Grimme-Preis 2018

News-Archiv: News vom 17.1.2018 - Marl (idr). 70 Produktionen und Einzelleistungen sind für den Grimme-Preis 2018 nominiert, darunter neun Produktionen von privaten Anbietern. Sie wurden aus mehr als 900 Vorschlägen in vier Kategorien ausgewählt. Die Preisverleihung findet am 13. April im Theater der Stadt Marl verliehen. In der Kategorie "Fiktion" sind auch fünf Serien in der Endauswahl. Neben "Babylon Berlin" und "4 Blocks" geht mit "Dark" (Netflix) erstmals eine Serie eines Streaminganbieters ins Rennen. Bei "Information & Kultur" drehen sich viele Beiträge um die Themen Flucht und Migration. Für die besondere journalistische Leistung wählte die Kommission aus insgesamt 35 Einreichungen die Journalistin Isabel Schayani für ihr gesamtes journalistisches Wirken im Jahr 2017, die Redaktionen von "Panorama", "Panorama 3" und "Panorama – Die Reporter" (NDR) für ihre Berichterstattung rund um den G20-Gipfel in Hamburg sowie Claas Meyer-Heuer (Spiegel TV) für seine Recherche im Rahmen der Reportage "Afrikanische Flüchtlinge 2017" für das "Spiegel TV Magazin" (RTL). Von den insgesamt 20 möglichen Nominierungen im Bereich "Unterhaltung" wurden nur elf vergeben, dazu zählen z.B. "Joko gegen Klaas" und "Kitchen Impossible". In der Kategorie "Kinder & Jugend" attestierte die Kommission dem eingereichten Programm eine wesentlich höhere Qualität als noch im Jahr zuvor. Erneut stark bei den Nominierungen vertreten ist das Angebot von funk, dem Jugendangebot von ARD und ZDF. Infos: www.grimme-preis.de

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