Essen hat die meisten Erholungsflächen

News-Archiv: News vom 15.3.2012 - Metropole Ruhr (idr). Das Ruhrgebiet wird immer grüner: Zwischen den Jahren 2000 und 2010 sind die Grün- und Waldflächen in der Region deutlich gewachsen. Nach Daten des Regionalverbandes Ruhr (RVR) waren 2010 insgesamt 16.791 Hektar als Erholungsfläche ausgewiesen. Diese Flächen sind unbebaut und dienen vorwiegend dem Sport oder der Erholung. Das entspricht einem Plus von knapp 24 Prozent im Zehnjahreszeitraum. Gleichzeitig rauscht auch mehr Wald zwischen Rhein und Ruhr: 2010 gab es 80.717 Hektar Waldfläche - über 3.000 Hektar mehr als noch zehn Jahre zuvor. Insgesamt machen Wälder 18,2 Prozent der Gesamtfläche in der Region aus. Die größten Waldflächenanteile gibt es in den Kreisen.

Auch der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen ist trotz Flächenverlusten nach wie vor hoch. Im Jahr 2010 lag der Anteil in der Metropole Ruhr bei 39,2 Prozent (2000: 41,3 Prozent).

Die meisten Erholungsflächen - auch NRW-weit - bietet Essen mit einem Anteil von 11,1 Prozent an der Gesamtfläche. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Unter Erholungsflächen verstehen die Statistiker unbebaute Flächen, die dem Sport, der Erholung und der Freizeitgestaltung dienen, auch Kleingärten und Campingplätze. Es folgt Oberhausen mit 10,4 Prozent Erholungsfläche.

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