Menschen leben gerne in der Metropole Ruhr

News-Archiv: News vom 9.2.2015 - Essen/Metropole Ruhr (idr). 82 Prozent der Menschen leben gerne in der Metropole Ruhr. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Studie, die von der Global Young Faculty - einem Netzwerk von Nachwuchswissenschaftlern der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Ruhr - in Auftrag gegeben wurde. Rund 1.000 "Ruhris" wurden für die Studie zu unterschiedlichen Themenbereichen befragt.

Insgesamt ist die Identifikation mit der Heimat groß, positive Veränderungen werden honoriert. So finden zwei Drittel der Befragten, dass sich das Ruhrgebiet in den vergangenen zwei Jahren zum Vorteil entwickelt hat: mehr Natur und Grünflächen, Umwelt und Klima haben sich verbessert, das Kulturangebot hat sich vergrößert. Knapp die Hälfte der Befragten ist auch der Meinung, dass das Erscheinungsbild der Region mittlerweile durch die Hochschulen geprägt wird und mehr Geld in Forschung und Bildung investiert werden sollte. Den größten Wohlfühlfaktor hat das Ruhrgebiet dabei bei den jüngeren Menschen (18 bis 29 Jahre). Kritik gibt's auch: Bei der Lage am Arbeitsmarkt und bei der Verkehrslage sehen die Menschen im Ruhrgebiet Verschlechterungen. Insgesamt bewerten Personen mit einem niedrigen Bildungsabschluss und Haushaltseinkommen die Entwicklung des Ruhrgebiets mehrheitlich eher negativ.

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