Museumsbunker in Hagen

News-Archiv: News vom 7.10.2013 - Hagen (idr). Wie die Menschen die Bombennächten des Zweiten Weltkrieges erlebt haben, können Besucher des gerade eröffneten Museumsbunkers in Hagen nachfühlen. Der Hochbunker befindet sich weitgehend im Zustand von 1945. Zu besichtigen ist u.a. einer der sechs Quadratmeter großen Räume, in dem jeweils eine ganze Familie das Kriegsende erlebte. Auch das originalgetreu eingerichtete Büro des Bunkerwartes ist für Besucher geöffnet, inklusive Radiogerät und Telefon aus der damaligen Zeit. Der Bunker wurde nach den Erinnerungen von Zeitzeugen hergerichtet.

In einem anderen Raum werden Luftaufnahmen gezeigt, die die Zerstörung der Stadt am Ende des Krieges dokumentieren. Hagen war zu 70 Prozent zerbombt. In Planung sind Filmvorführungen über den Bombenkrieg. Die Ausstellung soll einen realistischen Eindruck vom Leben im Hagener Bunker während des Krieges vermitteln. Sie ist nach Angaben der privaten Betreiber NRW-weit einzigartig. Besuche sind nach Terminabsprache unter 02331/4893855 oder info@bunker-hagen.de möglich.

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