Isenburgen an der Ruhr

News-Archiv: News vom 14.10.2011 - Hattingen/Essen (idr). Zwei der bedeutendsten Burganlagen an der Ruhr stehen im Mittelpunkt einer neuen Publikation des Westfälischen Landschaftsverbandes (LWL): die alte und die neue Isenburg auf dem heutigen Stadtgebiet von Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) und Essen. Die Ergebnisse der langjährigen archäologischen Untersuchungen beider Anlagen hat Stefan Leenen im Rahmen seiner Dissertation "Die Isenburgen an der Ruhr" erstmals zusammengefasst.

Das zweibändige Werk ist ab sofort im Buchhandel und im LWL-Museum für Archäologie in Herne erhältlich. Dort begeisterte auch im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 die Sonderausstellung "AufRuhr1225!", die das Leben der Menschen im Mittelalter zeigte - umrankt von der spannenden Geschichte des Grafen Friedrich von Isenberg. Er wurde 1225 beschuldigt, seinen Verwandten Erzbischof Engelbert von Köln erschlagen zu haben. Der Graf wurde zum Tode verurteilt und seine gewaltige Burganlage in Hattingen mit beträchtlichem Aufwand zerstört. Wenige Jahre später baute sein Erbe Dietrich von Isenberg eine neue, kleinere Burg in Essen - die jüngere Isenburg.

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