Schnick-Schnack fit für 2006

RAG-Bildung macht Circus: Fünf angehende Kultur– und Freizeitmanager optimieren Zukunftskonzept des Herner Familiencircus Schnick-Schnack.

Herne, 15. April 2005. Circus 2006 - unter diesem Motto hat der Herner Familiencircus Schnick-Schnack Ideen und Wo geht es hin? - Circusdirektor Rainer Deutsch (Mitte) zeigt den angehenden Kultur– und Freizeitmanagern die Pläne für Unser Fritz (v.l.): Vanessa Kasper, Barbara Winter-Riesterer, Roman Vittinghoff, Elena Gubenko und
Rosetta FiordelisiKonzepte für die Zukunft entwickelt, zum Beispiel den Umzug nach Unser Fritz, die Gründung einer eigenen Stiftung. Um diese Projekte zu verwirklichen, hat sich der Circus nun Hilfe vom Bildungsinstitut der RAG geholt. Fünf angehende Kultur– und Freizeitmanager helfen im Rahmen eines Praktikums dabei, Schnick-Schnack auf die Zukunft vorzubereiten.

Konzepte prüfen - Zukunft sichern
Rosetta Fiordelisi, Elena Gubenko, Vanessa Kasper, Roman Vittinghoff und Barbara Winter-Riesterer besuchen seit Anfang Januar bei der RAG-Bildung eine Weiterbildung zum Kultur– und Freizeitmanager. Ihr insgesamt einmonatiges Praktikum absolvieren die fünf im Circusbüro. "Wir möchten unsere Pläne gerne auf den Prüfstand stellen und benötigen dafür Feedback von außen", sagt Circusdirektor Rainer Deutsch. "Die Praktikanten helfen uns, unsere Ideen zu optimieren." Das Quintett hat sich bereits mit den Konzepten und dem Standort Unser Fritz vertraut gemacht. Ihre erste Einschätzung: "Für Herne und den Circus bietet sich eine ganz große Chance. Wir möchten helfen, die Zukunft des Projektes zu sichern."

Strukturwandel begleiten
Kultur braucht Management - mit dem Fortbildungsangebot zum Kultur– und Freizeitmanager hat sich die RAG-Bildung seit 1997 auf den Strukturwandel im Ruhrgebiet eingestellt. Die Circus-Praktikanten werden gemeinsam mit 15 weiteren Teilnehmern im Bildungszentrum Kamp-Lintfort ein Jahr lang in den Bereichen Management, Marketing/Fundraising und Kommunikation unterrichtet. "Für den praktischen Teil konnten wir zwischen vier verschiedenen Projekten wählen", sagt Barbara Winter Riesterer. "Wir haben uns für Schnick-Schnack entschieden, weil wir es für das spannendste Projekt halten." Durch ihren vorherigen beruflichen Werdegang bringen die fünf Praktikanten - eine Diplom-Pädagogin, eine Raumausstatterin, ein Tänzer, eine Theologin und eine Kunstlehrerin - jede Menge Know-how mit.

Alle Infos:
www.schnick-schnack.de
www.ragbildung.de

Fotos: Stefan Kuhn/press image

(Jens Südmeier)

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