von den historischen Ereignissen der großen Vereine im Westen. Pistor hat sich die für ihn am prägendsten Ereignisse herausgepickt und sie für die Menschen zusammengestellt, welchen den Fußball ausmachen und ihn lieben. Von vor Wut rasenden Trainern, die sich mit Schiedsrichtern und gegnerischen Spielern anlegen, über rebellische Spieler und klaffende Wunden bis zu unverhofften Aufstiegen.

Unvergessen ist die Geschichte von der Legende Günter Netzer, welcher bis 1973 bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stand. Netzer war ein Ausnahmetalent seiner Zeit, er war anmutig, unkonventionell, schnell – ein Rebell. Für ihn stand der Wechsel ins Ausland schon fest, noch bevor die letzten wichtigen Spiele anstanden. Was seinem Trainer Hennes Weisweiler gehörig gegen den Strich ging und dieser mit harten Entscheidungen seine Macht unter Beweis stellen wollte. Im Spiel Borussia Mönchengladbach gegen AS Rom beorderte der Trainer Günter Netzer trotz eines gebrochenen Zehs auf das Spielfeld um der Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. Mit Erfolg, jedoch keine kluge Entscheidung des Trainers. Denn Netzer ließ diese Schmach nicht so einfach auf sich sitzen. Am entscheidenden Spieltag, dem DFB-Finale am 23. Juni 1973 wurde die Rechnung beglichen. Netzer weigerte sich in der zweiten Halbzeit aufs Spielfeld zu gehen und liess seinen Trainer im Regen stehen. Erst als es in die Verlängerung ging und das Nachwuchstalent Christian Kulik am Ende seiner Kräfte war, beschloss Günter Netzer das Spielfeld mit den Worten „Ich spiele dann jetzt.“ zu betreten. Die erste Selbsteinwechslung seit Fußballgedenken, ein unvergesslicher Moment! Und wie es nicht anders kommen konnte verhalf die kuriose Einwechslung den Borussen zum Sieg.

Es sind die Entscheidungen der Spieler, das Zusammenspiel der Mannschaft, die Unterstützung der Fans oder einfach nur Glücksmomente, die den Fußball zu etwas so Unverzichtbaren, zumindest in Deutschland, machen.

Fußballfeld, Foto: pixabay/jarmoluk

Der Fußballexperte

Sven Pistor ist ein richtiger Kölscher Jung und seit seiner Kindheit begeisterter Fußballfan und seitdem nicht mehr davon losgekommen. Schon seit 1996 ist er Journalist beim WDR und moderiert als Fußballexperte und Exklusivreporter von allen großen Events, die Sendung „Liga live“. Hörer lauschen wie gebannt auf der Arbeit oder bei der Autofahrt seiner Stimme, nur um zu erfahren, wer im Kader des nächsten wichtigen Spiels steht oder ob es wirklich sein kann, dass Sébastien Haller von Eintracht Frankfurt zum BVB wechselt. Die neusten Infos der Bundesliga und heikle Themen werden im WDR-Podcast, welchen Pistor zusätzlich betreibt, besprochen und diskutiert. Außerdem ist es immer eine spannende Frage, wer denn das nächste anstehende Spiel gewinnt! Tippspiele werden in der Welt des Fußballs immer populärer und gewinnen an Beliebtheit. Warum also nicht ein Tippspiel einführen, in dem der Fußballexperte gegen die breite Masse spielt und sein Wissen unter Beweis stellen muss? Beim Tippspiel „Alle gegen Pistor“ treten die Hörer des WDR2 gegen den bekannten Experten an. Auch mit seinem Bühnenprogramm „Pistors Fußballschule“ ist er seit 2015 regelmäßig auf Tour. Man erkennt also, dass es sich in Pistors Welt alles um den runden Lederball dreht.

Rund um den Ball

Das Buch ist nicht nur ein Sammelsurium vieler einmaliger Ereignisse, es ist auch Wegweiser und Reiseführer für die vielen Fans der Clubs in Westfalen. Die 11 größten Vereine und ihre Kultstätten werden am Ende des Buches vorgestellt. Einzelne Touren führen wie zum Beispiel beim 1. FC Köln vom Sportpark Müngersdorf zum Rheinenergiestadion über das Deutsche Sport und Olympia Museum bis hin zum Brauhaus „Zum Prinzen“ und zum Alten Markt in der Kölner Innenstadt. Viele dieser Touren sind Ideal für Städtetrips und Tagesausflüge und lassen sich je nach Lust und Zeit verkürzen.

Verlosung

Der ruhr-guide verlost ein Exemplar des Buches „50 Dinge - die man über den Fußballwesten wissen muss“. Um an der Verlosung teilzunehmen, einfach eine Mail mit dem Betreff „50 Dinge - die man über den Fußballwesten wissen muss“, Ihrem vollständigen Namen und Ihren Kontaktdaten an gewinnen@ruhr-guide.de schicken! Der Einsendeschluss ist der 02. Dezember 2018. Der Rechtsweg, Mehrfachteilnahmen und automatische Dienste sind ausgeschlossen, Irrtümer bleiben vorbehalten. Wir drücken die Daumen und wünschen schon mal viel Spaß!

50 Dinge – die man über den Fußballwesten wissen muss

Autor: Sven Pistor
Becker Joest Volk Verlag
ISBN 978-3-95453-136-3
14,95 EUR(D)
192 Seiten
Format 19 x 24 cm
71 Fotos, gebunden

Foto 1: Becker Joest Volk Verlag
Foto 2: pixabay/jarmoluk

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