Reine Ruhr

News-Archiv: News vom 6.2.2012 - Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Nur mit mehreren kombinierten Maßnahmen können Mikroschadstoffe in der Ruhr reduziert werden. Zu diesem Schluss kommt eine Expertenkommission, die jetzt einen Statusbericht zum Programm "Reine Ruhr" vorgelegt hat.

Laut Bericht gelangen immer mehr organische Schadstoffe wie Pharmaka, Körperpflegemittel, Waschmittelinhaltsstoffe und Nahrungsmittelzusatzstoffe in die Umwelt. Die überwiegende Mehrzahl von Mikroschadstoffen gelangt auch über kommunale Kläranlagen in die Gewässer. Daher müssten die Anlagen technisch aufgerüstet werden.

Zu einem Multi-Barrieren-Schutz gehören außerdem die Vermeidung und Verminderung von Schadstoffen bei der Einleitung sowie Maßnahmen bei der Trinkwasseraufbereitung. Das Programm "Reine Ruhr" startete im Juni 2008. Der Statusbericht beruht auf der gemeinsamen Arbeit der Expertenkommission, des NRW-Umweltministeriums und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz.

Empfehlungen