Standortentscheidung für die neuen forensischen Kliniken

News-Archiv: News vom 16.10.2013 - Düsseldorf (idr). Das Land hat die Standortentscheidung für die neuen forensischen Kliniken abgeschlossen: Die Neubauten werden in Haltern auf dem ehemaligen Zechengelände "Haltern 1/2" und in Lünen auf der Brachfläche "Victoria I/II" entstehen. Die Kliniken sollen jeweils 150 psychisch kranke und suchtkranke Menschen betreuen, die infolge ihrer Krankheit straffällig geworden sind. Träger beider Kliniken ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Eine dritte Klinik wird neben dem ehemaligen NATO-Flugplatz in Hörstel gebaut. Noch nicht abgeschlossen werden konnten die Prüfungen für die Standorte in den Landgerichtsbezirken Bonn und Wuppertal. Das Land plant, bis zum Jahr 2020 rund 750 zusätzliche Klinikplätze in fünf neuen Forensiken zu schaffen. Die Kliniken sollen dort entstehen, wo die höchsten Versorgungslücken bestehen. Das sind die Landgerichtsbezirke Bonn, Dortmund, Essen, Münster und Wuppertal. Für Bürger-Fragen zum Maßregelvollzug ist eine kostenlose Telefonhotline eingerichtet: 0800/1377137 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr).

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