Blickfang für Autofahrer

News-Archiv: News vom 20.1.2010 - Die beiden Ost-West-Verkehrsadern der Metropole Ruhr haben seit heute je einen neuen Blickfang. An der A40 setzte NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper symbolisch den Schlusspunkt der Umgestaltung der Autobahn im Bereich Essen gemäß "Gestaltungshandbuch A40". Er installierte den letzten Teil der insgesamt drei Schriftzüge, die jetzt die Brücken zieren: "Rahn müsste schießen", "Rahn schießt" und "Tor! Tor! Tor!". Die Textfragmente der Fußball-Weltmeisterschafts-Reportage von 1954 verweisen auf den wohl berühmtesten Anwohner der A40 in Essen-Fronhausen, Helmut Rahn. Zum Projekt gehörte auch die Sanierung der Wände und die Neugestaltung der Wandelemente entlang der Autobahn. Insgesamt hat das Projekt 6,7 Millionen Euro gekostet. Am Morgen wurde zudem in Bottrop an der A42 der erste Mammutbaum gepflanzt. Der Riese war in einer Internetabstimmung zum Leitbaum der geplanten "Parkautobahn A42" gewählt worden. In einem regelmäßigen Abstand von rund 500 Metern werden 165 Urweltmammutbäume zu beiden Seiten der Parkautobahn stehen und der 58 Kilometer langen Strecke zwischen Kamp-Lintfort und Castrop-Rauxel ein unverwechselbares Gesicht geben. An den bedien Autobahnkreuzen werden die Bäume in Gruppen angepflanzt. Zur Pflanzung der insgesamt rund 1.000 Urweltmammutbäume werden vom Land rund 480.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Projekt Parkautobahn wird getragen von der RUHR.2010, den Anrainer-Städten der A42, dem Regionalverband Ruhr (RVR), der Emschergenossenschaft, dem Europäischen Haus der Stadtkultur e.V., von Straßen.NRW sowie von den nordrhein-westfälischen Ministerien für Umwelt und Verkehr. Weitere Informationen zur Parkautobahn sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de, www.mbv.nrw.de oder www.strassen.nrw.de

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