Herne knackt die 100.000

Platz 1 - im Finale der "Mission Olympic" steht Herne derzeit punktemäßig ganz vorne. 45.000 Besucher machten sich auf den Weg zum Cranger Kirmesplatz und in den Gysenbergpark, wo sie insgesamt 109.419 Aktivitäten absolvierten.


(JBH). Pünktlich Hoch hinaus: Beim "Festival des Sports" in Herne bewiesen nicht nur die Kletterer ihre Einsatzbereitschaft - über 45.000 Besucher beteiligten sich aktiv bei unterschiedlichsten Sportarten.zum Sommeranfang ließ es sich auch die Sonne nicht nehmen, beim "Festival des Sports" in Herne dabei zu sein. Gemeinsam mit 45.000 Besuchern freute sie sich über das bunte Angebot an Aktivitäten und verschwand erst am Sonntagabend wieder als die Punkte bereits gezählt wurden. Fürstenwalde, die erste Finalstadt im Wettbewerb "Mission Olympic", ließ Herne damit bereits hinter sich.

Mit ganzem Herzen dabei

"Ich habe nie daran gezweifelt, dass die Hernerinnen und Herner mit ganzem Herzen bei der Sache sind, um sich in diesem Wettstreit zu behaupten. Hier im Revier geht uns die Puste so schnell nicht aus. Nichts gegen die ehrenwerten Mitstreiter aus der kommunalen Familie, aber ich bin guten Mutes, dass wir die Nase vorn haben im Kampf um den Titel 'Deutschlands aktivste Stadt'" sagt Horst Schiereck, Oberbürgermeister der Stadt Herne.

Fünf Städte im Finale

Am Wettbewerb Mission Olympic, der von Coca-Cola Deutschland und dem Deutschen Olympischen Sportbund initiiert wurde, haben fast 100 Städte aus ganz Deutschland teilgenommen. Herne hat es gemeinsam mit den Städten Erlangen, Freiburg im Breisgau, Fürstenwalde und Speyer in das Finale des Wettbewerbs geschafft, bei dem 100.000 Euro Fördergeld für den Breitensport in der Stadt ausgeschrieben sind.

Vielfältiges Sportangebot

Das Festival des Sports am Wochenende war das Finale des Wettbewerbs in Herne. Dabei müssen die Städte so viele Menschen wie möglich in Bewegung bringen. Die offizielle Jury von Mission Olympic bewertet neben der ursprünglichen Bewerbung und den bürgerschaftlichen Initiativen aus Herne sowohl die Anzahl der sportlichen Aktivitäten als auch die Vielfältigkeit des Sportangebots beim Finalwochenende. Und da hatte Herne einiges zu bieten: Ein Fackellauf aus allen zwölf Stadtteilen, rund 500 Tänzer bei einer Massentanzaktion sowie Trendsportler, die Le Parkour, Speedminton und Ultimate Frisbee präsentierten sind nur einige Beispiele, die die Festivalbesucher in Bewegung brachten.

Lust auf Bewegung

"Mit den Festivals des Sports wollen wir möglichst vielen Menschen Lust auf Bewegung machen. Herne hat durch Engagement und Ideenreichtum die ganze Vielfalt des Sports kurzweilig und interessant dargestellt", sagt Uwe Kleinert, Leiter Corporate Responsibility von Coca-Cola Deutschland.

Preisverleihung im November 2008

Jetzt müssen noch die Städte Erlangen, Freiburg im Breisgau, und Speyer zeigen, ob sie ebenfalls so viele Bürgerinnen und Bürger in Bewegung bringen wie die Herner. Nachdem alle Finalstädte ihr Festival durchgeführt haben, tritt die Jury noch einmal zusammen. Diese besteht unter anderem aus Dr. Peter Danckert, Vorsitzender des Sportsausschusses des Deutschen Bundestags, Uwe Lübking vom Deutschen Städte und Gemeindebund sowie Erich Laaser, Präsident des Verband Deutscher Sportjournalisten. Die Jury entscheidet, wer den Titel "Deutschlands aktivste Stadt" tragen darf. Die Bekanntgabe erfolgt im November 2008 im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung.

Bild: Thomas Schmidt / Stadt Herne

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