überGehen – Lebensgrenzen, Todesbilder und Abschiedskultur

News-Archiv: News vom 6.1.2012 - Moers (idr). Das Tabuthema Tod geht das Schlosstheater Moers mit einer spartenübergreifenden Projektreihe an. Unter dem Titel "überGehen – Lebensgrenzen, Todesbilder und Abschiedskultur" setzt sich das Theater in Inszenierungen, Lesungen, Diskussionen und Vorträgen mit dem Sterben auseinander. Auch Trauerbegleiter, Vertreter unterschiedlicher Religionen, Mediziner, verwaiste Eltern und Hospiz-Mitarbeiter kommen im Programm zu Wort. In Kooperation mit Schulen finden Mal- und Schreibwerkstätten statt. Die entstehenden Texte werden als Hörbuch eingesprochen.

"überGehen" startet am 2. Februar mit der Uraufführung "Elefant im Raum - Ein Projekt zum Überleben" von Barbara Wachendorff. Das Theaterstück basiert auf Interviews, die Wachendorff mit jungen Menschen geführt hat, die als Kinder oder Jugendliche lebensbedrohlich erkrankt waren oder es noch sind. Einige wirken in dem daraus entstandenen Theaterstück mit.

Als zweite Uraufführung steht die Inszenierung "Todesstation" der amerikanischen Schriftstellerin und Regisseurin Susan Sontag am 22. März auf dem Spielplan. Die Reihe wurde Ende 2011 von der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft mit der erstmals vergebenen Auszeichnung "faktor kunst" 2011 prämiert. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde an insgesamt sechs Projekte aus Deutschland und Österreich vergeben.

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