Ein Impuls, der Wellen schlägt

Eine Stadt bewegt sich: Festival des Sports in Herne erwartet mehr als 40.000 Aktive - Hoffnung auf Nachhaltigkeit schlägt bereits Wurzeln!


(JBH). Rund 350 Aktionen stehen, etwa 1.000 HelferFamilie Koßmeier aus Herne zieht mit den Festival-Verantwortlichen an einem Strang: (von links) Uwe Kleinert (Projektleiter "Mission Olympic" Coca-Cola Deutschland), Burkhard Ladewig, Ina Losch-Schroeder (beide Stadtsportbund Herne), Dieter Liersch (Coca-Cola Deutschland), Eduard Belker (Fachbereich Sport der Stadt Herne), Dr. Klaus Balster und Joachim Lehmann (beide LandesSportBund NRW). sind eingewiesen. Alles ist bereit, damit Herne zur "aktivsten Stadt Deutschlands" wird. Mehr als 40.000 Aktive wird das Festival des Sports, die größte Breitensport- veranstaltung in NRW, vom 21. bis 23. Juni in Schwung bringen. Das ganze Ruhrgebiet haben die Festivalmacher nach Herne eingeladen, um den Titel "Deutschlands aktivste Stadt" ins Ruhrgebiet zu holen.

Mit dem Fahrrad zum Festival

Die Veranstalter rechnen mit über 40 000 Aktiven auf dem Cranger Kirmesplatz (Samstag, 21. Juni), im Gysenbergpark (Sonntag, 22. Juni und Montag, 23. Juni) und im Eickeler Sportpark (zusätzlich Montag, 23. Juni). "Am Wochenende wird es eng auf den Parkplätzen rund um die Veranstaltungsorte. Deshalb sollten möglichst viele Aktive mit dem Fahrrad kommen. Dafür haben wir spezielle Fahrradparkplätze ausgewiesen. Jeder Radfahrer punktet außerdem für Herne in der Festivalwertung", sagt Ina Losch-Schroeder, Organisatorin aus den Reihen des Stadtsportbundes Herne. Jeder kann so dazu beitragen, dass Herne den Titel als "aktivste Stadt Deutschlands" und das Preisgeld von 100 000 Euro ins Ruhrgebiet holt.

Anregen und dranbleiben

Ein Ruck soll durch Herne und die angrenzenden Städte gehen beim Festival des Sports. Hunderte von Helfern und Organisatoren hoffen auf einen großen Andrang, um in der Wettbewerbsrechnung schließlich den Sieg davon zu tragen. Ina Losch-Schroeder denkt währenddessen schon weiter: "Für uns kommt es nicht nur auf die Zahlen vom Festivalwochenende an, sondern auch auf Projekte, die darüber hinausgehen". Die einmal mobilisierten Kräfte müssen zusammengehalten werden, um Herne auch nachhaltig zur "aktivsten Stadt Deutschlands" zu machen.

Von A wie Aquajogging bis X wie Xlider

Die Belebung größtenteils ungenutzter Flächen, wie des Cranger Kirmesplatzes steht unter anderem im Blick von Stadt und SSB. Das NRW Streetbasketballfinale, das am 21. Juni dort stattfindet, könnte so zu einem Dauerbrenner werden. Ultimate Frisbee - ein Bestandteil des Schulsporttages - wird bereits ab August ins Programm des TV Wanne 1885 aufgenommen. Le Parkour, unter der Obhut Pablo Gieses, der schon jetzt Jugendworkshops in der neuen Trendsportart anbietet, verhandelt derzeit ebenfalls um die Anerkennung als Vereinssportart. Die breite Angebotspalette während des Festivalwochenendes geht von A wie Aquajogging bis X wie Xlider, sie reicht von Boule über Hockergymnastik, Rollstuhlparcours bis hin zu Kletter- und Tauchtürmen. Für jede Altersklasse, jedes Budget und jeden Fitnesstyp bieten die Stände Möglichkeiten der Bewegung, die anregen sollen, weiterzumachen.

Fotos: Thomas Schmidt/Stadt Herne

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