Ausstellung im Archäologie-Museum Herne erzählt vom "weißen Gold der Kelten"

News-Archiv: News vom 15.8.2014 - Herne (idr). Um 850 v. Christus waren die Kelten von Hallstatt der "Jet Set" ihrer Zeit. Durch den Salzabbau im Tal über dem Hallstätter See waren sie zu Reichtum gekommen. Dem Aufstieg und Fall der Hallstätter Kelten widmet das LWL-Landesmuseum für Archäologie in Herne seine nächste Sonderausstellung. Am 23. August eröffnet in Herne die Schau "Das weiße Gold der Kelten". Zu sehen sind mehr als 250 Objekte aus der weltberühmten Sammlung des Naturhistorischen Museums Wien, die zum Teil noch nie in Deutschland zu sehen waren. Sie stammen aus dem Gräberfeld, das im 19. Jahrhundert im Tal freigelegt wurde. Luxuriöse Grabbeigaben dokumentieren den Wohlstand der Kelten. So z.B. das bronzene Gefäß, um 600 v. Chr. hergestellt, mit einem Henkel in Form einer Kuh, der ein Kälbchen auf dem Hufe folgt. Originalobjekte, Videoinstallationen und Multimedia-Shows erzählen aber auch von den enormen technischen Leistungen einer der ältesten Bergbauindustrien Europas, von Kinderarbeit in dunkelster Tiefe, von Krankheiten und schwerer Arbeit.
"Das weiße Gold der Kelten - Schätze aus dem Salz" ist vom 23. August bis 25. Januar 2015 im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen.
Infos unter www.kelten-ausstellung.lwl.org

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